MDMA bei einer nachdenklichen und sensiblen Person - Wie Safe?

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6 Antworten

Huhu :) 

Bei MDMA musst du dir eigentlich wenig Sorgen machen. Es schickt dich instant in die Liebe, in die Annahme und hat ein enormes Therapeutisches Potential. Das heißt auf MDMA kannst du dir objektiv deine tiefsten Schatten anschauen ohne davon runter gezogen zu werden. Die Euphorie ist einfach zu stark.

LSD hat zwar auch ein Therapeutisches Potential, aber das liegt eher in dem WOW Effekt. Daher wird oft mit sehr hohen Dosen bei LSD Therapien gearbeitet, eine Erfahrung die jenseitig ist von allem was man sich hätte vorstellen können und die zu großen Veränderungen führen kann. 

Wenn du richtig Dosierst kann da kommen was will an schlechten Gedanken. "Schlecht" und "Gut" hören auf zu existieren, wenn sich zeigt das alles dem einen selben entspringt, und das macht MDMA. 

Viel spaß auf deiner Reise <3

mdma kann zwar durchaus eine psychedelische inspirierende komponente haben, aber durch das viele serotonin verläuft so etwas eigentlich immer gut.

hab zumindest noch nie von einem bad trip auf mdma gehört.

man kann sogar schlechte LSD trips durch mdma "kurieren". (richtige horrortrips nicht, aber wenns nicht so toll läuft und gedanken wie von dir beschrieben aufkommen kann man das durch mdma wegdrücken. mdma vermindert die lsd wirkung stark und naja, das ausgeschüttete serotonin erledigt den rest)

safer use regeln beachten und eine vertraute person für den notfall da haben. dann sollte es gut gehen. bei richtiger dosis usw. kann bei mdma fast nichts schiefgehen.

Eine der erwünschten Folgen des Drogenkonsums ist, dass Gedanken und Gefühle dabei nicht mehr steuerbar sind. Man kann lediglich versuchen, so gut wie möglich drauf zu sein.
Wenn Dein Unterbewusstsein aber voll mit negativen Dingen ist, bringt das auch nichts.
Daher besteht grundsätzlich immer die Gefahr eines "bösen Trips", insbesondere wenn man keine persönlichen Dosierungserfahrungen hat.
Wenn Du aktuell bereits bei gewohnten Dingen seltsame Gedanken hast, wäre ich da derzeit vorsichtig mit etwas Neuem. Grundsätzlich sind das absolut keine guten Voraussetzungen...

Es geht hier aber um MDMA. Wenn LSD oder DMT probieren wollen würde wäre das bedenklicher.

Außerdem, wenn er bereits auf Salvia nur gute Trips hatte, und gut damit klargekommen ist, ist das doch schonmal ein gutes Zeichen.

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Mein Gott, lies doch bitte einfach genau. Es geht um die Voraussetzungen. Und wenn er bereits bei Gras seltsame Gedanken hat, sind die nicht gut. Im Gegenteil.

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Bei dem Trip selbst kann nicht sehr viel schief gehen. Allerdings kommt es sehr häufig vor, dass man nach dem Trip in ein Tief und sogar in eine Depression fällt. Wenn du - auch nur unterbewusst - sehr nachdenklich bist und du auch grade vermehrt über den Tod nachdenkst, dann würde ich dir raten, diese Gedanken erst wegzubekommen, bevor du MDMA nimmst

Das willst Du nicht hören, ich sag es aber trotzdem:

Lass doch bitte den Mist !!!

Argumentiere..

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@langblume

Du schreibst doch selbst schon:

"...Jetzt habe ich aber in letzter zeit beim Konsum von Cannabis beobachtet, dass ich manchmal über den Tot und andere Dinge nachdenke die ich mir nicht vorstellen kann (Der Auslöser von diesen Gedankengängen ist mir nicht bekannt). ..."

Der Auslöser kann - und das ist doch naheliegend - in Deiner Drogenexperimentierfreude begründet sein und insbesondere in dem Umstand, dass Dein Gehirn ein ziemlich fragiles Organ ist, auf dessen zuverlässige Funktion Du andererseits elementar angewiesen bist, meinst Du nicht auch?

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@Pudelwohl3

Ich bin damit Einverstanden, dass ich auf dieses fragile Organ angewiesen bin. Aus welchen Schlüssen ziehst du jetzt aber, dass der Konsum von einigen psychoaktiven Substanzen (abgesehen von Alkohol den ich sehr selten konsumiere und N2o) meine Hirnfunktion einschränkt?

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@langblume

Du bist sicher ein kluger junger Mann. Du solltest in Betracht ziehen, dass genau dies passieren kann. Neben dem Suchtpotential sind neurobiologische Aspekte ernst zunehmen, meine ich. Deine "zentrale Steuerungseinheit" hat ein Eigenleben, dass man nicht vollständig kontrollieren kann.

Hast Du schon mal etwas von psychotischen Entgleisungen gehört?

Aber wie auch immer, ich werde Dir das natürlich nicht ausreden können, insofern sind solche Diskussionen immer ein wenig müßig.

Pass gut auf Dich auf !!!

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@Pudelwohl3

Genau aus diesem Grund habe ich die Frage gestellt. Ich fragte genau aus dem Grund, weil ich keinen Bad-Trip haben will (Diese können eine bereits vorhandene Psychose auslösen.) Bezüglich der Sucht --> Ich kann aus Erfahrung sagen, dass ich zwar sensibel bin aber bei Drogen keine Sucht entwickle weil ich klar sagen kann, dass ich die Droge z.b. nur alle 3 Monate konsumiere. Über die erwähnten "neurobiologischen Aspekte" möchte ich nicht bezug nehmen, da ich mich nie damit befasst habe.

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@langblume

Es ist angenehm mit Dir kontrovers zu schreiben! So etwas ist eigentlich selten geworden, dafür hast Du meinen Respekt.

Ich bin schon ein paar Donnerstage älter als Du und ich lebe auch nicht völlig abstinent - seit meinem 15. Lebensjahr ungefähr. Glaub mir, dass Sucht etwas ist, was sich auch sehr behäbig entwickeln kann und in ganz verschiedenen Ausprägungen.

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Bad Trips auf MDMA? Unmöglich. XTC mit anderem Wirkstoff möglich. Auf MDMA keine Kontrolle? Du kannst sogar klar denken. Also ich denke viel weist du nicht drüber oder?

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Bei MDMA kann nicht viel schiefgehen, wenn du die Dosis beachtet. Einen Tripsitter braucht man da eigentlich auch nicht.

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