Medikament “Nux vomica Logoplex“ (Homöopathisch) beim Hund sinnvoll?

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6 Antworten

Hallo marla80,

Hier im unteren Teil der Seite sieht man die Patienteninformationen:

http://www.abc-arznei.de/product/nux-vomica-logoplex-injektionsloesung-vet.88371.html

Die für Dich entscheidende Information steht bei den Anwendungsgebieten:

"Registriertes homöopathisches Arzneimittel, daher ohne Angabe einer therapeutischen Indikation."

Wenige wissen, was der Satz bedeutet:

Homöopathika sind vom Gesetzgeber wegen ihrer Beliebtheit in einen besonderen Schutzraum gestellt worden: Die Binnenanerkennung.

Während echte Medikamente zur Marktzulassung einen Nachweis ihrer Wirksamkeit und Unbedenklichkeit vorlegen müssen, können Homöopathika einfach "registriert" werden. - Das ist nicht viel mehr als eine formale Anmeldung.

Statt Studien und Wirk/Unbedenklichkeitsnachweisen muss der Hersteller ein paar Formulare ausfüllen und sich einen Homöopathen suchen, der ihm bescheinigt, dass es sich seiner Meinung nach um ein homöopathisches Arzneimittel handelt. Machbare Hürden...

Um es also klar zu sagen: Die Formulierung "Registriertes homöopathisches Arzneimittel" bedeutet übersetzt in normales Deutsch: "Präparat, das niemals Wirksamkeit oder Unbedenklichkeit belegt hat".

Ich finde es ein absolutes No-Go, dass die Ärztin das Deiner Hündin ohne Rücksprache mit Dir gespritzt hat. Indiziert war das Mittel nicht - es hat kein nachgewiesenes Indikationsgebiet. Sie muss Dich als Halter immer darüber informieren, was sie machen wird, gerade dann, wenn sie das Tier nicht kennt.

In Komplexmitteln ist anders als in echten Globuli noch Wirkstoff enthalten. Nux Vomica ist die Pflanze, aus der Strichnin gewonnen wird. Deine Hündin könnte im schlimmsten Falle eine allergische Reaktion zeigen. Selbst wenn das zum Glück unwahrscheinlich ist, es geht eigentlich gar nicht, dem Tier einfach etwas zu spritzen, was es nicht braucht, ohne Rücksprache mit dem Besitzer.

Ich würde mich beschweren.

Grüße

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Kommentar von uteausmuenchen
12.02.2016, 09:58

Danke für das Sternchen!

Ich hoffe, es geht DeinerLuna bald wieder besser.

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Kommentar von YarlungTsangpo
14.02.2016, 12:00

Allergische Reaktion auf ein homöopatisches Mittel gehören wohl eher ins Märchenland. 

Weit häufiger sind allergische Reaktionen auf pharmazeutische Medikamente, hier in dem Fall das Antibiotikum zu befürchten. Alles weitere entnimmt man deshalb dem pflichtend beigelegtem Beipackzettel. In diesem sind alle bekannten Nebenwirkungen aufzuführen.

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Wurde außer der Spritze auch etwas gegeben, dessen Wirksamkeit nicht vom Glauben an die Erinnerungsfähigkeit von Wasser abhängt?

Generell würde ich mir einen anderen Arzt suchen. Mir hat auch einmal ein Tierarzt - zusätzlich zu einer Spritze mit tatsächlichem Wirkstoff - homöopathische Tropfen für ein verschnupftes Kaninchen mitgegeben. Worum es sich dabei handelt, habe ich auch erst daheim gemerkt. Und mit dieser Erkenntnis die Tropfen entsorgt. Seitdem fahre ich lieber wieder die 20km in die TA-Praxis in meinem alten Wohnort.

Beim Menschen haben homöopathische Mittel keine höhere Wirksamkeit als Placebos. Wer daran glauben mag, darf das gerne tun. Ein Haustier verbindet mit der Medikamentengabe aber keine Erwartungen, und ohne nachweisbaren Wirkstoff ist nichts außer Glaube und Erwartung in homöopathischen "Medikamenten". Mag sein, daß Homöopathie bei Tieren noch etwas bringt bei Problemen, für die der Besitzer mitverantwortlich ist und dann eine Besserung durch Kümmern, mehr oder gezielte Aufmerksamkeit oder was auch immer erfolgt. Aber der sicherste Weg zur Besserung ist meines Erachtens immernoch ein Wirkstoff. Meinetwegen kann der chemisch oder biologisch sein, aber  Wasser oder Zucker allein bringen da nichts.

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Kommentar von Berni74
10.02.2016, 22:39

Wirkstoffe von Nux vomica Logoplex:

Strychnos nux-vomica D4 1,43g, Calcium carbonicum

D8 1,43g, Chelidonium majus D4 1,43g, Colocynthis

citrullus D4 1,43g, Lophophytum leandri D3 1,43 g

Ipecacuanha D4 1,43g, Lycopodium clavatum D6 1,43g

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Kommentar von marla80
10.02.2016, 22:48

Danke für deine Meinung...Quote gesagt, von so homöopathischen Zeug bin ich auch nicht überzeugt (und ich hab da selbst meine Erfahrungen gemacht)

Ich bin auch normaler Weise nicht bei der Tierklinik...das war nur notfallmäßig. Ich frage morgen auch meinen HausTA, ob das zu den Notfällen zählt, um ihn auch sonntags zu kontaktieren, da er auch an Sonn- und Feiertagen sowie rund um die Uhr erreichbar ist...für MICH zählt es zu so einem Notfall, aber das würde jeder andere bestimmt sich so sehen, wenn es um SEIN Tier geht ;-)

Meinen HausTA vertraue ich und sind schon lange bei ihm, auch mit vorherigen Hausieren.

LG

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Mein Tierarzt verabreicht auch fast immer homöopathische Medikamente unterstützend zur schulmedizinischen Therapie, und ich bin ihm sehr dankbar dafür.

Das Mediakment, von dem Du schreibst, wird unter anderem bei Durchfall und Koliken gegeben (Durchfall nach Futterumstellung oder Antibiose. Bei krampfartigen Leibschmerzen. Nervöse Tiere). Quelle: http://tierheilpraxis-emig.de/ak-contents/downloadcenter/Homoeopathische\_Komplexmittel\_fuer\_Heimtiere.pdf


Du schreibst, daß Dein Hund "laut jaulend vor Schmerzen durch die Wohnung gerannt ist". Da ist es doch absolut angezeigt, daß die Klinik Deinem Hund etwas gegen Bauchschmerzen gibt. Wie Du sicherlich weißt, ist das Antibiotikum nicht dazu da, Schmerzen zu lindern, sondern Bakterien abzutöten.

Da es als Nebenwirkung auch zu Darmproblemen führen kann, könnte ich mir gut vorstellen, daß die Tierärztin auch, um diese potentielle Nebenwirkung zu lindern, das Nux vomica gespritzt hat.


Ich bin der Meinung, daß Du das zu kritisch siehst.

Deinem Hund wurde geholfen, es geht ihm wieder gut. Das ist es doch, was zählt und weshalb man zu einem Tierarzt geht. ;-)


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Kommentar von marla80
10.02.2016, 22:39

Genau deshalb habe ich die Frage gestellt. 

Ich danke Dir für deine Antwort. Du hast recht, die Schmerzen nimmt ein Antibiotika nicht. Es war jetzt schwierig für mich einzuschätzen, da für mich nicht ersichtlich war, für bzw. gg was es eingesetzt wird.

Das war letzten Endes das, was ich als Information gebraucht habe.

LG

PS: ja, Luna geht's wurde prima und das ist wichtigste für uns <3

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Kommentar von marla80
10.02.2016, 23:06

ja, solange es hilft soll sie alles bekommen, was die braucht, damit es ihr gut geht ;-)

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Kommentar von MalNachgedacht
11.02.2016, 14:21

Mein Tierarzt verabreicht auch fast immer homöopathische Medikamente unterstützend zur schulmedizinischen Therapie, 

Das muss wohl auch ein Tierarzt sein der Hahnemanns Standardwerk der Homöopathie - nämlich das "Organon der Heilkunst" nicht gelesen hat - speziell den §52 nicht:

§ 52
Es giebt nur zwei Haupt-Curarten: diejenige welche all ihr Thun nur auf genaue Beobachtung der Natur,auf sorgfältige Versuche und reine Erfahrung gründet, die (vor mir nie geflissentlich angewendete) homöopathische und eine zweite, welche dieses nicht thut, die (heteropathische, oder) allöopathische. 
Jede steht der andern gerade entgegen und nur wer beide nicht kennt, kann sich dem Wahne hingeben, daß sie sich je einander nähern könnten oder wohl gar sich vereinigen ließen, kann sich gar so lächerlich machen, nach Gefallen der Kranken, bald homöopathisch, bald allöopathisch in seinen Curen zu verfahren; dieß ist verbrecherischer Verrath an der göttlichen Homöopathie zu nennen!  

...

. Wie Du sicherlich weißt, ist das Antibiotikum nicht dazu da, Schmerzen zu lindern, sondern Bakterien abzutöten.

Und wenn die Bakterien die Ursache der Schmerzen sind dann helfen Antibiotika auch gegen Schmerzen.

Bei "Nux vomica Logoplex" weiß nicht einmal der Hersteller gegen was es helfen soll:

https://shop.apotal.de/images/products/apotal/beipackzettel/01711803.pdf

Und so etwas wie ein "homöopathisches Schmerzmittel" gibt es laut erfahrenen Homöopathiefachpersonen auch gar nicht...

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Ich kenne das Mittel gut und gebe es gerne - nehme es auch selbst. Es ist in meiner Notfallapotheke - allerdings als Globoli (gespritzt wirkt es aber schneller und besser).

Ich gebe es bei Durchfall und es hilft sehr gut. Nux wird gerne bei Appetitlosigkeit, Magen-Säureüberschuß, Koliken, Verstopfung sowie Angst gegeben.

Warum es die Klinik gegeben hat, weiß ich nicht. Homöopatische Mittel haben viele EInsatzgebiete und mir sind natürlich nicht alle von Nux bekannt.

Viele TÄ geben homöopatische Mittel zusätzlich zur Unterstützung. Denke Du weißt auch nicht, welches  Antibiotikum gespritzt wurde. Das ist eigentlich wichtig zu wissen, welches AB es war - wegen zb Unverträglichkeit oder weil es nicht hilft etc. Darüber regst Du Dich aber nicht auf - aber über Nux. Verstehe ich nicht ganz. Deinem Hund geht es wieder gut und das zählt doch. Homoöpatische Mittel haben keinerlei Nebenwirkungen und auch keine Wechselwirkungen - also kein Problem, dass sie es bekommen hat.

Ich finde es auch besser, wenn der TA mir genau sagt, was gespritzt wird. Vor allem was chemische Mittel anbelangt und vor allem will ich wissen, was für ein AB. Natürlich will ich auch die homoöpatischen Mittel wissen.

Aber jetzt mal ehrlich - DIr hätte der Name nichts gesagt. Hättest Du es dann verweigert? Ja wahrscheinlich, weil Du nichts davon hälst und vielleicht war es aber gerade das Mittel, dass Deinem Hund half.

Rege Dich drüber auf, dass sie Dir nichts gesagt haben noch nicht mal welches AB. Aber rege Dich nicht drüber auf, dass sie Dir nur das eine Mittel verschwiegen haben.

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 Es ist bekannt, dass Tierärzte auch mit dem Verkauf von Medikamenten Umsatz machen, egal, ob es sich nun um zugelassene Medikamente mit nachgewiesener Wirkung handelt, oder um Homöopathika, die ja lediglich "registrierte Arzneimittel" sind, die durch eine Sonderregelung (die von vielen sehr kritisch gesehen wird) davon ausgenommen ist, ihre Wirkung unter Beweis stellen zu müssen. Diese Homöopathika enthalten in den üblichen Potenzierungen keine Wirkstoffe in pharmakologisch wirksamen Mengen, sondern bestehen lediglich aus dem Trägerstoff Saccharose (Zucker). Nach den Lehren der Homöopathie soll die Wirkung "feinstofflich, geistartig, über Schwingungen oder Informationen" oder ähnlichem erfolgen. Wenn man daran glauben mag, bitte sehr. Bleibt jedem selbst überlassen. Mag ich nicht drüber diskutieren an dieser Stelle; hatten wir schon x-mal.

Bei einem Komplexpräparat ist das etwas anderes. Denn diese widersprechen der homöopathischen Lehre, weil gleich mehrere Wirkstoffe verwendet werden (das lehnt die klassische Homöopathie ab). Die Hersteller verkaufen also Mittel als Homöopathika, die keine sind, weil einzelne Wirkstoffe auch in pharmakologisch wirksamer Menge vorhanden sind. Fakt ist aber, dass der Tierarzt diese auch aus zugelassenen Medikamenten nehmen könnte, ohne den homöopathischen Überbau. Ich würde die Tierärztin gezielt darauf ansprechen und mit ihr klären, ob sie generell Homöopathie einsetzt, die du bezahlen musst, ohne dir das vorher zu sagen. Ich wäre damit nicht einverstanden und würde künftig auch darauf bestehen, dass solche Mittel nicht eingesetzt werden bei meinem Tier.

Mit meinem Tierarzt habe ich das klar besprochen. Er hat mir auch bestätigt, dass viele Tierbesitzer ihn auf Globuli ansprechen, er das allerdings ablehnt und die Leute entsprechend informiert. Ebenso wie die Vertreterbesuche der entsprechenden Hersteller. Jeder TA kann das für seine Praxis selbst entscheiden. Es gibt allerdings auch Tierbesitzer, die ausschließlich mit solchen Mitteln (bzw. anderen "alternativmedizinischen" Dingen) agieren wollen. Die müssen sich in seinem Fall einen anderen TA suchen. Aber auch die Geduld und Zeit eines Tierarztes hat ihre Grenzen. Manche diskutieren nicht mehr darüber, sondern geben dem Tier das, was der Besitzer will... Des Menschen Wille ist in diesem Fall sein Himmelreich.

Nein, mir ist das noch nicht passiert. Bis vor einigen Jahren wusste ich aber auch noch nicht über diese Dinge Bescheid und hätte das gar nicht bemerkt. Es ist gut, wenn man sich genauer darüber informiert.

Alles Gute weiterhin für dein Tier. Ich denke, es ist bei dir in guten Händen.

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Kommentar von Bennykater
11.02.2016, 19:34

Ein interessanter Artikel noch zum Thema Homöopathie bei Tieren:


... »Die Tatsache, dass unsere Präparate hervorragend bei Tieren wirken, ist ein Argument gegen Placebo-Effekte«, heißt es etwa beim Hersteller Heel. Das sehen auch viele Anhänger der Homöopathie so. Schließlich könne man Tieren nicht einreden, dass eine homöopathische Arznei besser sei als ein Scheinmedikament; deshalb könne bei ihnen auch nicht die Rede von einem Placebo-Effekt sein. Ergo sei das der beste Nachweis, dass die Globuli unabhängig von jeder Erwartungshaltung wirkten.

Das klingt schlüssig. Allerdings hat diese Logik eine Schwäche: Tiere sprechen nämlich durchaus auf Scheinpräparate an, wie der Harvard-Psychologe Richard J. Herrnstein schon vor fünf Jahrzehnten nachwies. Nachdem er seine Versuchsratten entsprechend konditioniert hatte, reichte bereits das Verabreichen einer Spritze, um eine biologische Wirkung zu erzielen – unabhängig davon, ob sie einen Wirkstoff oder reine Kochsalzlösung enthielt.

Eine beeindruckende und methodisch sehr überzeugende Studie stammt von den britischen Tierverhaltensforschern Nina R. Cracknell und Daniel Mills. Sie berichteten vor zwei Jahren im Veterinary Journal von einem Versuch mit Hunden, die Angst vor Silvesterknallern hatten. Per Zufall wurden zwei Präparate auf die Tiere verteilt: 35 Hunde bekamen Tropfen mit fünf Wirkstoffen in homöopathischer Verdünnung und 20 Prozent Alkohol, 40 Tiere erhielten Tropfen mit reinem Wasser und ebenfalls 20 Prozent Alkohol.

In beiden Behandlungsgruppen gab später die Mehrzahl der Tierbesitzer an, dass ihre Hunde mit dem Medikament weniger ängstlich auf die Böller reagiert hätten – die Unterschiede zwischen beiden Gruppen waren nicht signifikant. Eine Reihe weiterer Studien sind zu demselben Ergebnis gekommen: Homöopathika wirken bei Tieren nicht besser als Scheinpräparate.

Schon 2007 hat der Tierarzt Adam Rijnberk von der Universität Utrecht deshalb das »Ende der Veterinär-Homöopathie« verlangt: »Homöopathie bietet keinen klinischen Vorteil. Tiere haben ein Recht auf effektive Behandlungen«, forderte der Niederländer.

Die Anhänger der Tierhomöopathie verweisen angesichts solcher Forderungen gerne auf eigene Studien, die würden das Gegenteil belegen. Doch bei Rijnberk beißen sie damit auf Granit. Die Studien von Befürwortern der Tierhomöopathie seien oft von schlechter Qualität und erfüllten nicht die Kriterien evidenzbasierter Medizin, bemängelt der Tierarzt. So gebe es beispielsweise Fallstudien mit lediglich fünf Tieren, von denen vier mit Homöopathie geheilt worden seien. Die Autoren suggerierten dann, dass 80 Prozent der kranken Tiere per Globuli kuriert werden können. Dabei sei angesichts der geringen Versuchszahlen die Heilungsrate statistisch so gut wie nicht aussagekräftig ...

... In der Datenbank, in der die Carstens-Stiftung bis jetzt rund 250 veterinärhomöopathische Studien zusammengetragen hat, finden sich bisher gerade einmal fünf Untersuchungen, bei denen Hahnemanns Arzneien gegen Placebos und eine nicht weiter behandelte Kontrollgruppe getestet wurden. Das Ergebnis dieser fünf Studien fällt überwiegend negativ für die Homöopathie aus.


http://www.zeit.de/2010/50/Homoeopathie-fuer-Tiere

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Hallo Marla 80

Du hast die Dir zusagende Antwort ja schon gefunden. Doch so, wie das da steht, ist es nicht korrekt.

http://www.3sat.de/page/?source=/nano/medizin/180931/index.html

Das Beste ist, Du liest den Text im Link genau durch und siehst Dir den Filmbeitrag an.

Verschreibungspflichtige Medikamente sind in den USA inzwischen als Todesursache Nr. 1, in Europa als Todesursache Nr. 3 - in der Reihenfolge mit Krebserkrankungen und Herzerkrankungen genannt.  

Daß Hömoopathika in einem Schutzraum stehen sollen ist wohl mehr ein Gerücht, denn eine Tatsache. Im Gegenteil, als eine Volksmedizin ohne derart gravierende Nebenwirkungen, wird der Hömoopathie auch generell eine mangelnde, besser gar nicht vorhandene Wirkung unterstellt.

... weil man mit unseren Kenntnissen heutzutage die angegebenen Inhaltsstoffe nicht mehr messen kann.

Die Forschung von heute ist der Irrtum von morgen... 

Da gibt es diesen Spruch, dem der wahre Kern nicht abzusprechen ist. Lediglich ganz wenige Forscher, wie Albert Einstein haben anderes Grundlagenwissen vermittelt und doch wird auch deren Forschung nicht nur zum Heil der Lebewesen auf der Erde verwendet.

Wer heilt hat Recht...

Was Deinem Hund geholfen hat ist maßgeblich und nichts Anderes. Daraus muß man dann nicht eine Anbetung der Antibiotika machen, welche notwendig sein kann, aber auch Nebenwirkungen auf das Immunsystem (aller Lebewesen in der Umwelt) hat.


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Kommentar von BurkeUndCo
12.02.2016, 15:09

Auch Du scheinst hier etwas an der Logik nicht verstanden haben. Dass chemische Medikamente schädlich sein können, das beweist zumindest Eines: Sie haben eine Wirkung.

Ob positiv oder negativ, das hängt von der Art des Einsatzes ab.

Hochpotenz-Homöopathika haben das definitv nicht. Weder eine positive Heilwirkung noch einre negative Nebenwirkung, sie enthalten absolut keinen Wirkstoff und sie wirken - und helfen - einfach nicht.

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Kommentar von spikecoco
12.02.2016, 16:10

"Wer heilt hat Recht", besser hätte man es nicht ausdrücken können. Die Resultate sprechen für mich und meinen Erfahrungen mit der Homöopathie eine deutliche Sprache. Wer sie nutzt soll dies tun, wer gegen sie ist, weil ja wissenschaftlich kein Beleg für ihre Wirksamkeit  vorhanden sein soll, der lässt halt die finger davon. So einfach ist das.

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