Medizinischer Dienst der AOK stellt Fehldiagnose

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5 Antworten

er soll sofort zum Hausarzt gehen. Gegen die Entscheidung des MDK hätte er sofort in Widerspruch gehen müssen. Auf keinen Fall auf so dumme Tests reinfallen. Beim MDK immer so tun als kann man sich nicht im stehen ausziehen, bücken geht gar nicht, ständige Schmerzen beim gehen und stehen angeben. Nicht auf einem Bein stehen können. Immer irgendwo festhalten wenn er sich ausziehen muss oder setzen.

Die Gutachter der Krankenkassen (ob sie sich Medizinischer Dienst oder sonstwie nennen) haben nur eine einzige Aufgabe: den Krankenstand schnellstens zu beenden. Habe einen ähnlichen Fall gehabt und mich an absolute Fachärzte gewendet (Achillessehnenabriss, bin zum Vereinsarzt eines Fussball-Bundesligisten gegangen). Nötigenfalls Hausarzt fragen und zu einem wirklichen Spezialisten gehen. Untersuchen lassen, Krankenkasse informieren und deren Gutachten widersprechen. Lass den Spezialisten auf die Kasse los, versuche nicht, selber Erklärungen zu finden. Das kannst Du nicht, die Leute bei den Kassen sind da Profis.

Rückenschmerzen ist aus heutiger medizinischer Sicht kein Grund, den Patienten stillzulegen. Wenn Dein Freund ein paar Tage die Zähne zusammenbeißt, dann wird das auch wieder besser, denn er ist u.U. die Arbeit gar nicht mehr gewohnt.

pilot350 10.11.2010, 12:35

bitte richtig lesen, es handelt sich um einen doppelten Bandscheibenvorfall. Das sind bösartige Schmerzen mit Lähmungserscheinungen, gehen, stehen , liegen alles ist beeinträchtigt. Es sind keine Rückenschmerzen, das ist etwas sehr ernstes und kann zur totalen Lähmung führen bei nur einer unkontrollierten Bewegung.

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mb774 10.11.2010, 12:55
@pilot350

Ich habe einen deformierten Brustwirbelknochen und weiß was Rückenschmerzen bedeuten können. Trotzdem ändert sich hierzu meine meinung nicht, da ich weiß wie man mit Rückenschmerz umgeht.

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Hallo, ich finde ihre Antwort unverschämt!!! Sind sie Ärztin ?Selbst wenn scheinen sie doch keine Ahnung von Schmerzen bei Bandscheibenvorfällen zu haben. Tipp!! Bewerben sie sich doch beim M.D.

gisella 09.01.2011, 11:23

Diese Antwort ist für mb774!

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dasfloh 23.04.2011, 16:26

Moin euch!

... also, wie sich lustigerweise im Nachhinein 'rausgestellt hat, war dieser Termin beim MD ein reines "Beratungsgespräch" - dieses ist für die Krankenkasse jedoch bindend (auch irgendwie ein Widerspruch in sich, oder nicht ?!?). Wenn (wie in meinem/ unserem Fall) also nach einem Gespräch, dass nicht länger als zwei; allerhöchstens jedoch drei; Minuten gedauert hat und noch nicht einmal den Ansatz einer Untersuchung beinhaltete vom betreffenden Arzt des MD entschieden wird, dass der Patient/ Kunde arbeitsfähig ist, dann ist das so ("Der Kranke hat es dann gefälligst zu sein!" so nach dem Motto ...).

Allerdings gibt es (wie wir auch erst nach einer schriftlichen Beschwerde erfahren haben) hinter diesem ersten MD noch einen weiteren. Dieser beinhaltet eine ausfürhliche und individuelle Untersuchung (!!!). - Nur muss man das erst einmal wissen und an diese "zweite Instanz" verwiesen werden, das ist das Problem!

Ich danke euch jedenfalls allen für eure Beiträge und wünsche allen frohe Ostern!

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Widerspruch einlegen.

Dann bei der AOK anrufen und das Gutachten verlangen.

Wenn die fragen wieso, dann sagen, dass man klagen will.

Möglicherweise schicken die Euch dann direkt zu einem unabhängigen Arzt.

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