Maximal akzeptable Fahrtdauer Studentenwohnung - Uni?

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7 Antworten

Meine Frage hat keinen rechtlichen, nur einen "Alltags-praktischen" Hintergrund

Unter diesem Aspekt:

Ich persönlich finde beim Pendeln alles jenseits von 30 min (einfach) lästig. Wenn du die 45-60 min in Öffis irgendwie sinnvoll nutzen kannst, wäre das in meinen Augen noch okay, wenn du aber dauernd umsteigen musst oder stehen musst und nichts sinnvolles tun kannst, wäre das für für meinen Geschmack zuviel verschwendete Lebenszeit. Lockt natürlich in dieser Entfernung aber eine große oder besonders günstige Unterkunft, kann das vieles relativieren.

Beispiele:

Kannst du bei deinen Eltern wohnen bleiben und sparst dir durch die längere Fahrt im Gegenzug viele Arbeiten im Haushalt und zahlst keine Miete, wäre es eine Option (auch wenn ich FÜR Selbstständigkeit im Studium plädiere).

Kannst du dir in Uninähe nur ein Wohnklo leisten, außerhalb aber eine kleine Wohnung: Meines Erachtens eine Überlegung wert.

Bedenken würde ich auch: In der Theorie ist die Pendelei vielleicht schön und gut. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Fahren später am Abend noch Busse etc.? Oder muss man sich dann jedes Weggehen mit Kommilitonen verkneifen, weil man sonst nicht mehr heimkommt? Was ist in Prüfungsphasen, wenn man lange in der Bibliothek sitzt? Eine halbstündige Fahrt mit den Öffis kann man meist auch mit dem Fahrrad noch ganz gut bewältigen. Aber jenseits davon?

Hallo,

ich habe 1 1/2 Stunden Fahrzeit zur Uni. Das sind am Tag 3 Stunden weniger Zeit zum Lernen, für Freizeit, Haushalt oder zum Schlafen. Auf Dauer ist das recht anstrengend. Im Grundstudium / Bachelor hatte ich nur 12 Minuten Busfahrt zur Uni bzw. 35 Minuten Fußweg - das war sehr entstpannt.

Es macht auch einen Unterschied, wie oft Du umsteigen musst, wie voll die Busse und Bahnen sind  und wie sich deine Mitfahrgäste benehmen. Wenn Du 1 Stunde Bahn fährst  - ohne Umsteigen - und deine Mitfahrgäste recht zivilisiert sind, kannst Du die Zeit zum Arbeiten nutzen. Wenn Du 3 mal Umsteigen musst, ein paar Leute laut Musik hören oder schon im Feierabendevrkehr besoffen rumpöbeln, kannst Du sowohl Lernen, als auch Erholung vergessen.

Wenn Du Pendelst, kommen noch andere Widrigkeiten dazu: Verspätungen, Zugausfälle, Wartezeiten. Bus und Bahn fahren nicht immer so, wie es zu deinen Vorlesungszeiten passt. Wenn Du z.B. immer 40 Minuten zu früh im Hörsal bist, kannst Du das auf die Fahrzeit draufschlagen. Das ist zu kurz um effektiv zu arbeiten. Wenn Du erst 10 Minuten vor Veranstaltungsbeginn da bist, musst Du oft eine Verbindung früher benutzen - schließlich sind besonders bei der DieBahn Verspätungen an der Tagesordnung. Es kann auch sein, dass Du mal ein Semster lang ständig Streiks hast, Streckenbauarbeiten und andere Überraschungen.

Wenn Du ein bezahlbares WG- oder Wohnheimzimmer in der Nähe deiner Uni bekommst, ersparst Du dir viel Stress. Wenn Du Dich fürs Pendeln entscheidest, sollte es der Grund dafür schon wert sein - z.B. mit Partner / Partnerin zusammen leben, der pflegebedürftien Oma helfen können oder eine erhebliche finanzielle Ersparnis. In manchen Städten ist das Wohnen in Uni-Nähe für normale Menschen auch einfach unbezahlbar.

An vielen Hochschulen gibt es übrigens sehr günstige Semestertickets.

In welchem Zusammenhang und für wen akzeptabel? Teilweise ist das glaube ich für jeden verschieden. Wenn es um rechtliche Fragen / Zumutbarkeit geht, kenne ich die Regeln nicht, aber als Ansatzpunkt könnte man vielleicht die Regelungen zum ALG-II-Bezug hinzuziehen (Beispiel auf die Schnelle: http://www.deutsche-anwaltshotline.de/rechtsanwalt/sozialrecht/zumutbare_entfernung)

Ich kenne ansonsten Studenten (oder habe von ihnen gehört), die täglich zwischen Duisburg und Bochum oder Duisburg und Köln gependelt sind. Es gibt Leute, die auch das in Kauf nehmen. Für mich persönlich wäre das nichts gewesen.

Ich meine akzeptabel für die Mehrheit der Studenten zum täglichen Hin- und Her Fahren. Meine Frage hat keinen rechtlichen, nur einen "Alltags-praktischen" Hintergrund

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@kutefrake

da würde ich mich dann auch bei einer Stunde pro Weg einpendeln. Außer, die Miete zwei Stunden außerhalb ist so viel geringer, dass die Fahrtkosten vertretbar sind.

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Kommt drauf an. Kannst du dir in der nähe eine Unterkunft leisten. Ist das pendeln nicht nötig.

Kannst du bei der Familie leben und kannst sparen und dir Kleinigkeiten leisten wäre es überlegenswert.

Und kommt drauf an wie wichtig dir das Studium ist. Lehrjahre sind keine Herrenjahre.

eine Stunde muss auf jeden Fall möglich sein. Ich kenn viele, die mit dem Auto eine Stunde zur Uni / FH fahren

1 Sunde hi und eine Stunde zurück, das muss ich akzeptieren

Hallo,

was ist akzeptabel ?

Alles eine Frage der Kosten und Lebenszeit .

Was ist dir wichtiger und wie kannst du persönlich es handhaben.

Die Frage kann dir keiner beantworten.

1 Std hin 1 Std zurück sind noch gut .

Musste 2 Std hin und 2 Std zurück weil es es einfach Schweine teuer in München ist.

Liegt halt an deinen Geld :)

Viel Glück

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