Medizin vs Wirtschaft?

Welches Brutto-Jahresgehalt stellst Du Dir (ca.) vor?

Schwer zu sagen. Ärzte verdienen schon nicht schlecht, aber als „reich“ kann man sie auch nicht unbedingt bezeichnen, oder?

Das beantwortet meine Frage nicht im Ansatz. Dein Motiv ist wohlhabend zu sein - was ist für Dich wohlhabend?

Alles ab 80.000€ würd ich als wohlhabend bezeichnen.

10 Antworten

Du wirst ganz schnell merken, dass ein Studium nicht zu schaffen ist, wenn du nicht vollkommen dahinterstehst. Alleine das Motiv Geld reicht da nicht. Man muss im Studium und danach im Berufsleben glänzen und seinen Beruf mit Leib und Seele lieben. Das ist ein ganz anderes Niveau als Schule. Von daher würde ich unbedingt das studieren, das du lieber willst und eher von Herzen kommt, ansonsten wirst du weder das Studium schaffen noch später glücklich werden.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Du gibst „eigene Erfahrung“ an. Ging es dir mal so? Hast du etwas des Geldes wegen studiert/gelernt und bereut?

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@Frost58

Ja genau. Ich hab mal Vermessungsingeneurswesen studiert. Da wurden sichere Jobs mit hohem Gehalt in Aussicht gestellt, was auch stimmt. Ich hatte nichts gegen Mathe, deswegen hab ichs versucht. Aber nur nichts gegen Mathe zu haben und die guten Jobaussichten reichen einfach nicht. Mir ist bereits im 2. Semester die Luft ausgegangen. Man muss sich so intensiv mit den Themen beschäftigen, das kann man unmöglich mit der Schule vergleichen. Letztendlich habe ich dann ein anderes Fach studiert, das mich schon seit Ewigkeiten interessiert, das aber verschrien ist, schlechte Jobaussichten zu haben. Bin heilfroh, dass ich es so gemacht habt. Das Studium war für mich wirklich kein großes Problem, ich hatte Spass dran, hab einen guten Job weil ich einer der Top 2% meines Jahrgangs war. Die anderen, die das nur mit Halbinteresse studiert haben, die stehen jetzt mehr oder weniger schlecht da.

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@Kimster

Freut mich zu hören. 👍🏽 Danke für die Antwort.

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Aber wenn man bedenkt, welche Durchschnittsnoten in allen Abiturfächern von nöten sind, bezweifle ich, dass es mit Leidenschaft für das Medizinstudim zu tun hat, we aufgenommen wird, denn jemand, der Deutsch vernachlässigt, um sich tiefer mit der Biologie zu beschäfftigen, ist meiner Meinung nach besser als Artzt geeignet, als der, der gleichgültig überall eine eins stehen hat. Du kannst dir aber vorstellen, wer eher den Job erhält, und das ist nicht der leidenschaftliche Biologe.

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@derButterkeks77

Da hast du total Recht. Aber trotzdem sollte man darüber nachdenken. Ich denke jetzt auch nicht, dass jemand Medizin studiert, der es eigentlich hasst. Was ich eigentlich ausdrücken wollte ist, dass man auch in Fächern, die auf den ersten Blick keinen Mega-Verdienst versprechen, trotzdem sehr erfolgreich sein kann, wenn man vollkommen dahinter steht. Wenn man einer der besten in seinem Fach ist, dann ist das manchmal mehr wert, als wenn man nur ein Mitschwimmer in der "Elite" ist.

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@Kimster

Ich verstehe was du meinst. Zwar spielt das Geld die wichtigste Rolle, aber wofür man sich interessiet auch.

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Ich würde an deiner Stelle Wirtschaft studieren. Meiner Meinung nach sollte man Medizin nicht wegen dem Verdienst studieren sondern weil man gutes tun möchte und anderen helfen möchte. Den dann geht man da mit einer ganz anderen Motivation an die Arbeit und dies ist in meinen Augen das A und O damit man den Beruf super ausübt.

Studiere Wirtschaft, lerne wie man mit Geld umgeht und investiert. Dann kannst du Unternehmer, Investor, Money-Coach, Finanzberater, Vermögensberater etc werden

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ich tendiere zum Artzt. Sehr gutes gehalt, und viele schaffen es mit ihrem reinen Humankapital, ohne weitere Investitionen zur Vermehrung von Geld millionäre zu werden. Dann kannst du auch in Immobilien, Aktien etc. Investieren, um dein Geld noch mehr zu vermehren. Multimillionär wirst du damit nicht, aber reich auf jeden Fall.

"aber reich auf jeden Fall." xD Wirklich wenige Ärzte sind wirklich reich. Schade, dass die Bevölkerung immernoch denkt, Ärzte lebten in großen Einfamilienhäusern mit drei Porsches in der Einfahrt.

Dass jemand Millionär wird ist die absolute Ausnahme. Und wenn, dann nicht weil er Arzt ist, sondern gut anlegt, wie du selbst beschrieben hast.

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@Otazko

Sieh dir mal die Besoldungsgruppe der Beamteten Ärtzte an. Die liegt im Berreich A13, bis A16, welche seeehr gut bezaht ist. Auch die normalen Ärtzte brauchen sich bei einem Durchschnittsbrutto von Assistenzärtzten, von 55000 bis 70000 im Jahr nicht zu beschweren. Allein schon vom Startlohn eines Artztes träumen viele. Suche mal nach ,,besoldungsgruppe arzt" oder so. Wenn du dir dann die Besoldungstabellen anschaust, dann wird klar, dass sie alle mächtig viel verdienen. Zusammengefasst gehen die Löhne beispielsweise von 4300 bis 7300 monatlich in Hamburg. Damit gehören sie mindestens zu den oberen 20 bis 15 Prozent der Bevölkerung. Mit diesem Geld kann man sich millionär machen. Daher sind auch die Meisten millionäre, die nicht Unternehmenschefs sind Ärtzte, Anwälte...

Worauf basiert den deine Aussage, das die wenigsten Ärtzte viel verdienen?

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Bitte nicht Arzt. Nicht aus diesem Grund!

Die Gehaltsspanne als Oberarzt/ärztin liegt zwischen 85.700 € und 110.500 € in Deutschland. Wobei ich der Meinung bin, dass ein Medizinstudium ohne Interesse an der Materie (nur um Geld zu verdienen) sinnlos ist.

Aber wenn man bedenkt, welche Durchschnittsnoten in allen Abiturfächern von nöten sind, bezweifle ich, dass es mit Leidenschaft für das Medizinstudim zu tun hat, denn jemand, der Deutsch vernachlässigt, um sich tiefer mit der Biologie zu beschäfftigen, ist meiner Meinung nach besser als Artzt geeignet, als der, der gleichgültig überall eine eins stehen hat. Du kannst dir aber vorstellen, wer eher den Job erhält, und das ist nicht der leidenschaftliche Biologe.

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Bin ganz deiner Meinung

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