Mediziner Gehalt nach Erfolg koppeln!Keine Leistung dann auch kein Geld!Wie wäre das?

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8 Antworten

Hallo,

die Überlegung ist für mich durchaus nachvollziehbar. Es gibt auch schon einzelne wenige Bereiche, in denen das praktiziert wird. Ein Krankenhaus und eine Rehaklinik erhalten zusammen einen Pauschalbetrag für eine Bandscheiben-OP. Wenn der Patient in den nächsten 12 nicht arbeitsunfähig ist und nicht wieder im Krankenhaus liegt, gibt es für die Behandlung einen Zuschlag.

Man muss hierbei die Nachteile einer nach Erfolg bezahlten Behandlung genau abwägen. Wer prüft den Erfolg? Welche objektiven Kriterien kann man festlegen? Welche Interessen haben dabei die Patienten? Arzt und Patient sind sich meist einig, wenn die Krankenkase zahlt. Wenn Arzt oder Patient finanzielle Nachteile haben, ist man sich oft nicht mehr einig. Wenn ein Patient nicht mehr zum Arzt geht, kann es bedeuten, dass er gesund ist. Es kann aber auch sein, dass er den Arzt gewechselt hat (oder sich jetzt selber behandelt). die freie Arztwahl erschwert oft eine Umsetzung. Im Rahmen des Hausarztmodells ist eine Umsetzung praktikabler.

Vielleicht nimmt ja der neue Gesundheitsminister Vorschläge entgegen. Oder die eigene Krankenkasse (sie hat Spielräume über sogenannte Modellvorhaben).

http://bundesrecht.juris.de/sgb5/_63.html

Gruß

RHW

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So einen polemischen Unsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Stell dir vor du bist Automechaniker. Jemand bringt dir sein Auto, du prüfst alles, entdeckst etwas, was nicht mehr zu reparieren ist. Soll der Kunde zahlen für deinen Aufwand oder nicht? Man kann in Berufen, wo es um Diagnosestellungen geht nicht nach Erfolg bezahlen, denn nicht immer schreit eine Diagnose "HIER". Man muss wissen wonach man suchen muss und man liegt eben oft daneben, das ist so und nicht zu üändern, das liegt in der Natur der Dinge und daran, dass wir alle Menschen sind un keine Maschinen, vielleicht solltest du daran denken bevor du solch einen Unsinn in die Welt setzt.Was machst du beruflich eigentlich, wenn ich fragen darf?

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Schwachsinn! Was ist mit chronisch Kranken, bei denen gar keine Heilung möglch ist? Wie definierst DU da "geholfen"? Was ist mit dem Unfallopfer, das auf dem OP-Tisch trotz intensivmedizinischer Hilfe stirbt?

Soll dann die Krankenkasse nicht zahlen? Dann dreht sich bald das Blatt um: Dann werden die Ärzte nur noch die Behandlungen leisten, bei denen die "Erfolgsaussicht" hoch genug ist. Also keine Behandlung von chronisch Kranken und Unfallopfer läßt man dann eben verbluten...

Tolle Idee!

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Kommentar von amioxid
16.06.2011, 17:42

Das mit den Chronisch Kranken ist ja völlig klar ! Du sagst es " Chronisch Krank " . Und wenn jemand als Unfall Opfer stirbt und keine Rettung mehr möglich war ist die Situation auch klar. Ausserdem verstehe ich nicht warum du das umkehrst ? Wenn der oder die Mediziner doch jemanden Retten und das sich in Cash auszahlt dann würden sich doch Mediziner mehr Einsetzen als wie wenn die Kohle so oder so kommt.

Das ist Unsinn was du das von dir gibst.

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Wie willst du entscheiden, ob eine Behandlung sinnvoll ist oder nicht ? Du meinst mit deiner Frage vielleicht die Fälle, einer geht zum Arzt wegen einem Wehwechen, lässt sich behandeln und die Beschwerden sind nach wie vor akut. Nicht immer ist genau zu diagnostizieren, welche Ursache die eine oder andere Krankheit hat. Da kann ein Arzt auch mal mit seiner Diagnose falsch liegen, ihm deshalb die Zahlung für seinen Aufwand zu verweigern, ist doch abwägig. Sicher gibt es unter Ärzten auch "schwarze Schafe" , aber der Grossteil der Ärzteschaft dürfte ihren Beruf ernst nehmen. Ein Arzt kann nur helfen, heilen muss der Körper ! Jeder Arzt hat ein langjähriges Studium absolviert, Fachärzte Zusatzausbildungen. Bis die dann wirklich Geld verdienen, das dauert Jahre. In dieser Zeit haben andere bereits schon ordentlich Geld verdient. Das Einrichten einer Praxis kostet viel Geld und muss anfangs mit Krediten finanziert werden, so ein junger Arzt nicht die Praxis des Vaters oder Mutter übernehmen kann. Stationsärzte in Krankenhäusern verdienen weit weniger, als das, was du evtl. vermutest. Bis du in einem Krankenhaus mal die Karriereleiter nach oben gestiegen bist ,ist ebenso stressig und dauert. Es gäbe evbtl. einen Punkt, wo die Gesundheitsreform etwas falsch gemacht haben könnte. Damit meine ich das sog. "Hausarztmodell". Schliesst du einen Vertrag mit deinem Hausarzt , dann bekommt er quartalsweise auch Geld von der KK, selbst wenn du nicht in der Praxis erschienen bist und auch keine Leistung in Anspruch genommen hast. Einige Krankenkassen haben sich aus Kostengründen bereits von diesem Modell verabschiedet, andere haben es noch nie angeboten. Das kann man aber den Ärzten nicht anlasten, wenn sie in diesem Falle Geld bekommen, ohne eine Gegenleistung erbringen zu müssen. Der Hintergedanke vom Gesetzgeber war wohl der, den Landärzten die Arbeit attraktiver zu machen um auch auf dem Lande eine ärztliche Versorgung sicherzustellen.

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Du bist lustig, die meisten Ärzte bekommen nicht mal mehr 30 € pro Quartal pro Kassenpatient. Und für das Geld sollen sie dann noch wirtschaftlich die Patienten behandeln. Hinzu kommt, dass die Kassen auch viele Medikamente nicht mehr bezahlen, weil sie der Meinung sind, es gibt billigere, die genauso gut sind. Da sgeht allerdings nicht immer ganz auf.

Manchmal mag es so sein, aber pauschalisieren kann man das nicht.

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Kommentar von amioxid
16.06.2011, 17:36

sorry deine Angaben zu Arzt Gehältern ist nicht richtig .Heutige Mediziner verdienen bis zu 160.000 € im Jahr . Was daran soll nicht reichen ?Es gibt viele die Verdienen noch mehr .

Also du hast dich falsch erkundigt sorry.

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Und wie würde das bei Sterbehilfe gehen. Der Totige kann ja dann nicht mehr bezahlen, wenn die Aktion erfolgreich war

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Kommentar von amioxid
16.06.2011, 17:37

Was ein Unsinn . In Deutschland gibt es keine Sterbe Hilfe. Ist dir langweilig ?

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sehr viel sinnvoller wäre es,wenn krankenkassen die ärzteabrechnungen nicht nur genau kontrollieren würden,sondern auch sanktionen gegen diese einleiten würden(staatsanwaltschaft),wenn denn betrug im spiel wäre---laut MONITOR von heute abend,ist offensichtlich abrechnungsbetrug gang und gebe---und wird nicht strafrechtlich verfolgt.

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Kommentar von francis1505
18.06.2011, 13:12

Irgendwo ist das doch auch nachvollziehbar.

Ich habe meine Facharbeit über die neue Gesundheitsreform geschrieben. Ein Arzt bekommt beispielsweise knapp 20 € pro Patient pro Quartal. Dabei spielt es erstmal keine Rolle, wie oft er kommt und was gemacht werden muss.

Was aber der Oberhammer ist, ist, dass der Arzt durch Effiziensteigerungen schauen muss, wie er seine Defizite ausgleicht. Wie bitte soll die ausschauen? Er kann ja gar nicht anders, als in einer Stunde 100 Patienten durchzuschleusen und vielleicht die ein oder andere Sache abrechnen, die er nicht ganz so gemacht hat.

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dann dieses bitte auch für Politiker einführen!!!!

Da müssten wohl bald alle Politiker dann Hartz-4 beantragen?

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