Medizin Studium+Familie?

4 Antworten

Ich kenne viele Ärzte bzw. Ärztinnen, die Teilzeit arbeiten. Meistens beginnen sie nach dem Studium mit einer Vollzeitstelle, um die dann nach den ersten Kindern die Stelle zu reduzieren. Wie die Teilzeitstelle dann aussieht, ist aber von Abteilung zu Abteilung unterschiedlich. Es gibt das Modell, das man z.B. jeden Tag arbeitet, aber dann halt nicht 8 Stunden, sondern 4 oder 6. Oder man arbeitet 8 Stunden, dafür aber nicht jeden Tag.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung

Hi,

welche beruflichen Aussichten habe ich nachdem ich das Medizin Studium absolviert habe.

In erster Linie bietet sich die Tätigkeit als Arzt an - es steht allerdings auch die Option offen, in die Forschung zu gehen.

Wichtig dabei ist, dass es ein familienfreundlicher Beruf ist.

Das schließt nahezu jede Tätigkeit in einer Klinik aus - klinisch-theoretische Fachgebiete mal ausgeschlossen.

Familienfreundlicher ist da dann die eigene Praxis (oder die Tätigkeit in einer Praxisgemeinschaft) nach absolvierter Facharztausbildung.

LG

33

Es gibt immer mehr Teilzeit Ärzte im Angestellten Verhältnis! Deshalb gibt es ja auch immer mehr MVZs.

2

Während des Studiums und während der Weiterbildung zum Facharzt, ist das Ganze nicht sehr familienfreundlich, es sei denn, man investiert mehr Zeit als in der Regelzeit (6 Jahre Studium + 5 Jahre Weiterbildung zum Facharzt). Als Angestellter Arzt gibt es viele Möglichkeiten der Teilzeit. In Kliniken, MVZs oder Großpraxen gibt es viele angestellte Ärzte, die 80% oder 50% einer Vollstelle nutzen.

(Zahn)medizin oder mathematisch/naturwissenschaftliches Studium?

Moin zusammen!

Ich mache gerade mein Abitur und möchte danach studieren, aber weiß leider noch nicht was. Als LK habe ich Mathe und Chemie und bin in den beiden Fächern auch sehr gut.

Bis jetzt kommt für mich Chemie, ein mathematisches Studium oder (Zahn)medizin in Frage, wobei ich momentan eher zu einem mathematischen Studium tendiere. Mathe macht mir halt in der Schule Spaß, aber ich weiß auch, dass ein Mathestudium eigentlich nichts mit der Schulmathematik zu tun hat.

Leider findet meine Mutter so ein Mathestudium gar nicht gut und will, dass ich Zahnmedizin oder Medizin studiere. Sie meint, dass man im Mathestudium nur vor dem PC hockt und soziale Fähigkeiten gar nicht weiterentwickelt. Und über den Beruf eines Mathematikers sagt sie, dass man da nur in seinem Kämmerchen sitzt und was programmiert und rechnet. Ich kenne zwar - einfach nur um ein Beispiel zu nennen - ein Mathematiker der jetzt im Vorstand einer Versicherung sitzt, aber ich kann mir auch gut vorstellen, dass dies eine große Ausnahme ist und die meisten Mathematiker eher durchschnittlich Geld verdienen. Insofern kann ich vielleicht den Grundgedanken meiner Mutter verstehen, aber ich finde, dass sie mega übertreibt.

Es geht mir bei meiner Studienwahl natürlich auch um meine beruflichen Aussichten nach dem Studium. Da denke ich schon, das man als Mediziner ein richtig gutes Leben haben kann und glücklich wird. Den Beruf als Zahnarzt finde ich auch ganz gut (habe ein Praktikum gemacht), weil es um handwerkliches Geschick geht und man sich echt nicht zu sehr anstrengen muss. Aber ich weiß nicht, ob mir ein Zahn(medizin)studium Spaß macht, weil ich diesen Wunsch dort etwas zu lernen nicht spüre.

Wäre nice, wenn ihr mal eure Ratschläge, Erfahrungen und Tipps hier reinschreiben könntet.

Danke für Antworten :)

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?