Mediendesigner als Schülerpraktikum?

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4 Antworten

Mediendesign ist ein Kreativberuf, die Ausbildung hat früher Werbe- und Gebrauchsgrafik geheißen und ist eine künstlerisch-kretaive, gestalterische Ausbildung. Mit der technischen Umsetzung hat Mediendesign nur am Rande und insofern zu tun, als man natürlich Bescheid wissen muss, welche Designkonzepte sich mit welchem Aufwand realisieren lassen, mit welchen Vorteilen sie verbunden und mit welchen Nachteilen sie behaftet sind.

Zum Vergleich:

Ein Mediendesigner, der Entwürfe für Druckgrafiken (Plakate etc.) macht, muss natürlich über die Drucktechniken Bescheid wissen, mit welchen Tools er die Druckvorlagen erstellen muss und in welchem Dateiformat er sie an die Druckereien liefern muss. Das Drucken besorgt jedoch der Drucker, und nicht mehr der Mediendesigner.

Ähnlich verhält es sich auch mit dem Webdesign. Der Mediendesigner liefert seine Designs ab, die technische Umsetzung obliegt dann den Fachleuten der Webagentur, die sich mit html, css, Javascript, CMS, Java, php, Datenbanken und Serverkonzepten auskennen.


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Soweit ich das beurteilen kann, designen Mediendesigner on- und offline im Web- und Print-Bereich (also Websiten, Apps,... aber auch Kataloge, Broschüren,...). Und Webdesigner eigentlich nur im Web-Bereich.

Ich sag "eigentlich", weil viele Unternehmen die Jobbezeichnung nicht soo eng sehen. Da gibt's dann auch eine Unterscheidung zwischen Programmierern und Designern. Fürs Designen musst du nicht zwingend programmieren (HTML) können. 

Entwarnung: kein seriöses Unternehmen erwartet von dir als Schüler, dass du Profi bist. Die freuen sich, wenn du Grundkenntnisse hast und was dazu lernen willst. :-)

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Zu allererst ist ein Unterschied zu machen zwischen Mediendesigner und Mediengestalter. Mediendesign ist der Studiengang, Mediengestaltung der Ausbildungsberuf, wobei Ähnlichkeiten bestehen. Bei beiden Werdegängen spezialisierst du dich auf ein Fachgebiet. Wo der tiefere Unterschied zwischen dem Studium und der Ausbildung ist kann ich dir nicht sagen, da ich nur Mediendesign studiere, aber im Grundstudium lernst du neben den Einblicken in Kommunikations-, Motion- und Interactiondesign auch Business English, Recht, Wirtschaft, Marketing und Mediengeschichte.

Je nach dem worauf du Lust hast spezialisierst du dich also auf, um es mal runter zu brechen, auf das Designen von Printmedien (Kommunikationsdesign), die Konzeption, den Dreh, den Schnitt und die Nachbeareitung von Videos / Filmen (Motion Design) oder eben auf die Konzeption, das Designen und Programmieren von Web- und Mobile Applications (Interaction Design).
Wobei du trotz Fachrichtung Seminare zu den anderen Bereichen belegen kannst. Viele Kommunikationsdesigner designen auch Webseiten (wobei ich das oft für einen Fehler halte).

Suche daher bei einem Praktikumsplatz nicht nach "Mediendesigner Berlin" (oder welche Stadt auch immer), sondern schaue auf Jobseitenn wie www.dasauge.de nach Praktikastellen im Bereich Web.
Empfehlenswert sind Praktika bei Startups.
Falls es ein Praktikum vom Studium aus wäre müsstest du schon einiges können, wesentlich mehr als html, das stimmt. Bei einem Schülerpraktikanten, der meist sowieso nur drei Wochen da ist, ist das egal. Da kannst du auch nur mit html ankommen, da sein Einfluss auf das Projekt, um mal ehrlich zu bleiben, wahrscheinlich recht gering sein wird. Denn Webseiten sind meistens um einiges komplizierter strukturiert als dass man für jede Page eine html-Seite anlegt, die mit einem Header, Inhalt und Footer versehen ist.
Versuche aber trotzdem in dem Bereich einen Praktikumsplatz zu bekommen, falls es dich interessiert, denn man lernt dadurch oft eine Menge.

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du machst ja ein Praktikum um was zu lernen. also wenn so eine stelle in der nähe von deinem Wohnort ist, versuchs einfach

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