Medizin studieren trotz schlechten Abiturs?

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13 Antworten

Hey,

im Internet gibts ein Forum der heißt in etwa so wie "Würdet ihr die Wartezeit noch einmal in Kauf nehmen?". Dort findest du zumindest ein paar Erfahrungsberichte.
Ich selbst warte noch auf den Platz. Natürlich finde ich es ätzend nicht sofort anfangen zu dürfen, allerdings habe ich bis jetzt schon Geld verdienen können, konnte in den Urlaub fahren, habe eine eigene Wohnung etc. Ich denke etwas Reife ist auch besonders für den Arztberuf nicht verkehrt.
Auch wenn ich es im Nachhinein vielleicht anders machen würden, so weiß ich, dass ich mich riesig über den Zulassungsbescheid freuen und das Studium mit allen Kräften durchziehen werde, da ich weiß wofür ich es letztendlich mache.

LG

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Das Medizinstudium mit "schlechtem" Abitur ist keine Frage des Wagens, sondern vor allem des Wartens.

Denn außer in der Wartezeitquote basieren alle anderen Aúswahlverfahren vollständig oder zum Großteil auf der Abiturnote.

Alternativ versuchen es aber auch viele im Ausland, was mitunter ein recht teurer Spaß ist, und versuchen dann zurück nach Deutschland zu wechseln.

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Kommentar von MrWick1
15.07.2017, 06:53

Ja ich bin über diese Möglichkeiten informiert. Mich hat halt interessiert, ob es tatsächlich jemand hinbekommen hat, auf so einem Umweg zum Medizin Studium zu finden. 

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Ich konnte trotz eines relativ schlechten Abiturschnitts direkt und ohne Wartezeit ins Studium. Den Abschluss (Staatsexamen) habe ich dann mit "gut" geschafft.  Das Studium selbst ist natürlich sehr fordernd, aber ich habe nie den Eindruck gehabt, dass die Super-Einser-Abiturienten sich da leichter tun. Ein gar nicht so geringer Teil von denen war spätestens beim Physikum schon aussortiert oder hat von alleine hingeschmissen. Andere waren tief geknickt, weil sie mit einem Male Noten wie eine 3 oder 4 kassiert haben. Eine für sie völlig neue und unerwartete Erfahrung. Ein Premium-Abi ist halt nicht alles.

Also: Nur Mut. Und wenn du doch durch die Warteschleife musst: Es lohnt sich trotzdem. Die Wartezeit kannst du ja mit einer Ausbildung z. B. im pflegerischen Bereich sinnvoll füllen. Das verschafft dir im Studium und später in der Praxis wertvolle Vorteile.

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Da wirst du unter Umständen sehr sehr lange warten müssen! Alternativ, wenn du oder deine Eltern das Geld haben, kannst du Medizin auch in Budapest studieren. Das kostet allerdings 15-20 tausend pro Semester.

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Du könntest im Ausland studieren zB. In Bratislava

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Die Warteliste für das Medizin Studium gehört zu den längsten. Hast du keine Bestnoten kannst du es vergessen

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Entweder du wartest 10 Jahre oder du hast viel Geld für ein Auslandsstudium.

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Hoffentlich willst Du kein Medizinstudium anfangen, denn das wäre ganz schön traurig, wenn man so eine Auskunft nicht alleine im Internet finden könnte/würde.

https://www.thieme.de/viamedici/vor-dem-studium-infos-zum-medizinstudium-1493/a/fragen-medizinstudium-zulassung-3668.htm

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Kommentar von MrWick1
15.07.2017, 06:59

Tja, schon interessant wie du mir Unwissenheit unterstellst. Ich bin über sämtliche Alternativen Routen zum Medizin Studium informiert (zumindest weiß ich von deren Existenz). Was mich interessiert ist ob jemand die Herausforderung angenommen hat, auf solchen Umwegen das Medizinstudium anzustreben und wie seine Einstellung bei der ganzen Sache war. Ich habe nirgends meine Unwissenheit bezüglich dieses Themas geäußert. Mich interessiert nur welche Umwege zum Medizinstudium mit besonderer Vorliebe gewählt wurden. Du Urteilst ganz schön schnell. Jedoch trotzdem danke für deine Bemühung, im Fall deines richtigliegens helfen zu wollen.

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Was meinst du denn mit "schlecht"?

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Wartezeit ist teuer. Bitte ins Ausland.

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Ich habe mehrere Abschlüsse, auch ein Studium und den Fachwirt und kann aus Erfahrung sagen, dass das Fachabi und das Abi die schwersten Abschlüsse zu erlangen sind. Daher würde ich Medizin studieren.

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Kommentar von Marbuel
15.07.2017, 08:51

Mit der Meinung stehst du aber ziemlich allein. Ich kenne zum Beispiel keinen einzigen Informatiker oder Ingenieur, der behaupten würde, dass Abi sei schwieriger als die Uni gewesen. Die sagen alle das Gegenteil.

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Kommentar von LouPing
15.07.2017, 08:54

Hey MarcoAH

Moment. 

Du behauptest das Abitur ist schwieriger als ein Medizinstudium? Mein Abi habe ich auf einer Pobacke erledigt,was danach kam war nicht vergleichbar. 

Was hast du denn studiert und vor allem-wo? 

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Kommentar von MiezeKatzchen
15.07.2017, 09:25

Dann war wohl drin Studium und die Prüfung zum Fachwort nicht gerade schwer. Das Abitur ist Level 1, stupides auswendiglernen und schon hatan bestanden

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Kommentar von Marbuel
15.07.2017, 09:31

Mathe in BWL ist aber anscheinend auch nicht so schwer. Ein Kumpel wollte zuerst Ingenieur machen und sah in Mathe kein Land. BWL - Studium war hingegen dann kein Problem.

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versuche es doch einmal bei der Bundeswehr.

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Kommentar von LouPing
15.07.2017, 09:54

Hey Karrrrrl

Das hieße er müsse sich verpflichten. Auch die BW hat nicht zu verschenken. 

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vermutlich durch langes Warten, bis man irdendwann nachrutscht!

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