Muss mein Hund den Maulkorb jetzt ständig tragen?

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12 Antworten

Dass das eine schwere Entscheidung ist, ob generell Maulkorb angebracht ist, kann ich mir vorstellen.

Du vertraust Deinem Hund und nun ist doch etwas passiert und bringt Dich erstmal in Unsicherheit.

Ich würde es nicht an angedrohter Anzeige ja oder nein festmachen, sondern am Vertrauen in meinen Hund. Vielleicht in Dunkelheit erstmal wieder Dein gutes Bauchgefühl zu Deinem Hund aufbauen und einen Maulkorb - zumindest abgeleint - benutzen.

Vielleicht baut sie *altersbedingt* im Dunkeln ja auch eine Unsicherheit auf und tickt darum mal anders.

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Kommentar von douschka
16.11.2015, 23:05

@ wotan0000

Ja, ich bin unsicher geworden. Deshalb wird sie im Freilauf bis der bestellte Maulkorb eintrifft (ihr passt keiner von der Stange) mit Maulschlaufe ihren Bewegungsdrang nachgehen. Nicht ideal, aber es ist ja auch nicht mehr so warm. Ich denke, es hat mit ihrem alten Rüden zu tun, der immer im Schlepptau ist. Leider weiß ich nichts aus ihrer Jugend. Doch sie war hoch leinenaggressiv als ich sie übernahm. Das haben wir jetzt im Griff. Warum sie auf einige wenige Hunde schlecht zu sprechen ist ----- ???? Am leichten (vor einem Jahr) und nun der schwere Vorfall waren alte, gebrechliche Rüden dran.

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Hmm....wer hat denn mit einer Anzeige gedroht? Der Besitzer dessen Hund gebissen wurde?

Welche Schäden hat der andere Hund denn davongetragen? Hast Du irgendwelche Wunden gesehen?

Hast Du irgendeine Tierarztrechnung bekommen? Wenn nicht stellt sich die Frage ob er überhaupt beim Tierarzt war und wenn er nicht beim Tierarzt war dann kann die Verletzung nicht allzu schlimm sein.

Ob es ein guter Rat ist weiß ich nicht aber ich würde mich nicht einschüchtern lassen.

 Wenn es dunkel war soll er erst mal nachweisen das es nicht sein Hund war der angefangen hat und Dein Hund sich nur gewehrt hat. Schließlich war es dunkel und Zeugen hat er auch nicht, oder doch? Dann kann er seinem Hund auch gleich einen Maulkorb verpassen. Das würde ich ihm auch so sagen. Ich möchte Dir aber keine Ratschläge geben mit denen Du nachher auf die Nase fällst, ich kenne ja auch die Umstände nicht so gut wie Du.

Ich würde diesem Hundehalter soweit es mir möglich ist aus dem Weg gehen und wenn er noch mal drohen sollte würde ich ihm sagen das Du Deinen Hund ja immer angeleint hast. Wenn es Hunde gibt mit denen Dein Hund freundlich um geht dann würde ich deren Halter als Zeugen dafür nennen das Dein Hund verträglich mit anderen Hunden ist und mit Menschen sowieso.

LG

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Kommentar von douschka
15.11.2015, 03:57

Zeugen gibt es nicht. Er weiß, dass ich meine Hunde gut kontrollieren kann. Wir gehen auf Distanz seit er den neuen Schäfi hat, beim Vorgänger bestand Harmonie. Absolute Achtung vor Menschen, die sich alten Hunden annehmen. Es tut mir sehr leid, dass ihr neuer Alter, in der Eingewöhnungsphase von meinem Hund angefallen wurde.

Ich habe keine Wunden gesehen, der Sohn des Halters ist TA und versorgt dessen Hunde. Ich glaube nicht, dass es um die Rechnung geht. Sie wollen nur das Beste für einen Pflegling. Ich verstehe das absolut. Schlimm wenn der veterane Hund angfallen wird.

Man weiß nie was in den Köpfen der Hunde vorsich geht. Die Halter des alten Schäfis drohen mit Anzeige, falls sie meinen Hund ohne Maulkorb sehen. Kann es nicht ganz nachvollziehen, da sie meine Hündin als total lieb einschätzen und mich beim Vorgängerhund zur Ableinung aufforderten.

Ich wäre auch sauer, wenn ich einen gebrechlichen Hund aufpäpple und der dann geschädigt wird. Ich habe Vertrauen zu meinem Hund, ohne irgndwas beisst die nicht einfach. 

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Echt schade, daß ich die Frage erst so spät zu Gesicht bekommen habe.

Nun habe ich mir in aller Ruhe alle Kommentare, Fragen und Ausführungen durchgelesen und es ist doch sooo einfach....

Immer dann wenn Deine Hündin eine unvorhergesehene Begegnung (noch dazu im Dunkeln?) auf sich gestellt "regeln" muß ist sie total überfordert und sie gerät in großen Stress, was sich dann in ernsthaftes Zugreifen, seitens der überforderten Hündin, steigert.

Denn immer dann, wenn Du es aus irgend einem Grund versäumst den souveränen Überblick zu haben und überrascht werden würdest, dann...

Es ist gerade bei unsicheren Hunden, oder auch Herdenschutzhunden (eigentlich bei allen Hundetypen) die Aufgabe des Halters den Hund so vorausschauend zu leiten, dass es nicht zu verunsichernden Begegnungen kommt bei welchen der Hund dann in eine Aktion gezwungen wird.

Das alleine ist die Ursache warum diese Beissunfälle passieren. So wie eigentlich alle Beißvorfälle auf die selbe menschliche Fahrlässigkeit gründen.

Ein Hund ist ein Hund, ein Hund. Und Hunde sind niemals zu 100% berechenbar. Ein Restrisiko bleibt immer. Erst Recht bei Hunden mit Vorbelastungen die man nicht wirklich kennt.

Warum nun dieser alte Schäferrüde so gebissen wurde und nicht nur gezwickt, kann auch durchaus an seinem, abwehrenden Verhalten liegen. Da war niemand dabei um das beurteilen zu können.

Es ist derzeit Dein Risiko, daß Du noch einen weiteren, fast hilfsbedürftigen Hund bei Dir führst. Das lenkt Dich auch ab, bremst Dich aus auch in Reaktionen. Und so kann das wirken, als ob diese Hündin den Rüden übermäßig schützen würde. 

Der bedürftige Rüde spielt in jedem Fall eine Rolle, doch es ist die gesamte Sozialgemeinschaft im Schlepptau, die alleinige Verantwortung dafür welche sie überfordert und dann fehlerhaft entscheiden lässt.

Um solche Situationen möglichst einzugrenzen, empfehle ich in Dunkelheit und uneinsichtigem Gelände das Risiko für die Hündin zu minimieren, diese an der Leine zu führen und weiterhin den alten Rüden Situationen klären zu lassen. Lass also den Rüden bei unliebsamen Begegnungen nach vorne.

Gibt es dann Probleme mit hundlichen Aggressionen kannst Du die Situation klären, zur Not auch die Hündin hinlassen um mit Dir zusammen dann das Splitten vorzunehmen.

Zum Anfang würde ich die Hündin, wenn Freilauf und nicht 100% sicheres Gelände mit aufsitzendem Maulkorb frei laufen lassen. An der Leine aber nimm den Maulkorb ab! 

Denn Leine + Maulkorb signalisiert der Öffentlichkeit nur eines: Gefahrdrohender Hund und es verändert sich die Haltung uns Ausstrahlung jedes Menschen.

Glück &Weitsicht wünscht, Yarlung

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Kommentar von YarlungTsangpo
10.12.2015, 17:42

Noch Anmerkung: Mit der Hündin zum "körperlichen Auslaufen" alleine spazieren laufen "Vor" dem Ausgang dann mit Beiden...

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Als allererstes würde ich jedem dringend davor abraten, einen Hund im Wald in der Dunkelheit abzuleinen. Da kann alles mögliche passieren und wenn du den Hund nicht siehst (oder Wild oder andere Fußgänger oder andere Hunde) kannst du die Situation nicht richtig einschätzen und erst recht nicht richtig im Sinne von rücksichtsvollem Miteinander handeln.

Ich mag Hunde, besitze auch welche, aber ich will nicht nachts im Wald noch nichtmal von einer freundlichen Dogge angesprungen werden!

Wenn du dich so verhältst, dass du die Situation immer einschätzen kannst und deinen Hund immer siehst, wird sicher sowas nicht wieder passieren. Das "stürmisch auf andere Hunde zugehen" hört sich etwas komisch an, du solltest überlegen ob dein Hund nicht Imponierverhalten zeigt oder sich wenig rücksichtsvoll benimmt, also noch Sozialisierung notwendig ist. Hunde können sich auch im Alter von einigen Jahren mit zunehmendem Selbstbewußtsein verändern so dass "Spiel" auch mal in "Ernst" übergeht. Wenn sie auch dir gegenüber sowas darf, kann es sein, dass der Hund im Gehorsam und in der Unterordnung "Luft nach oben" hat, was du aber korrigieren kannst wenn du es willst (nicht jeder mag deinen Hund so wie du und findet das stürmische Verhalten OK, da musst du mit rechnen dass andere den Hund kritisch sehen).

Vor Gericht ist man immer "in Gottes Hand". Je nachdem wie bei euch die Hundegesetze sind kannst du durchaus auch nach einem Vorfall Probleme bekommen. Nimm dir zu Herzen dass ein Vorfall einer zuviel ist und du dich selber kritisch hinterfragst, am Gehorsam und Abrufbarkeit arbeitest und dich mit anderen z.B. in einer Hundegruppe austauschst, damit dir bewußt wird, wie andere dich und deinen Hund sehen. Bei dem Vorfall war dein Verhalten nicht richtig (Hund in Dunkelheit im Wald ableinen...) und das deines Hundes auch nicht. Das ist denke ich das, worüber du in dich gehen solltest.

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Kommentar von douschka
16.11.2015, 22:46

@ JomitRudel

Als ich die Hündin übernahm war an Fremdhundebegegnungen zu nächst nicht zu denken, sie war leinenaggressiv. Über 2 Jahre habe ich intensiv mit ihr gearbeitet. Mittlerweile kann ich mit ihr an sämtlichen Hunden vorbei gehen. Hat sie andere Hunde in Ruhe kennen gelernt, ist es entspannend mit einer Hundegruppe zusammen frei zu laufen. Bei spontanen Hundebegegnungen (völlig fremde Hunde) ist bisher wie geschrieben, nur ein leichter Vorfall gewesen. Nach einem Jahr ein schwerer. In beiden Fällen waren es alte, gebrechliche Rüden, was mir zu denken gibt. Sie lebt mit meinem inzwischen auch alten und gebrechlichen  Rüden zusammen. Sie scheint ihn zu beschützen wollen.

Meine Hunde leben schon immer im Rudel zusammen, es waren mal mehrere. Als unser letzter Riesenschnauzer sehr alt und krank war, vertrieben die anderen Hunde ihn sehr unsanft aus dem Rudel. Sie duldeten ihn danach auf Distanz, griffen ihn nie wieder an.

Klar ist es leichtsinnig im Dunklen die Hunde unangeleint im Wald laufen zu lassen. Sie wildern nicht. Der Senior hängt immer mind. 10 m hinterher, die Hündin läuft max. 10 m vor mir. Nach der Arbeit ist es leider schon dunkel. Ein Spaziergang tgl. reicht nicht aus, also muss ich noch laufen. Schwierig, der eine kann nicht mehr flott laufen, der andere hat Bewegungsdrang. Aufpassen muss ich auf beide. 

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Weißt du wo sie wohnen? Geh vorbei und entschuldige dich. Bring nen Kuchen mit oder sonst was und redet miteinander.

Man sagt im Schock oft Sachen die man später nicht so meint.

Vorallen kannst du dir den schwer verletzten Hund mal an sehen. Viele Halter neigen zur Übertreibung.

Im Dunkeln reagiere viele Hunde anders als sonst. Wahrscheinlich ist sie erschrocken. Mein Rüde Leine ich im dunkeln gar nicht ab, ist mir zu gefährlich. Käme uns da einer entgegen und er erschrickt geht der Doofi nach vorne.

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Kommentar von douschka
16.11.2015, 22:54

@ MiraAnui

Ich habe mich entschuldigt und wir reden auch miteinander. Selber habe ich den Hund nur von Weitem seither gesehen. Mir wurde jedoch von anderen Hundehaltern Verletzungen und Nähte bestätigt.

Die Hündin braucht Auslauf, den sie nun abgeleint nur noch mit Maulschlaufe hat bis der Maulkorb da ist. Da meine Hunde nicht wildern und auch keine Menschen belästigen, muss es so gehen. Ich kann sonst weder meinem betagten hinterherschleichenden Rüden, noch der temperamentvollen Hündin gerecht werden.

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Hallo,

wegen was wollen diedich anzeigen? Noch hat der Hund keine Auflagen, Leinenpflicht scheint dort nicht zu herschen. Natürlich muss ein Hund so geführt werden das er jederzeit unter der Kontrolle des Halters steht, das ist aber doch immer recht untershciedlich ausgelegt. Du wirst deinen hund am Besten kennen, ich lasse meinen Hund im Dnkeln nicht aus einem zwei Meter Radius von mir weg, was weiß ich wer da irgendwo rumsteht - so entstehen leider diese blöden GEschichten. Den Hund würde ich bei eingeschränkter Sicht nicht aus einem gewisse, kleinen Radius herauslassen und mit den Besitzern des Schäfers noch einmal das Gespräch suchen, vor allem weil sie sich ja ansosnten auch nett zeigen

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Kommentar von douschka
17.11.2015, 00:07

@ Isildur

In BW gibt es keine Leinenpflicht außer an den üblichen Orten. Bin immer mit zwei Doggen unterwegs. Senior braucht seine gemütlichen Bummelrunden und sehr viel Zeit für das Lesen sämtlicher P-Mails. Das reicht der Hündin nicht, da es nur im Schneckentempo an der Leine voran geht. Auf dem Weg bis zum Wald funktioniert das, doch dann muss die Maus auch mal rennen dürfen. Sie entfernt sich normal nicht weiter als höchtes 10 m. Im Schein der Stirnlampe noch weniger. Ab und an muss auf Senior gewartet werden. Meine Aufmerksamkeit richtet sich demnach auch nach hinten um ihm den Weg zu leuchten. Im Bruchteil einer Sekunde, kann sich vorne die Situation verändern. Wenn ich Sicht habe, bleibt sie bei Passanten mit oder ohne Hund stehen und wartet auf mein Kommando. Kommt das nicht, entscheidet sie. Fatal, wie in diesem Fall. Unklar, warum sie so heftig reagierte. Mutmaße, es wird ein Cocktail sein. Bis der Maulkorb eintrifft, trägt sie eine Maulschlaufe im Freilauf. Es ist zu dumm, dass es zu diesem Vorfall kam und die Leute bestätigt - große schwarze Hunde sind allgemeingefährlich.

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Wenn Dir von den Behörden eine Maulkorbpflicht auferlegt wurde, darfst Du Deinen Hund nur mit Maulkorb führen...unabhängig von der Tages/Nachtzeit.

Wenn dies aber von einer Privatperson kommt, hat es nichts zu sagen.

Ich würde Dir empfehlen, einen freiwilligen Wesenstest mit dem Tier zu machen, und je nach Resultat ergibt sich dann daraus, ob ein Maulkorb erforderlich ist oder nicht..

So wie Du den Hund beschreibst, sollte dies ja kein Problem sein...oder irre ich mich, und Du hast da etwas schöngeredet ?

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Kommentar von douschka
17.11.2015, 01:06

@ xttenere

Meinem Hund wurde keine Maulkorbpflicht auferlegt. Sie ist wie meine anderen Hunde (Vorgänger nicht mehr da) absolut menschenfreundlich und versteht sich mit anderen Hunden. Warum sie ab und an einen auf dem Kieker hat, weiß ich nicht.

Beissereien sind nicht gut. Aber sie passieren, was nicht unormal ist. Man sollte realistisch sein und bedenken, dass es Tiere sind und etwas auszutragen haben. Ich rede nichts schön, habe schon einige Beissereien miterlebt. Die wenigsten mit meinen eigenen Hunden. Mir tun die verletzten Tiere so furchtbar leid, doch es gehört zu leider dazu. Trotz bester Bemühungen werden sich Konfrontationen nie ganz ausschliessen lassen. Ein wenig Natur steckt immer noch in unseren Fellnasen. Keine Ahnung warum ihr die Sicherung durchgebrannt ist. Vor einem Wesenstest hätte ich keine Bedenken.

Einzelhunde verhalten sich anders als Hunde, welche im Rudel gehalten werden. Hundehaltung hat einen anderen Stellenwert als vor rd. 30 Jahren, wo man wesentlich lockerer damit umging. Diese verkrampfte Haltung zum Hund macht die größten Schäden, räumt ihm allerdings auch den Wert ein, der ihm gebührt. Keinen Menschen interessiert die grausamen Beissereien und Kämpfe in der Nutztierhaltung! Warum- weil man diese Tiere nicht als Partner sieht und sie gut schmecken. Schon mal einen Sauenkampf erlebt?! Dieser endet zu 100% tötlich! - Bei Tieren, die intelligenzmäßig dem Hund gleichstehen........

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Ich tu mir etwas schwer, die Situation einzuschätzen und bin mir auch nicht ganz darüber im Klaren, ob das "eine Mal leicht hängengeblieben" und die von dir so benannte Beisserei der gleiche Vorfall sind.

Beisserei heißt für mich aber: Wenn ich nicht weiß, was plötzlich die Sicherung hat durchbrennen lassen, muß ich erstmal zum Wohl anderer Hunde vermeiden, daß es nochmal soweit kommt oder daß schlimmeres passiert. Die Frage ist doch auch: Wie oft soll denn etwas passieren und wie schlimm soll es sein, damit du den Maulkorb dauerhaft einsehen würdest? Der Hund geht nach deiner eigenen Aussage stürmisch auf andere Hunde zu. Eine Dogge ist nun auch kein Fliegengewicht, wenn ihr  da mal ein kleinerer Hund gegen den Strich geht...

In meinen Augen: Maulkorb drauf und am Problem arbeiten. Rausfinden, WAS die Hündin reizt und dann schauen, daß ihr das Problem beheben könnt.

Wenn sie bei Helligkeit tatsächlich auch dann abrufbar ist, wenn sie eigentlich gerade gern auf einen anderen Hund zustürmen würde, könnte man überlegen, den Maulkorb auf die Runden in der Dunkelheit zu beschränken.

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Kommentar von douschka
16.11.2015, 23:36

@ Jerne 79

Der leichtere Vorfall ereignete sich vor einem Jahr. Bei beiden Situation war schlechte Sicht (deshalb kein Abruf) und es waren zwei unterschiedliche alte, gebrechliche bzw. kranke Rüden. Meiner, selber hochbetagt und stets hinterher bummelnd, war/ ist immer dabei.

Um selber wieder mehr Sicherheit zu bekommen, trägt sie im Freilauf bis der Maulkorb geliefert wird eine Maulschlaufe.

Da sie ohne IHREN Rüden bedeutend gelassener ist, scheint das eine Erklärung zu sein. Ihr Vorleben, was ich nicht kenne, spielt eine bedeutende Rolle. Auch kenne ich es von meinem früheren Rudel, dass ein alter, kranker Rüde derb ausgestoßen wurde. Es wird recht komplex sein, weshalb ich weiter mit ihr arbeiten werde.

Momentan ist es schwierig beiden Hunden gerecht zu werden. Der eine will seine gemütliche Runde und kann nicht mehr so richtig, der andere will laufen, toben, braucht intensive Beschäftigung. Richtig trainieren kann ich mit der Hündin, wenn der Senior zuhause bleibt. Aber noch will er dabei sein. Bissel arbeiten gehen muss ich auch noch. Nach der Arbeit ist es jetzt dunkel, beide gleichzeitig im Auge zu behalten ist nicht leicht. Pippi an der Leine geht, Schissi dagegen nicht.

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Nach 1 Beißerei drohen die mit einer Anzeige? Und es ist schwer raus zu lesen wo sie hängen blieb hat es geknallt oder nicht?

Ich würde die Hündin rechtzeitig zurück rufen, anleinen fertig , vorbei gehen. Noch zusätzlich zur Stirnlampe eine weitreichende Taschenlampe mitnehmen. warum Maulkorb wenn keine Auflagen sind?

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Kommentar von wotan0000
15.11.2015, 07:53

**Nach 1 Beißerei drohen die mit einer Anzeige?**

Wie oft beissen wäre denn angebracht?

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ich würde den hund einfach in zukunft gerade nachts nur noch an der leine führen, aber wegen dem einen vorfall finde ich einen maulkorb anzulegen etwas übertrieben. entschuldige dich nochmals bei den haltern des verletzten hundes und signalisiere klar, dass du den vorfall ernst nimmst und besser auf deinen hund aufpasst. 

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Ich finde, es liest sich so, als wenn dein Hund nicht ganz ohne ist. Meistens neigen Besitzer dazu, es deutlich harmloser einzuschätzen, als es wirklich ist.

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Kommentar von douschka
17.11.2015, 00:29

@ FrauStressfrei

Kein Tier ist ohne! Hunde im Rudel verhalten sich anders als Einzelhunde. Man kann nur mutmaßen warum sie es auf alte große Rüden abgesehen hat, wenn ihr alter Rüde dabei ist. Wenn 65 kg zuhacken, ist es leider schlimmer als wenn kleinere zwacken. Dieser Verantwortung bin ich mir seit über 20 Jahren bewusst. Erkläre mir aber einer, warum sich meine Hündin ohne Gegenwehr beissen lässt und  Kleinhunden aus dem Weg geht.

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Dankeschön.

Ich hoffe, dass alles wieder gut wird.

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