Medikamente nicht nehmen? was kann passieren (epilepsie)?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Zu den Medikamenten die du einnimmst kann ich leider nichts sagen. Du würdest wieder Anfälle bekommen, wahrscheinlich sogar schlimmer als vorher, da sich dein Körper vollkommen auf die Medikamente eingestellt hat. Wenn man die Medikamente absetzen will, sollte man das mit seinem Neurologen absprechen. Wenn du das darfst, solltest du langsam die Dosierung senken.

Du würdest vermutlich wieder mehr Anfälle bekommen, da die Medikamente die Anfallsschwelle künstlich heben. Würde der Wirkstoff plötzlich fehlen, würdest du wieder am Ausgangspunkt stehen.
Viele Anfälle können langfristig zu Hirnschäden führen (durch Sauerstoffmangel während eines Anfalls) und es kann passieren, dass du ins Koma fällst (wenn der Sauerstoffmangel zu lange andauert). Mal abgesehen von den Verletzungen, die du dir bei einem Anfall zu ziehen kannst.
Ach ja...Tod ist auch noch eine Möglichkeit.

Setze die Medikamente auf keinen Fall eigenmächtig ab. Besprich bitte vorher alles mit deinem Neurologen und wenn der Neurologe sagt, dass du deine Medikamente nicht absetzen sollst/kannst/darfst, dann machst du es auch nicht.

Ich nehme genau das gleiche Medikament in der gleichen Dosierung ( und noch ein paar andere) 

aber du würdest sehr wahrscheinlich wieder Afis (Anfälle) bekommen. Aber was man auch noch dazu sagen muss ist, dass Antiepileptika nicht ewig wirken. Wenn man sie z.B. nicht regelmäßig nimmt dann verlieren sie die Wirkung und wenn man sie dann wieder regelmäßig nimmt wirken sie trotzdem nicht mehr. Dein Körper möchte diesen "Stoff" dann nicht mehr akzeptieren. Und genauso ist es mit dem Absetzen auch. 

Habe die Erfahrung leider selbst machen müssen :O 

Hoffe konnte dir noch helfen.  :) 

Epilepsie Medikamente Nebenwirkungen?

Hallo,

ich nehme nun seit Januar Medikamente gegen Epileptische Anfälle (100 mg Brivaracetam, 300 Lamotrigin). Ich hatte d em Arzt damals schon gesagt, dass ich depressive Verstimmungen habe, weshalb ich Lamotrigin nehmen muss. Nun habe ich feststellen müssen, das die Nebenwirkungen doch sehr heftig sind. Gerade was meine Depression angeht. Ich habe mich auch schon mit einem Psychiater in Verbindung gesetzt, aber der verwies mich auf einen Neurologen, weil er davon ausgeht, dass die Depression davon kommt. Nun kann der Neurologe, der hier bei mir ist, natürlich nicht einfach die Medikation ändern, die vom Prof festgelegt hat.. Na toll, was nun?

...zur Frage

Epilepsie? ist es das wirklich? oder doch was anderes? 17 jährige sucht rat..

ich habe epilepsie, ich bin 17, 154 cm groß und wiege 60 kg. meine epilepsie hat ca. vor 7 Monaten angefangen, hatte 3 anfälle (habe aufgehört zu atmen, war bewusstlos, zungen biss, verwirrung und am ganzen körper gezuckt). morgens habe ich immer ein taubheitsgefühl in den beinen wodurch ich auch morgens nicht so gut laufen/stehen kann, sehe etwas schlechter als voher und ich habe oft kopfschmerzen. ich bekomme jetzt - Levetiracetam (Zetiva)- 2000 mg pro tag. sie wurden runter gesetzt, voher musste ich 3000 mg nehmen. seid ich 14 bin nehme ich die antie baby pille - Alessia hexal -. ich habe in der packungsbeilage von meinen antie baby pillen volgendes gelesen (siehe bild nur das mit der spalte vom schlaganfall). da mir keiner meiner ärzte wirklich was sagen kann frage ich hier und alles was ich schreibe ist Wahrheitsgemäß. ich trinke etwas mehr (alkohol) seid ich weiß das ich epilepsie habe. voher habe ich auch getrunken aber eher nur am wochenende. ich war im alter von 14 bis 16 depressiev habe aber keine medikamente bekommen. in meiner familie hat keiner epilepsie. keiner meiner ärzte kann mir sagen was die anfälle ausgelöst hat. ich erhoffe mir hier ein paar vorschläge die ich meinem arzt sagen kann. ich bin der meinung das die epilepsie nicht einfach da ist sonder es vielleicht etwas schlimmeres ist. hätte gerne etwas gewissheit. ich bitte drum es ernst zu nehmen und mir keine vorwürfe zu machen (ewentuel wegen dem alkohol). ach und noch was meine blut werte sind normal leber ist auch in ordnung, habe eine etwas erhöte Schilddrüse aber bekomme keine medikamente. bin für jeden vorschlag offen und freue mich über jeden beitrag. bei fragen einfach schreibe ich antworte so schnell ich kann. LG Laura

...zur Frage

1 Jahr lang Keppra genommen , jetzt aus versehen Levetiracetam genommen , was tun?

Ich nehme seit 1 jahr Keppra also 2x täglich, nun hat meine Mutter mir von der Apotheke wie immer meine Tabletten mitgebracht, ich habe dann eine genommen ( gleiche Dosis ) und ich habe vorhin gemerkt, das ist ja gar nicht Keppra sondern Levetiracetam von der Firma Zentiva. Ich habe das gar nicht gemerkt das es ne andere Tablette ist, da sie exakt genau gleich aussehen. Was mach ich jetzt? Meine Ärztin hat mir mal gesagt ich sollte mal im laufe der Zeit von Keppra auf Levetiracetam umstellen, da sie sich ja nicht so sehr unterscheiden vom Wirkstoff her, aber jetzt habe ich bisschen Bange was jetzt durch die Einnahme passiert..

...zur Frage

Rolando-Epilepsie Tabletten absetzen?

Hallo ihr Lieben,

also ich bekam mit 10 oder 11 Jahren die Rolando Epilepsie diagnostiziert.
Während dieser Zeit, hatte ich 2 Anfälle. Der Abstand zwischen den 2 Anfällen war 3 Monate.
Meine Anfälle bekam ich nur beim Einschlafen.

Ich wurde dann mit dem Medikament "Ospolot" behandelt. Mit 200mg fing ich an.
Es hat nicht lange gedauert, sah man bei mir schon eine Besserung, so gut bis das die Ärzte keine Anzeichen mehr von Epilepsie sehen konnten.
In der Medikamenten-Therapie hatte ich keine weiteren Anfälle mehr.

Nun war es soweit, dass ich die Tabletten abstuffen durfte. Von 200mg auf 150mg dann 100 mg und zu guterletzt dann auf 50 mg. Beim Abstufen habe ich mir jeweils immer 6 Monate Zeit gelassen. Hatte keine Anfälle und keine Anzeichen von Rolando-Epilepsie im EEG.

Nun bin ich 19 Jahre alt, 8 oder 9 Jahre Anfallsfrei und trotzdem trau ich mich nicht die Tabletten komplett wegzulassen. Obwohl mein Arzt meinte, ich brauche die Tabletten nicht mehr, da war ich aber erst 15. Habe Angst davor sobald ich keine Tablette nehme, bekomme ich einen Anfall. Hat wahrscheinlich mit der Psyche etwas zu tun. Kann auch deswegen sein, dass ich Angst habe, weil mir beim 2 Anfall die Zunge zurückgerutscht ist. 4 Jahre nehme ich die Tabletten schon, obwohl ich sie nicht mehr brauche.

Hat jemand von euch einpaar aufbauende Wörter oder Tipps, so dass ich mich in das ganze nicht hinnein steigere?

Und bitte keine Beleidigungen oder blöden Kommentare. Ich wünsche nicht einmal meinem größten Feind so eine Krankheit.

Danke!

...zur Frage

Verhütungsmittel und Epilepsie?

hi :) Ich wollt euch mal fragen welche Verhütungsmittel ihr bei einer Epilepsie empfehlen würdet oder was selbst Betroffene benutzen/nehmen. Ich nehme im Moment die Medikamente Lamotrigin (ratiopharm) und Levetiracetam (UCB) für Epi und will deshalb nicht noch mehr medis wie die Pille nehmen...unteranderem auch wegen der Wirksamkeit. Kondom ist klar :) aber ich will trotzdem noch eine Absicherung...Informationshalber ich bin 16 Jahre. Zum Frauenarzt geh ich demnächst aber mich würde einfach mal was von Erfahrungen Selbstbetroffener hören. lg Kim :D

...zur Frage

Zuckerprobleme eventuell durch Medikamente?

Seitdem ich viele Medikamente nehme, wobei es nicht nur Lamotrigin und Risperidon ist, nehme ich auch zusätlich Levetiracetam und seitdem kippe ich fast nur noch um. Wenn mal Zucker gemessen wird, ist der zu niedrig.

Aber seitdem ich Levetiracetam gegen Epilepsie nehme ist es so: Mal ist der Zuckerwert in Ordnung und mal zu niedrig. Mal lag er bei 95 trotz essen, mal war er auf 45 trotz essen. Ich fühle mich ab und zu so schlapp.

Ich achte auch darauf, dass ich nicht so viel Zucker zu mir nehme, um nicht noch dicker zu werden, aber langsam wird das komisch, weil es erst dann auftrat, seitdem ich Levetiracetam nehme.

Ich habe auch mal den Beipackzettel gelesen und da stand nichts drüber. Kann mir da einer weiterhelfen? Vielen Dank im Voraus

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?