Maxda / Fiduim Finanz AG Kreditvertrag vorzeitig raus kommen?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

ich habe einen interessanten Artikel gefunden, da er mir nicht den Link anzeigen lässt, weiß nicht warum, hier der Artikel:

Sehr geehrte(r) Fragesteller/in,

vorweg möchte ich Sie darauf hinweisen, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann. Es wird ausschließlich das Ziel verfolgt, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres geschilderten Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten. Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen im Rahmen Ihrer Sachverhaltsschilderung kann eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Nun zu der/den von Ihnen gestellten Frage(n), die ich unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworte:

Mit Urteil vom 22.04.2009 (Az.: 8 C 2.09) hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden, dass die Fidium Finanz AG als ausländischer Kreditgeber ebenfalls eine Erlaubnis der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) nach dem Kreditwesengesetz (§ 32 KWG) benötigt, wenn sie systematisch deutsche Kunden umwirbt. Das Bundesverwaltungsgericht sah es für diese Erlaubnispflicht als ausreichend an, dass die Internetseite der Fidium Finanz AG auf deutsche Kundschaft ausgerichtet war bzw. durch in Deutschland tätige Kreditvermittler der Vertragsschluss vorbereitet wurde.

Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts führt jedoch nicht automatisch dazu, dass die von der Fidium Finanz AG vergebenen Kredite/Darlehensverträge unwirksam sind. Zwar bestimmt § 134 BGB, dass ein Rechtsgeschäft grundsätzlich nichtig ist, wenn es gegen ein gesetzliches Verbot verstößt. Nach dem Gesetzeswortlaut gilt dieser Grundsatz aber nur dann, wenn sich nicht aus dem Verbotsgesetz etwas anderes ergibt. Nach der bisherigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs führt danach ein Verstoß gegen § 32 KWG nicht zur Nichtigkeit des entsprechenden Darlehensvertrages. § 32 KWG diene in erster Linie dazu, ungeeignete Personen von der Erbringung von Finanzdienstleistungen fernzuhalten. Um dieses Ziel zu erreichen, sei es nicht erforderlich, dass ein durch eine solche Person abgeschlossener Darlehensvertrag unwirksam ist.

Geht man daher davon aus, dass der Darlehensvertrag in Ihrem Fall zunächst trotz des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts jedenfalls zivilrechtlich wirksam ist, kommt im Hinblick auf § 134 BGB zunächst eine Rückabwicklung des Vertrages nicht ohne weiteres in Betracht.

Allerdings stehen Ihnen unter Umständen wegen des Verstoßes gegen § 32 KWG durch die Fidium Finanz AG Schadensersatzansprüche aus unerlaubter Handlung zu. Im Rahmen eines solchen Schadensersatzanspruches ist der Kreditnehmer grundsätzlich so zu stellen, wie er stehen würde, wenn er das nicht genehmigte Geschäft, sprich den Darlehensvertrag, nicht abgeschlossen hätte. In diesem Falle hätten Sie den Kreditbetrag nicht erhalten, müssten andererseits aber auch keine Zinsen und Kreditkosten zahlen. Im Ergebnis würde dies bedeuten, dass Sie grundsätzlich nur den reinen Kreditnettobetrag an die Fidium Finanz AG zurückzahlen müssten. Ob dieser Schadensersatzanspruch tatsächlich – wie die Gegenseite meint – von dem Stichtag 22.04.2009 (Erlass des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts) abhängig ist, erscheint rechtlich zumindest zweifelhaft, da nach meiner Auffassung zumindest ein fahrlässiger Verstoß gegen § 32 KWG bereits zum Zeitpunkt des Abschlusses des Darlehensvertrages im Dezember 2008 in Betracht kommt, auch wenn das Bundesverwaltungsgericht dies erst später entschieden hat.

Es besteht daher zumindest die Möglichkeit, dass Sie die über den reinen Nettokreditbetrag hinausgehenden Beträge/Zusatzkosten nicht zahlen müssen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, Ihren Fall nochmals unter Einbeziehung aller Unterlagen sowie des genauen Wortlauts des letzten Schreibens der Fidium Finanz AG abschließend anwaltlich zu prüfen und je nach dem Ergebnis der Prüfung dann nochmals ein entsprechendes anwaltliches Schreiben an die Gegenseite zu versenden. Gern stehe ich Ihnen hierfür im Rahmen einer Mandatierung zur Verfügung. Den geleisteten Erstberatungsbetrag würde ich Ihnen dabei in voller Höhe anrechnen. Eine größere Entfernung zwischen Anwalt und Mandant stellt dabei grundsätzlich kein Problem dar. Mit Hilfe moderner Kommunikationsmittel wie E-Mail, Post, Fax und Telefon ist eine Mandatsausführung ebenfalls möglich.

Im Übrigen hoffe ich, dass Ihnen meine Ausführungen weiterhelfen. Sie können sich gern im Rahmen der Nachfrageoption auf diesem Portal mit mir in Verbindung setzen.

Mit freundlichen Grüßen

Katja Schulze Rechtsanwältin

Rechtsanwälte Schulze & Greif Partnerschaftsgesellschaft Zwickauer Straße 154 09116 Chemnitz

Tel.: 0371/433111-0 Fax: 0371/433111-11

E-Mail: info@schulze-greif.de www.schulze-greif.de

Gruß,

TheoRecht

"Klasse Teilerfolg" Eric du hattest zwar die 3500,-€ wie du berichtest abgezahlt, allerdings kam dann der Mahnbescheid mit weit aus höheren Kosten auf dich zu. Du sagst, die 1500,€ die Fidium von dir haben wollte, sind halbiert worden: Klasse du hast also die 3500€ plus die 800 Kosten zu tragen, dir dir entstanden sind, weil du nicht weiter gezahlt hast. Also mal für die billigen Plätze: Hättest du gleich die Zinsen beglichen, und das wäre eine nach meiner Rechnung eine Nullrechnung geworden, hättest du dir den ganzen Stress ersparen können. Also für alle zur Kenntnis hast du also doch alles an die Fidium Finanz überwiesen incl. der Zinsen. War es denn den Aufwand wert, wenn man nur daraus ein Minusgeschäft macht. Ich denke nicht.

So kann man dass auch nicht sehen, denn, die Fidium hat auf meine Gegenklage hin verloren und muss an mich zahlen! Die Zinsen die ich vorher hätte zahlen müssen, lagen bei ca. 886 Euro. Zahlen muss ich aber nur noch 620 Euro an Fidium. Der Anwalt kam mich nichts, da versichert. Von daher, ist das schon ein Erfolg! Und immer die Entscheidung des jeweiligen Richters, wie er die Sache sieht. Und nicht wie andere da schon entschieden haben. Und 266,00 Euro weniger an Zinsen und Kosten, davon kann man sich schon einges kaufen.

Gruß

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NACH WIDERSPRUCH AUF MAHNBESCHEID IST NICHTS MEHR PASSIERT!!! Heute möchte ich meine bisherigen Erfahrungen mitteilen.Ich habe im August 2009 letztmalig meine Rate an Fidium bezahlt. Zu diesem Zeitpunkt waren nur noch drei Raten offen bis zur vollständigen Tilgung, sprich die 3500,- Kredit und fast alle Zinsen waren bezahlt. Aufgrund des Urteils hatte ich die letzten drei Raten einfach eingestellt. Im November 2009 erhielt ich von Fidium einen Mahnbescheid zugestellt über eine Anwältin in der Nähe von Hamburg. Im Mahnbescheid wurde die offene Forderung über ca. 320,-angemahnt, zusätzlich noch Kosten für Anwalt und Verzugssinsen. Die Gesamtsumme wurde beziffert auf 700,00 EUR, also mehr als das Doppelte der reinen Forderung. Auf diesen Mahnbescheid legte ich fristgerecht Widerspruch ein. Auf diesen Widerspruch erhielt ich ein Standardschreiben mit gescannter Unterschrift o.g. Anwältin mit der Bitte, ich sollte mir doch nochmal überlegen, ob ich nicht doch besser zahle und den Widerspruch zurücknehme. Alles andere wäre mit weiteren Kosten verbunden, die Sache würde an das Klagegericht meiner Heimatstadt übergeben.Ich habe dieser Anwältin zurückgeschrieben, dass ich selbstverständlich den Widerspruch nicht zurücknehme und die bezifferte Forderung, inbesondere nicht die Wucherzinsen nicht rechtens sind. Vom Amtsgericht erhielt ich dann wenige Tage später die Mitteilung, dass aufgrund des Widerspruchs auf den Mahnbescheid die Angelegenheit an das Gericht in meiner Stadt weitergegeben wurde.Seither ist gar nichts passiert. Es sind somit fast 6 Monate vergangen. Fidium hat demnach nichts weiter veranlasst und keine Klage eingereicht. Ich gehe davon aus, dass Fidium generell keine Klage einreicht, da mit weiteren Kosten verbunden. Ich halte euch aber auf dem Laufenden, sofern es Neuigkeiten gibt.

Hallo Claude

Darf ich fragen, ob du die Restsumme der 3500 Euro (Gesamtkreditsumme) bezahlt hast ohne Zinsen?

Sollte es wirklich so sein, wie du oben geschrieben hast, was ich auch hoffe, habe ich bis auf die 300 Euro SB der Rechtsschutz, einen kostenlosen Kredit 3500 € gehabt ;o)

Hattest du denn einen Anwalt eingeschaltet?

Gruß

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@Eric78

Hallo Eric, ich hatte keinen Anwalt eingeschaltet, sondern den Widerspruch und auch das Schreiben an die Anwältin eigenständig versendet. Ich hatte mit Monat August 2009 bereits die Gesamtkreditsumme von 3500,- Euro bezahlt und auch bereits knapp 500,00 an Zinsen. Insgesamt waren also etwa 4000 EUR getilgt. (Gesamtkreditsumme incl. Zinsen waren bei mir 4300 EUR) Aufgrund des Urteils /Bafin habe ich mit der Zahlung der letzten drei Raten einfach ausgesetzt.

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Nachtrag, es ist was passiert!!!! Mein Widerspruch auf den Mahnbescheid war im November 2009. Bin davon ausgegangen, dass das Thema somit erledigt ist. Heute fast 7 Monate später kam tatsächlich die Klage der Fidium ins Haus über das zuständige Amtsgericht. Nun kann ich der Klage widersprechen oder die Forderung anerkennen. Dies werde ich nun tatsächlich tun, die Forderung anerkenenn. Es sind bereits weitere 300 EUR Zimsen angefallen. Dazu werden noch die 1-fachen Gerichtskosten kommen. Alles weitere ist mit 3-fachen Gerichtskosten verbunden. Es wird also nur teurer, wenn man nicht zahlt. Auch die Justizbeamte am Gericht empfahl mir heute eine Anerlkennung der Forderung. Eine Klagewerwiderung sei aussictslos. Ich zahle jetzt, dann ist das leidige Theama vom Tisch!

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Hallo, ich hatte vor 2 Jahren einen Kredit von 50.000 Euro aufgenommen.Laufzeit ist bis 2019 Habe monatlich immer die Tilgung und die Zinsen dafür bezahlt.Jetzt habe ich den Kredit vorzeitig abgelöst, die Summe war noch bei 30.000 Euro - gerechnet bis 2019- also bis Ende des Kredits, inklusive Tilgung und Zinsen.Habe auch gerade einen Kontoauszug bekommen das alles getilgt ist, aber da stand nichts von den Zinsen, die ja schon mit vorausgezahlt wurden.Bekomme ich diese zurück? Danke im voraus

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Hallo,

ich bin Studentin und das Leben ist finanziell prima zu bewältigen. Das hätte ich früher nie gedacht.

Man kann natürlich antworten, dass nicht alle Studenten Bafög bekommen. Das stimmt, in meinem Fall rede ich aber von denen, die Bafög erhalten.

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Ich weiß, dass meine Bekannten alle in einem ähnlichen Bereich liegen vom Geld her. Viele liegen sogar darüber, da sie noch Geld von der Familie bekommen.

Trotzdem kommt niemand zum Sparen, keiner wohnt allein (angeblich zu teuer) und dazu ein Pferd zu finanzieren würde auch keiner schaffen.

Aber warum? Wenn ich frage, ist die Antwort: Das Leben ist eben teuer.
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