Medikamente gegen Soziale Phobie?

11 Antworten

Es gibt bestimmt Ärzte und auch Psychiater, die Medikamente ohne Verhaltens-oder Gesprächs-Therapie verordnen. Es ist immerhin möglich, dass du dann einige Kontakte knüpfen kannst, die dich "weiterbringen", doch solltest du bedenken, dass jedes Medikament auch Nebenwirkungen haben kann. Zudem geht es im Leben nahezu immer darum, Ängste abzubauen, mit ihnen leben zu lernen, sie zu überwinden oder sie auszuhalten.Wenn du unter Medikamenteneinfluss stehst, kannst du genau das nicht bewältigen, denn dein Erleben verändert sich, aber nicht automatisch auch die Situation. Studien haben gezeigt, dass Psychopharmaka erheblich effektiver wirken, wenn sie zusätzlich zu einer Therapie eingesetzt werden.Einer zeitlich begrenzten oder/und auf ein Ziel hin ausgerichtete Einnahme wird ein Arzt vermutlich eher zustimmen und vergrößert auch dabei deine Chancen auf Erfolg.

LG

OM

Das solltest du mit deinem behandelnden Arzt besprechen, am besten einem psychiatrischen Facharzt, der sich mit deinen Grunderkrankungen auskennt. Der kann dir das mit Sicherheit esser erklären, als wir Laien hier.

Solche Termine können Monate dauern, so lange kann ich nicht mehr warten.

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Wenn du wirklich Erfolg damit haben willst, dann kann die medikamentöse Therapie nur in Kombination mit einer Psychotherapie funktionieren. Anders ist es ohnedies schon nicht möglich, da dir kein Arzt einfach so mal derartige Medikamente verschreiben wird. Begleitende Therapien vorausgesetzt.

Und es ist nicht immer möglich, Erkrankungen nur rein mit Tabletten zu heilen. Insbesondere bei psychischen Erkrankungen werden damit nur die Symptome unterdrückt.

Jah genau! So soll es sein. Von mir aus, schütte ich so viele Pillen in mich herein bis ich aufschäume. Wenigstens die Krankheit wird unterdrückt. An "Heilung" glaube ich eh nicht mehr :P

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@DerPate1996

Nun, ich gehe jetzt nur mal von mir und meiner organisch bedingten Depression aus - ich kann meine medikamentöse Therapie nicht wirklich mit einer Psychotherapie unterstützen. Die Ursache ist klar, ich bekomme gegen die Ursache und zur Zeit auch noch gegen die Depressionen Medikamente, aber ich kann in dem Fall aktiv nichts mit Gesprächen verändern, weil mein Körper deshalb nicht anders arbeiten wird.

Bei Phobien jeglicher Art und psychisch bedingten Depressionen sieht die Welt anders aus, da ich mit Hilfe einer Psychotherapie auch mein Denken beeinflussen kann. Und von daher keine medikamentöse Therapie ohne Psychotherapie.

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