Meditation hilft nichts - zu früh?

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11 Antworten

Dran bleiben. 10 Minuten Meditation sind nicht wirklich viel und so wird der Effekt erstmal nur von kurzer Dauer sein. Vermutlich wirst Du während der Meditation ruhiger und sobald Du aufhörst, ist alles so wie immer, gleiches Stresslevel, gleiche Unruhe, Gedanken usw. Das ist erstmal normal. 

Meditation wirkt auf zwei Arten: 1.) Sie trainiert das Gehirn um - das dauert lange aber der Effekt ist dann anhaltend. 2.) Sie wirkt auf das vegetative Nevensystem und führt zu einer Beruhigung - das wirkt sofort, hält aber auch nicht lange, wenn Du danach gleich wieder Stress hast, in Eile bist, arbeiten musst usw. Beide Effekte zusammen bringen aber langfristig mehr Entspannung und Ruhe, auch wenn es dann mal hektisch ist.

Ich würde Dir zum einen empfehlen, gute Techniken zu lernen, die das vegetative Nervensystem beruhigen. Ganz prima funktioniert dafür z.B. die Wechselatmung oder wie sie im Yoga heit?t: Anuloma Viloma. Eine Beschreibung gibt es z.B. hier: http://www.jaisiyaram.de/yoga-uebungen/anuloma-viloma-pranayama.html. Google wird aber sicher auch Videoanleitungen finden, die helfen können, diese Atemtechnik zu lernen. Diese Wechselatmung machst Du am Anfang ca. 5 Minuten lang, oder so lange bis Du das Gefühl hast, das Du innerlich ruhiger geworden bist und dann machst Du noch einige Atemzyklen lang weiter, damit sich die Ruhe stabilisieren kann.

Wenn Dein vegetatives Nervensystem zur Ruhe gekommen ist, kannst Du dann tatsächlich etwas meditieren. Du könntest also im Anschluss an die Atemübung 10 oder 15 Minuten einfach still sitzen, Gedanken vorbei ziehen lassen (nicht einsteigen, nicht mitdenken), den Atem beobachten und einfach still sein, ohne etwas zu erwarten, das passieren müsste.

Diese Praxis wird Dir mit der Zeit mehr Gelassenheit bringen und nach wenigen Wochen merkst Du, dass die innere Ruhe immer länger anhält und Du allgemein entspannter bist. Eine stabile Gelassenheit gibt es aber erst nach langer Praxis. Einen guten Lehrer zu finden, kann in dem Fall dann nicht schaden. Für den Anfang kannst Du aber einfach mal einige Woche lang die oben beschriebene Praxis üben (mit viel Geduld - es gibt dabei nichts zu erreichen und aller Ehrgeiz dabei ist kontraproduktiv - nur Disziplin braucht es, insofern, dass Du täglich meditierst). Wenn Du dann dabei bleiben willst, kann es sein, dass Du einen Lehrer brauchst, der Dir Fragen beantwortet, die durch die Meditationspraxis aufkommen.

Ich würde nach so einer kurzen Zeit noch ein wenig dran bleiben und mich weiter einlesen. Das sollte noch kommen. Welche Meditationsmethode machst du denn?

Du kannst auch mal einen kurzen Meditationskurs an der VHS oder so besuchen. Für Anfänger wirkt das meistens Wunder, weil man individuell Fragen kann und das Thema noch ganz anders präsentiert bekommt.

Wenn Meditation ist streng genommen das Gegenteil eines Placebos. Ein Placebo ist ein Medikament ohne  Wirkstoff, das trotzdem messbare Ergebnisse bringt. Bei der Meditation wird kein Medikament eingenommen und trotzdem messbare Ergebnisse erzielt. Wenn man Leute mit langjähriger Meditationserfahrung in den Gehirnscanner steckt, dann sind bestimmte Bereiche deutlich größer als bei anderen, z.B. der Bereich für positive Gefühle oder für Mitgefühl.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/meditation-spuren-im-kopf-1.2339128

Vor jeder Frage zur Meditation steht die Einsicht, dass Erwartungen, irgendwelche Zeitfenster und jedweder Druck keine Basis für Meditation sind. Genau diese Dinge - und mehr - können allerdings durch Meditation überwunden werden.

Vielleicht erscheint es dir als Paradox, dass du eben das nicht erwarten darfst, was sich schließlich von selbst einstellt.

Wenn du Meditation etwa in dem Sinne einsetzen möchtest, dass du für deinen Einsatz Ergebnisse sehen willst, wird sich jedoch nichts einstellen. So ist das. Wenn du Meditation als Technik einsetzt, dann wirst du technische Ergebnisse erhalten.

Wenn du genauer hinschaust, dann haben Erwartungen, Zeitfenster und Druck mit der Art und Weise deines Denkens zu tun. Zugleich mit Denken und dadurch hervorgerufen bringt das Gehirn die gesamte individuelle Physiologie und Neurologie hervor. Über das Denken gibt es ein paar hilfreiche Beiträge auf http://www.mensch-vital.com/.
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Wenn du also trotz Medition z. B. unruhig bleibst oder was immer dich stört, dann fährst du praktisch auf der Schiene deines bisherigen Denkens und den dadurch hervorgerufenen Säften und neuronalen Verbindungen. Das ist das Korsett, in dem du gefangen bist, das du aber mit Meditation abstreifen kannst. Allerdings nur, wenn du die geistige Disziplin besitzt, diese Art zu denken zu unterlassen.


Hm.. vielleicht durch Sport.. danach bist du voll ausgepowert u genießt die innere Leere oder die Gedankenleere. Oder hör einfach völlig entspannende Musik u leg dich dazu hin (Hängematte oder einfach Bett/Rasen-je nach Wetter in die Sonne/ oder ließ ein Buch. Oft sind es die einfachsten Dinge, die dich entspannen können. Denk doch mal intuitiv nach u hör in deinen Körper hinein. Vielleicht ergibt sich die Lösung von Selbst. ^^ Viel Erfolg

So um hier mal abschließend deine Frage zu beantworten.Hier schreiben welche du seist für Meditation ungeeignet und so einen Quatsch.Meditation ist für alle.Erstens sollte du dich fragen was du denn meditierst. Ich dag jetzt mal wohlfühl Meditation mit "chi" und so oder ernsthaftige. Bei richtiger buddhistischer Meditation wird nämlich der Geist komplett verändert.Keine sorgen wenn du das mal ausprobiert bist net gleich Buddhist.Meditation ist für alle auch für nicht Buddhisten.Das Problem was ich hier sehe ist ,dass sich die Menschen ihre Meditation aus allen ein bisschen was zusammen mischen und dann so etwas bei raus kommt.ich möchte nicht sagen das ihr das unterlassen sollt , aber es bringt dir und deinem geist nicht viel , da meistens nur illusionen vorgetäuscht werden wwie das man keine wut mehr empfindet Wenn du wirklich etwas an dir verändern  willst wie negative Emotionen oder deine Achtsamkeit.wenn du möchtest kannst du mal folgende Meditation Arten suchen :Samatha, vipassana ,metta.Du wirst relativ schnell erfolge erzielen , wenn du mehr fragen hast send nur einfach eine private Nachricht.Liebe grüsse

Dill ist als Tee sehr entspannend..Wald spazieren gehen hilft auch zum schlaf zu finden. .lesen, sex, Hörspiel, 

Entspannt ungemein. .aber falls du überzeugt bist von meditation dann versuche es vielleicht mit einer anderen Variante

Nicht jeder Typ Mensch ist für Meditation geeignet- ich denke du solltest vielleicht einen anderen Ausgleich finden. Die Frage ansich beweißt das du eher nicht der meditative typ bist..sorry

Konzentration und innere Ruhe wäre eine Meditationsvariante 

Bogenschießen auf einem Parcours 

Was möchtest du durch das Meditieren denn erreichen?

SmartOrange 18.05.2015, 19:55

Innere Ruhe, bessere Konzentration.

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SmartOrange 18.05.2015, 20:40

Auf dem Bert. Kurz nach dem Aufstehen und dann abends. Immer 10 Minuten.

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Golikumani 18.05.2015, 21:15
@SmartOrange

Ich weiß nicht wie viel das nach dem Aufstehen bringt.

Vielleicht hilft es dir das mit bestimmter Musik zu untermalen. Ich kann mir vorstellen, dass ein Übergang auch wichtig ist. Also etwas was du zwischen Alltag und Meditation tust, um das etwas einzuleiten. Die Musik würde dir für deine Gedankenwelt während des meditierens jedenfalls helfen.

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Meditation bedeutet 'Loslassen'!

Und nicht `in 14 Tagen Ergebnisse 'erwarten'!´

Üb schön weiter... es dauert eben! :-)

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