MDMA/Ecstasy mit 14 wie kann ich eine Sucht verhindern?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Lass es bitte bei dem einem Mal, zumindest bis du 18+ bist, besser noch länger. MDMA bringt dein Gefühlsleben mit 14 so dermaßen durcheinander, dass regelmäßiger Konsum schon fast zwingend zu langanhaltenden Problemen führen wird.

Du befindest dich gerade in der Entwicklung. Dein Gehirn ist grad dabei sich neu zu strukturieren, sprich deine Persönlichkeit entwickelt sich gerade und alles was du in dieser Zeit erlebst brennt sich fest in deine Psyche ein. Das sind physische Prozesse, also was jetzt zusammenwächst bleibt! Dazu gehören auch durch zu häufigem MDMA-Konsum hervorgerufene Depressionen, Ängste, Panikattacken etc., die du dir in so jungen Jahren fest in deine Psyche mit einbaust. Wenn du Pech hast wirst du diese Symptome nie, oder nur mit jahrelanger psychotherapie wieder einigermaßen los.

Das eine Mal wird jetzt keine negativen Folgen gehabt haben, ich schätze sogar eher positive. Das Erlebnis hat dir in gewisser Weise die Augen geöffnet und dir gezeigt, worauf es im Leben(unter anderem) ankommt. Nutze diese einmalige Erfahrung und mach was draus. Zumindest stehen die Chancen nun sehr gut, dass du kein egoistisches A***loch wirst ;)

MDMA ist keine Droge die man regelmäßig nehmen sollte, auch wenn man es so gerne würde. Die Serotoninspeicher produzieren nicht nach belieben viel Sero, um sich oft damit zu berauschen. Erzwingt man es, vergewaltigt man seine Rezeptoren und das ist, wie schon gesagt, mit 14 reine Selbstzerstörung.

Eine MDMA-Session sollte immer etwas besonderes sein. Ich finde auch, dass MDMA und Party machen nicht das optimale Setting dafür ist. Klar macht es Spaß und man tanz die ganze Nacht, das eigentliche Potential der Substanz geht dabei aber völlig unter. MDMA passt am besten in eine gesellige Runde mit guten Freunden/Freundin um tiefe, ehrliche Gespräche zu führen. So hat MDMA befreiende, gar heilende Eigenschaften.

Halte dir einfach vor Augen, dass die Magie, je öfter man es nimmt, verschwinden wird. Man kann sich diese Droge durch zu häufigem Konsum sogar dauerhaft vermiesen. Ich kenne Leute, die spüren sogar nach mehrjähriger Pause, außer Matschepampe im Hirn nix mehr. MDMA muss man "pflegen" um auf lange Sicht Spaß daran haben zu können und um sich selbst keinen Schaden zuzufügen. 3 Monate sollte man mindestens Pause machen, ich empfehle sogar 6 - 12, damit die Magie komplett erhalten bleibt und es immer wieder was besonderes ist.

Ich hoffe du nimmst dir mein Geschriebenes zu Herzen. Pass auf dich auf :)

5

Danke für deine lange und hilfreiche Antwort. Ich bin deiner Meinung. MDMA oder sogar "kleinere" Drogen sollten etwas besonderes sein. Genau wie bei Süßigkeiten. Ein bisschen ist ok aber nur bei Anlässen wie Geburtstagen oder Silvester aber zu viel zerstört einen. Ich will auch auf jeden fall dass es besonders bleibt, weil sonst schätze ich diese Erfahrungen und Spiritualität nicht mehr wert. :D

1
23
@Overwatchfan

Gute Einstellung, Hut ab. Dann muss ich mir ja keine Sorgen machen, dass du in 2-4 Jahren jedes Wochenende feiern gehst und dir jedes mal 5 Pillen reinschepperst, wie es so viele tun. Behalte diese Einstellung und lass die Gier niemals siegen!

Noch kurz zur Info: 1,5mg pro kg Körpergewicht bei Männern und 1,3mg/kg bei Frauen, ist die Maximaldosis, die man konsumieren sollte. Bei zierlichen minderjährigen Knaben(lol) sollte man die Frauendosis wählen. :P

0
5

Dann habe ich viel zu viel konsumiert. ich hab sogar nachgelegt 0-0

0

Die Idee mit der Pause halte ich für gut.
Setzte den Zeitraum nicht zu hoch an (vielleicht passt ja vier Monate, vielleicht sind drei realistischer) und dann nimm dir vor, es auf jeden Fall durchzuhalten.
Wenn das dann nicht klappen sollte, fang wieder von vorne an mit der Frist.
Wenn es dann nicht klappt, dann sieh es als Alarmzeichen!
Du kannst dich dann zum Beispiel an eine psychosoziale Beratungsstelle wenden (einfach anrufen und Termin ausmachen), die sich damit auskennen und dich unterstützen werden.


5

Vielen Dank für deine Antwort :D

0
5

ich bin so froh das mal erlebt zu haben...Ich bin sonst kein emotionaler Mensch aber das hat mir gezeigt wieviel wer alles und jeder um mich herum ist :D

0
5

ohne "wer"

0

Lass es bis du 18 bist. Nimm nie mehr außer 1 halbe. In deinem Alter kann so eine große Dosis wie 250mg schnell zu Aggressionen und schlimmer führen.

Wo hast du den Stoff her wenn fragen darf

Amphetamine und Suchtverhalten. Wie würdet Ihr moralisch richtig handeln?

Hallo sehr geehrte Mitmenschen!

Diese Frage entstand aus einer privaten Diskussion heraus und soll mir als Hilfsmittel dienen die Sichtweisen verschiedenster Menschen zu betrachten.

Es soll sich um eine rein hypothetische Situation handeln, eventuell können sich einige von Ihnen identifizieren.

Man nehme an es gebe eine männliche Person (18), nennen wir sie Markus, die sich eindeutig negativ gegenüber Drogen ausspreche. Aus seiner Argumentation gehe hervor, dass er lediglich Pseudowissen besitze.

Nachdem er mit einer ihm gut vertrauten Person (18), nennen wir diese Peter, ein intensives vertrautes Gespräch geführt habe, stelle sich heraus, dass Peter seit einiger Zeit (3 Jahre) Drogen konsumiere. Peter besitze ein fundamentales und breitgefächertes Wissen über Drogen. Jene werden ab jetzt als psychoaktive Substanzen bezeichnet. Peter gelinge es Markus von seinen Vorurteilen, Ängsten und Pseudowissen zu befreien und es komme zu einer gemeinsamen MDMA Erfahrung, wobei Peter jene nicht zum ersten mal habe.

Markus sei überwältigt worden und wolle dieses Gefühl wesentlich öfter haben. Trotz einer intensiven Aufklärung Peters seits und einer durch Interesse begründete Selbstaufklärung, greife er zu oft in zu kurzer Zeit zu dieser Substanz, MDMA. Es folge daraus eine Toleranzbildung und eine daraus resultierende Dosiserhöhung.

In diesem ausgedachten Beispiel soll jetzt folgender Fall betrachtet werden:

Markus beziehe seine MDMA haltigen Tabletten von Peter, da dieser eine relativ langjährige Erfahrung besitze und somit nur an reine, also ohne Verschnittmittel versehene, Substanzen komme.

Peter merke schnell, dass Markus sich selbst schade, weswegen er Markus den Zugang verweigern wolle. Es stelle sich heraus, dass Markus eine andere Bezugsperson gefunden habe, die ihm Ecstasy Tabletten ohne weiteres geben könne. Das Problem sei, dass diese Tabletten verunreinigt seien und zusätzlich andere, ähnlich wirkende Substanzen enthalten. Wenn Peter Markus den Zugang verwehren würde, würde sich Markus stärker schaden als wenn er sich weiterhin an Peter wenden würde.

Wie soll Peter handeln?

In der privaten Diskussion sind viele Ideen und Ansätze gefallen, die hier nicht mehr hineinpassen. Ich möchte Sie noch darauf hinweisen, dass es nicht nur Suchtberatungsstellen, Polizei und Psychologen gibt. Dieses Problem solle möglichst mit Markus und Peter gelöst werden. Weitere Bezugspersonen sind zulässig, warauf sich das nur auf Freunde, Familie und Verwandte beziehen soll. Denken Sie bitte daran, dass Meinungen nicht falsch sein können, jedoch die verwendeten Argumente, also bitte ich Sie, wenn Sie auf andere Antworten antworten einen neutralen Schreibstil einzuhalten, auch wenn Sie eine ganz andere Sichtweise haben sollten. Vielen Dank!

Ich bedanke mich für Ihre Antwort!

MFG

MasterOfScience

...zur Frage

Warum habe ich keine depressive Stimmung nach Ecstasy konsum?

Hey, ich habe innerhalb der letzten 7 Tage mehrfach Ecstasy konsumiert. Letzten Freitag und Samstag, und dann in dieser Woche am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag.

Jeweils am Freitag und Dienstag war das Gefühl am besten, also so wie es von anderen beschrieben wurde. Das liegt glaub ich daran, dass eben zu diesem Zeitpunkt wieder Serotonin von meinem Körper produziert wurde, dass dann ausgeschüttet wurde. Das ich an den Tagen danach weniger (trotz hoher Dosis) gespürt habe, liegt wohl daran, dass da dann die Serotonin Speicher praktisch leer waren.

Aber was ich nicht verstehe ist, dass ich obwohl meine Serotonin Speicher quasi leer sind keine depressiven Zustände habe. Das ist total komisch denn eigentlich habe ich Depressionen. Aber seit meinem 1. Konsum letzten Freitag, fühle ich mich ziemlich wohl in meiner Haut.

Also, woran meint ihr liegt es, dass ich mich nicht deprimiert fühle?

...zur Frage

MDMA Nachwirkungen nach 2 Monaten Pause, durch Alkohol ausgelöst?

Erstmal sorry für die schwammige Überschrift, aber ich wusste nicht wie ich mein Problem am besten beschreiben soll.

Zu mir, ich bin m25, und hatte vor ca. 2 Jahren meine erste Erfahrung mit Ecstasy. Das erste mal war wunderschön und sehr gut. Ich habe bis heute ungefähr 5-6x konsumiert.

Zu bemerken wäre allerdings, dass ich ein Mensch bin der Respekt vor solchen Stoffen hat und mich auch immer gut informiere. Es kam nur ein einziges mal zu einem "schlechten" Trip aufgrund Kombination mit Alkohol und evtl leichter Überdosierung. Die folge waren Schweißausbrüche und einen Filmriss.

So, meine letzen beiden male waren im November 2015 und Dezember 2015, beides mal am Ende vom Monat, also waren dort nur 4 Wochen Pause dazwischen.

Habe auch bei beidem male nur eine halbe genommen und es lief alles soweit gut.

Nun genug von der Vorgeschichte und zu meinem eigentlichen Problem.

Mir kommt es die letzten 2 Monate so vor, als hätte ich Nachwirkungen vom MDMA-Rausch. Das äußert sich so, ich bin natürlich nicht komplett drauf, wie wenn ich etwas genommen habe, aber ich habe viele Anzeichen als wäre es so, obwohl ich "nur" Alkohol getrunken habe. Es ist leider etwas schwer zu erklären.

Ein Beispiel: Ich war im Januar auf einer Party und hatte dort nur getrunken, nicht in Massen aber ich war in einem normal angetrunkenen Zustand, nichts besonderes.

Allerdings haben mir Freunde gesagt ich hätte große Pupillen und gefragt ob ich was genommen hätte. Auch sonst habe ich wohl einige Anzeichen gemacht, etwa mit dem Kiefer "gekaut". Und ich habe mich auch manchmal kurz "drauf" gefühlt. Vielleicht war es auch nur eine Einbildung.

Dazwischen war ich dann erstmal ein paar Wochen zuhause und ging abends nicht weg.

Letztes Wochenende war ich dann wieder auf einem Großen Event. Auch dort habe ich nur Bier getrunken und war wenn überhaupt, leicht betrunken.

Dort wurde ich ebenfalls angesprochen, ob ich denn was genommen hätte, auch von fremden, also muss ich wohl den eindruck gemacht haben. Und das kann dann auch kein Zufall sein. Dazu hab ich mir dann auch wieder eingebildet ich wäre drauf, das war wirklich ein komisches Gefühl. Nicht schlecht oder so, mir ging es durchgehend wunderbar und hatte meinen Spaß! Auch die Farben der Lichter hab ich irgendwann intensiver wahrgenommen. Ok, dass sich die Optik leicht verändert kann auch mit Alkohol passieren. Trotzdem hat mich das ganze sehr stark an einen ganz schwachen MDMA-Trip erinnert.

Meine Frage, ist das normal nach so einer langen Zeit? Ist das der Grund warum man immer mindestens 3 Monate Konsumpausen machen sollte?

Und ist so etwas überhaupt möglich, dass man einen Trip erlebt, der durch Alkohol hervorgerufen wird ohne die eigentliche Substanz genommen zu haben?

Ich hoffe ich könnt einigermaßen verstehen wie ich das meine, aber es ist wirklich nicht leicht das genau zu beschreiben.

Freue mich aber über eure Antworten. Danke schon mal :)

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?