Meditation im tibetischen buddhismus?

4 Antworten

Außer den spezifischen Meditationspraktiken des Varjayana, werden auch alle Meditationsarten des Buddha gelehrt. Wichtig sind hierbei Shamatha und Vipassana.

Wenn du dich im Forum Buddhaland anmeldest bekommst du Rat von Vajayana Buddhisten ( schreib im Unterforum tibetischer Buddhismus). Du musst zunächst nichts ändern falls du bereits eine Meditationsart praktizierst. 

http://www.buddhaland.de/

Wichtig ist dann erst mal die Beschäftigung mit den vier edlen Wahrheiten. Die Grundlagen die der Buddha lehrte werden auch von Vajrayana Buddhisten erklärt, im Internet, Büchern, oder einem Buddhistischen Zentrum. Diese Grundlagen sind notwendig, da wird man immer wieder dran erinnert.

Als Varjayana spezifische Meditation könntest du z. B. Guru Yoga ausprobieren. Das erklären wir dir dort. Traditionell kommt nach den vier Edlen Wahrheiten noch eine weiterer Sutra-Text vom Buddha. Guru Yoga gehört dann zu den ersten Meditationen auf dem Vajrayana-Pfad,  die vom Buddha Padmasambhava stammen.( Begründer des Vajrayana-Buddhismus)

Später praktiziert man tantrischen Buddhismus und Dzogchen. Es wird viel geredet über den Varjayana Buddhismus, das ist meist alles falsch weil die Leute kein Dzogchen studiert haben, das ist der Kern des Vajrayana. Tantra beeindruckt so, dass die Leute nur darüber reden. Tantrischer Buddhismus ist nicht möglich zu praktizieren ohne Dzogchen Verständnis.
Das ist alles sehr anspruchsvoll, daher muss man dann eben etwas ausprobieren wie Guru Yoga und sich erst mal darauf beschränken eigene Erfahrungen zu machen mit dem, was man verstanden hat.

Es ist auch möglich eine Tantrische Praxis in einem Zentrum mit zu machen und diese erst mal als Shamatha-Übung anzusehen, also einfach versuchen sich so gut wie möglich zu sammeln dabei.

Oder man liest halt gleich den Autor Longchempa also Dzogchen.....

Hinzufügen kann ich  z. B. die Diamantgeist-Meditation, Die Meditation auf Chenrezig auch "liebevolle Augen" genannt oder die Meditation auf den Medizin-Buddha. Diese Meditationen beinhalten alle Mantra-Phasen.

Diese Meditationen kannst du auch googeln.

Der Mahayana Buddhismuss kennt zwei Meditationsformen:

die Der Einsicht, vipashyana -die kennst Du bereits aus dem Theravada, wie Du schreibst.

Und die der Klarheit, shamata -da geht es darum, keinen Gedanken zu denken, zu völliger Ruhe zu kommen.

Die hier beschriebenen Visualisierungspraktiken sollen Fortgeschrittenen helfen, bei diesen hier genannten beiden weiter zu kommen. Sie sind also so genannte upaya, geeignete MIttel und keine Meditationspraktiken im engeren Sinn. Sich eine Tara oder einen Avaloketishvara zu visualisieren oder sich als diese vorzustellen hat nur das Ziel, noch mehr zu Einsicht und Klarheit zu kommen, noch mehr den Zustand der Nichtdualität zu erfahren.

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