Medizin studieren bei der Bundeswehr, Erfahrungen?

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5 Antworten

Um mal mit den ganzen Halbwahrheiten aufzuräumen, die hier kursieren: Du bist Offizier und Soldat. Erst in zweiter Linie Arzt. Dein Abitur sollte sich schon mind. im durchschnittlich guten Bereich befinden, aber deutlich wichtiger ist, was du im AC in Köln bringst! Da habe ich so einige mit einser Abi scheitern sehen. Also gute Noten reichen bei Leibe nicht!

Man verpflichtet sich als Soldat auf Zeit im Sanitätsdienst - anders als in den meisten Offizierslaufbahnen - jedoch für mindestens 17 Jahre (Verlängerung bei FA-Wunsch möglich).

Mit einem Auslandseinsatz kannst du mit fast einhundert Prozent rechnen.

Und ja, ich weiß wovon ich rede. Bin selbst SanOA.

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Kommentar von Racing210
02.07.2016, 22:29

Wie gestaltet sich denn nach dem Studium der weitere Werdegang bzgl. Facharztausbildung? Hat man Chancen auf einen Wunsch-Facharzt oder wird der überwiegende Teil für die gesamte Dienstzeit als Truppenarzt eingesetzt? Danke!

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Ich meine es sind sogar 19 Jahre die du dich verpflichten musst.
Wenn du dich für die Bundeswehr entscheidest, bist du in erster Line Soldat. Zum Aufgabenbereich eines Soldaten gehört ein Auslandseinsatz definitiv dazu, gerade als Fachpersonal wie Arzt kann dies durchaus auf dich zukommen.
Des Weiteren solltest du dir im Klaren sein, dass du gerade als Arzt dort hin musst, wo eine Vakanz besteht, sprich du füllst eine leere Stelle. Die kann natürlich überall sein.

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Du bist Soldat und Offizier. Natürlich bist du da auch im Ausland. Auch als Arzt. Gerade als Arzt.

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Ja wenn du dich verpflichtest dann für die volle Zahl der Jahre, wenn du es abbrechen soltlest, dann musst du alles selbst nachzahlen. Ich hab keine Erfahrung damit aber eine Freudnin fängt das jetzt auch an :) 

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Kommentar von Humanoid98
28.06.2016, 09:09

Wie viele Jahre sind das genau? weißt du das vielleicht? Danke schonmal :)

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Als erstes muss ein exzellenter Abiturschnitt (oder eine Schwerbehinderung, bzw. eine Gleichstellung zur Schwerbehinderung) vorliegen. 

Man „verpflichtet“ sich zu einer vorgeschriebenen Zeit, kann aber auch ganz normal kündigen (und muss dann natürlich Geld zurückzahlen). Eine Auslandsverwendung wird definitiv vorkommen.

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Kommentar von 19Sunny96
28.06.2016, 10:38

Und Sie glauben, dass man mit Schwerbehinderung eingestellt wird? 

Oder habe ich Sie falsch verstanden?


Und nein, man kann mit Sicherheit nicht "ganz normal kündigen".

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