Medizin Studium , Mathe?

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5 Antworten

Du brauchst bereits zu Anfang ein gutes "Oberstufenwissen" von Chemie, Mathematik und Physik, um die Grundlagen biologischer Vorgäng zu verstehen. Später dann kommt, wenn es um klinische Studien geht, noch Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung hinzu, was vom Niveau schon etwas über Schulwissen hinausgeht. Leider muß ich aber sagen, daß man sein Studium wohl auch schaffen kann, ohne diese Dinge zu begreifen. Das führt dann zu Ärzten, die ihr eigenes Fach nicht verstehen und an irgendwelchen Humbug wie Homöopathie glauben. Approbiert werden sie aber trotzdem

Der Charité in Berlin (zum Beispiel) sind folgende Fächer entscheidend: Biologie, Chemie, Physik, Mathematik, Englisch, Deutsch (dass Latein nicht dabei ist, hat mich sehr gewundert)... meiner Meinung nach ist Mathe sehr wichtig. schaue dir mal die abiprüfungen des landes nrw von 2011 an (sowohl gk als auch lk): in einer aufgabe geht es z.B. darum, wie ein medikament im körper in einem gewissen zeitraum abgebaut wird. dieser vorgang wird durch eine funktionsschar beschrieben und man muss anschließend berechnen, zu welchen uhrzeiten welche konzentration vorliegt etc es gibt noch viele andere dinge in der medizin, die mit komplizierten formeln ermittelt werden müssen. schau mal in den TMS (test medizinischer studiengänge). dort gibt es ein großes aufgabengebiet zum Thema mathematisches grundverständnis, in dem (meiner meinung nach) oberstufenwissen abgefragt wird... ich hoffe, ich konnte weiterhelfen :)

Hi,

abgesehen von einem sehr guten Abi -weil Medizin ein NC Fach ist, solltest Du davon ausgehen, dass Medizín viel mit Logik, Analytik und dann auch mit Mathe, Bio, Chemie und Physik zu tun hat. Diese Fächer sollten Dir liegen und Du solltest darin akzeptable Noten haben und die Fächer sollten Dir Spaß machen. Alles andere ist Quälerei für Dich selbst und solltest Du es mit gewaltigen Anstregungen vielleicht doch schaffen, kann es trotzdem eine Qual bleiben - für Dich - aber dann auch für Deine Patienten. Von daher überleg nocheinmal, ob Medizin für Dich das Richtige ist, wenn Dir Mathe und Naturwissenschaften nicht liegen sollten. Viele Grüße Macsis

GearsOfWar15 20.03.2012, 21:49

Genau das ist es. Ich mag alle Fächer mit denen Medizin zu tun hat,außer Mathe..Ich stehe im Moment 3 in Mathe,aber ich finde es einfach totlangweilig.

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Macsis 21.03.2012, 20:37
@GearsOfWar15

Okay, dann würde ich sagen, Du wirst das trotzdem packen. Mathe wird letzendlich nicht elementar sein, aber ich denke, mit dem Blick auf das Ziel "Abschluss Medizin" wirst Du diese "Kröte schlucken". Es ist ja nur ein Teilgebiet und dan muss man eben durch. Ich denke, dass wirst Du schon schaffen!

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Nein, ein Grundwissen solltest du aber trotzdem mitbringen.

GearsOfWar15 20.03.2012, 15:32

Das ist klar, aber mir wurde gesagt das Mathe wichtig ist.Beim Psychologie Studium ist mir auch zuviel Mathe.

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Seekin123 20.03.2012, 15:56
@GearsOfWar15

Beim Psychologiestudium hast du Statistik, das ist sehr mathelastig. Beim normalen Medizinstudium solltest du keine konkreten Mathe(ähnliche)fächer haben, deshalb sollte das Grundwissen reichen.

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Für ein Medizin-Studium ist wohl alles wichtig.

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