(Medien-)Wissenschaftliche Methode zur Analyse von Zeit und Bewegung in geloopten Bildern?

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1 Antwort

Kommt drauf, in welchen Bereich du Ergebnisse erwartetest. Die Methode folgt der Fragestellung/Hypothese.

Emotionen kann man mittlerweile mit Kameras identifizieren (geht auch über  Webcams), was große Stichproben erlaubt. Alternativ teuere Physiologische MethodenStudiotests mit Valens-Schieberegler und Messung der Hautdurchblutung/Puls.

Einstellungsmessung mit Per-Post-Fragebogen.

Aufmerksamkeit und Bildelemente durch Eye-Tracking oder ähnliche Methoden.

Wenn du mehr aus der Kulturwissenschaftlichen Richtung kommst, und eher das Werk an sich analysierst, dann eine Inhaltsanalyse und Analyse der Rezeptionsreaktionen (Facebookkommentare etc.)

usw. 

Wie du siehst, sind die Medienwissenschaften mit einem sehr weitem Methodenfeld bewaffnet, so dass Du Dir erst überlegen solltest, was deine Hypothese ist.

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Kommentar von Jule12345567
05.07.2016, 14:30

Lieber Scharmane,

erst einmal herzlichen Dank für die schnelle Antwort, die sehr schön ausführlich ist. Ja, ich suche eine kulturwissenschaftliche Ausrichtung/Methode. Die Tatsache, dass die Medienwissenschaft so viele Methoden bietet, ist genau der Grund wieso ich mich hier an das Forum wende, in der Hoffnung, dass ich aus dem Irrgarten der Methoden herausfinde;) 

Kurz zu meinem Ziel/Hypothese: Ich möchte herausarbeiten, dass in diesen geloopten Bildern/Fotografien durch die Anwendung des Loops und der Fotografie der Eindruck von Lebendigkeit/Gegenwart und Vergangenheit zugleich entsteht. Ich dachte bereits an eine semiotische Analyse, möchte jedoch keine kulturellen Faktoren mit einbeziehen (wie zb bei Barthes der Fall), sondern wirklich formästhetisch analysieren.

Hast du da einen Tipp?

Über eine Antwort würde ich mich freuen.

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