Meditation, fake oder Hilfreich?

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3 Antworten

Es gibt Meditationen, die als leichte Entspannungsübung aufzufassen sind und andere, die darauf abzielen die Ursachen für viele negative Zustände (z.B. Rastlosigkeit, Zweifel, Hass und viele mehr) komplett mit der Wurzel auszureißen, so dass eine dauerhafte positive Veränderung stattfindet und diese negativen Tendenzen nicht mehr aufkeimen können.

Beides kann man also als eine Art Heilung verstehen. Nur dass das eine eben kurzfristige Linderung versprich, die nicht von Dauer ist, während das andere eher eine dauerhaft bzw. vollkommene "Genesung" anstrebt, aber lange Zeit der Übung benötigt, bis man eine Wirkung erkennt.

Zwischen beiden Formen gibt es alle erdenklichen Zwischenstufen bzw. Mischformen.

Auf jeden Fall wäre es sinnvoll sich zu überlegen was man genau möchte. Also z.B. eine Leistungssteigerung durch einfache Entspannungstechniken oder eine umfassende Radikalkur.

Praktisch suchst Du Dir das passende im Internet heraus. Dann besorgst Du dir eine Grund-Anleitung und probierst zu Hause mal ein bisschen herum - ob es das ist was Du willst. Und wenn Du dann eine Richtung gefunden hast, die dir zusagt, dann machst Du einen Meditations-Kurs.

Bei einem Kurs, informiere Dich vorher über die Meditations-Lehrer. Wichtig ist z.B. ob sie sich selbst zu Meditationslehrern ernannt haben (schlecht) oder ob dahinter eine Schule bzw. Tradition steht, die schon Millionen das Meditieren auf genau diese Art und Weise gelehrt haben (besser), und ob der/die Lehrer/-in von einer Schule oder einem Meister dazu berufen wurde. Wenn Du es nicht genau weißt, scheue Dich nicht nachzufragen, bei wem der/die Meditationslehrer/-in selber gelernt hat.

Die Kosten eines Kurses und die Unkosten der Veranstalter (eventuelle Unterbringung, Mahlzeiten der Kursteilnehmer) sollten sich in einem vernünftigen Verhältnis zueinander bewegen.

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Hallo,

ich meditiere jetzt seit 25 Jahren und habe damals keinen Kurs besucht. Was ich auch nicht bereue. In der Zwischenzeit geht die Meditation schon quasi ganz von alleine. Ich würde Dir auch nicht unbedingt zu einem Kurs raten. Die Methoden des Kursleiters passen evtl. nicht unbedingt zu Dir. Wichtig ist, dass Du in Deiner Meditation zur Ruhe kommst. Dies ist bei einer Gruppe von mehreren Leuten evtl. schwierig. Ich habe in den 25 Jahren sehr viele gute Erfahrungen gemacht und kann in sekundenschnelle abschalten. Im Laufe der Zeit sind noch weitere positive Entwicklungen hinzugekommen. Aber das muss erst "erarbeitet" werden. Zu Beginn ist wichtig, dass Du lernst Dich zu entspannen, hierbei Gedanken ausschliesst, z.B. durch Visualisierung von Bildern.    

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Es gibt viele Arten, um ruhiger und ausgeglichener zu werden, Meditation ist eine davon,  z.B. kann auch Yoga, Aufmerksamstraining, progressive Muskelentspannung helfen,...Aber du hast schon recht, es braucht eine Anleitung. Es gibt natürlich CDs, Anleitungen im Net. Ich rate dir aber mal im VHS Programm oder bei Familienbildungsstätten zu schauen und einen Einführungskurs zu belegen, dass erleichtert den Einstieg, Fragen werden beantwortet und zusammen geübt. Später geht das dann allein. Es ist übrigens wissenschaftlich nachgewiesen, dass es hilft.

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