Mathematiker die als Informatiker arbeiten, wie habt ihr das geschafft?

6 Antworten

Nun in einem Informatikstudium lernt man auch nicht groß Programmieren. Klar mag es da Kurse geben aber das Informatikstudium ist wohl näher dran an dem Mathematikstudium als z.B. eine klassische Ausbildung im IT-Bereich, wo man sich wirklich intensiv mit einem IT-Gebiet beschäftigt, sei es die Anwendungsentwicklung oder Systemintegration.

Letztlich eignet man sich im IT-Bereich das meiste Wissen selbst an. Der Bereich ist einfach zu groß und ändert sich zu schnell. Wer eine Lehre zum Bäcker macht, der lernt Brötchen backen und das funktioniert 10 Jahre später immer noch so und Brötchen werden auch noch beliebt sein und die werden in einem anderen Betrieb nicht groß anders gebacken.

Was für ein Betriebssystem auf einem Handy ist, was ein Handy kann oder auch ein ganz normaler PC hat sich in den letzten 10 Jahren jedoch ein wenig mehr geändert. Je nach Bereich dominieren andere Sprachen und Techniken usw.

Ansonsten kann man selbstverständlich in der IT arbeiten mit einem anderen Hintergrund. Bei uns gibt es Mathematiker, Informatiker, Elektrotechniker und sogar zwei Chemiker.

Darüber hinaus gibts natürlich verschiedene Bereiche, der eine programmiert gerne und schafft neue Anwendungen, der andere fühlt sich wohl im Server oder Visualisierungsbereich, ein anderer bei mobile Devices etc pp. Am Ende ziehts die meisten mit Studium aber in die höhere Gehaltsklassen, das bedeutet dann eher Teamleitung, Projektleitung und mehr Besprechungen, Mails, Papierkram, Telefonate und weniger IT.

Wenn man eine Aufgabe übernimmt, muss man sich einarbeiten. Das ist dann egal, ob man das als Mathematiker oder als Informatiker macht.

Ein Mathematiker kann genauso eine Datenbank erstellen wie ein Informatiker, auch wenn er das nicht gelernt hat. Denn das Prinzip der Datenbank ist relativ einfach zu verstehen. Und Verstehen, das kann der Mathematiker.

Es gibt wenig Menschen, die einfache Dinge jemandem einfach und verständlich erklären können. Ein zweijähriges Kind lernt die Sprache ohne Lehrer und Grammatik schneller als jemand im Sprachunterricht.

das kommt ganz auf die richtung an in die man dann in informatik geht. wenn du informatik als nebenfach im bachelor hast kannst du das im master ja auch machen.
außerdem ist der arbeitsmarkt wie der name schon sagt ein markt. wenn eine stelle frei ist auf die sich ein guter mathematiker mit informatik nebenfach bewirbt hat er eventuell mehr chancen wie ein informatiker mit schlechtem abschluss. liegt im auge der person die die stelle ausgibt

ich persönlich würde (vorausgesetzt gute informatikkenntnisse sind nachweislich vorhanden) z.b eher einen doktor in mathematik einstellen als einen der einen bachelor in informatik hat

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Wechsel von Mathe zu Maschinenbau oder Elektotechnik sinnvoll?

Hallo ihr Lieben. Ich studiere im 3. semester Mahematik und überlege zu wechseln. Im ersten Semester war ich noch sehr gut und hatte auch viel Spaß am Studium, habe mich aber damals schon gefragt, ob as das richtige für mich ist. Ich bin nicht schlecht und habe teilweise noch immer Spaß am Studium, aber mich stört es, dass alles so theoretisch ist. Ich überlege seit dem Abitur, was ich später macchen möchte. Im laufe der Zeit wurde ich mir immer sicherer, dass ich im technischen Bereich arbeiten möchte. Mathe habe ich angefangen, weil ich gerne knobel, logische Fragestellungen mag und man hinterher im technischen Bereich arbeiten KANN (auch wenn es selten ist). Nun merke ich immer mehr, dass das Mathestudium mir nichts nützt für das was ich später machen möchte. Mich stören diese abstakten Überlegungen immer mehr, weil ich keinen Realitätsbezug darin erkennen kann. Die angewandten Fächer sind sehr wirtschaftlich ausgerichtet, dadurch, dass wir viele WiMA- Leute haben und die meisten Mathematiker hinterher in die Wirtschaft wollen. (was ich auf keinen fall will) Ich frage mich immer wieder, warum ich mich durch das Stdium "quäle", da ich kein Ziel vor Augen habe, wie die Anderen. Nun überlege ich ob ich zu Maschinenbau oder Elektotechnik wechseln sollte, habe aber diesbezüglich noch einige offene Fragen/ Bedenken. Zunächst bin ich jetzt fast mit dem 3. Semester fertig und schon 21 Jahre alt (kürzlich geworden) und frage mich, ob es in Bewerbungen nicht besser kommt, wenn ich mein Studium abgeschlossen habe und einen 2. Bachelor gemacht habe (in Maschinenbau oder Elektotechnik). Das würde allerdings noch 4-5 Semester dauern, weil ich das Studium, wie die Meisten, wahrscheinlich nicht in Regelstudienzeit schaffen werde und darauf habe ich keine große Lust. Außerdem habe ich etwas Angst, dass ich das Maschbau/ Etechnik Studium nicht schaffen könnte. Ist es im Vergleich zu Mathe viel mehr/ anspruchsvoller? Außerdem habe ich sowohl Physik, als auch Chemie im Abi abgewählt. In beidem war ich aber davor immer sehr gut bis gut. Den Stoff müsste ich dann vorher noch nachholen? Physik finde ich sehr interessant und Chemie finde ich in einem gewissen Rahmen interessant. Nun aber meine Größte Angst. Ich hatte letztes Semester als Nebenfach Physik (Elektizität und Wärme). Das fand ich, vorallem den Elektizität-teil, sehr interessant, aber zusammen mit 2 theoretischen Mathematikmodulen, die mich viel Zeit gekostet haben und der Lustlosigkeit zu Lernen, weil ich enttäuscht vom Studium war, habe ich die Prüfung nicht bestanden. Allerdings glaube ich, dass ich die Klausur hätte bestehen könen, hätte ich das Vorwissen der Anderen gehabt und mehr gelernt. Ich denke das Niveau im Ingenieurstudium an Physikmodulen wird nicht so hoch sein, wie die das der reinen Physikstudenten oder? Und meine letzte Frage ist: Was ist überhaupt passender? Ich würde gerne etwas mit vielen logischen Fragestellugen, viel Praxis und Planung,relativ viel Mathe und etwas informatik machen.

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Studium: Informatik oder Physik?

Ich mache zwar erst 2018 mein Abi, jedoch zerbreche ich mir schon jetzt den Kopf darüber, welchen Weg ich danach gehen soll. In beidem bin ich sehr gut in der Schule. Mathe macht mir auch sehr viel Spaß, was ja für beide eine gute Voraussetzung ist. Das Programmieren und Arbeiten mit Algorithmen hat mir immer sehr gefallen und ich will es auch lernen. Als Informatiker scheint es sehr gute Berufsaussichten zu geben und es besteht eine größere Chance, das machen zu können, was ich auch will.

Zur Physik: Seit einiger Zeit interessiere ich mich sehr für einige Gebiete der Physik. Ich habe mir zu verschiedenen Themen schon massig Videos angesehen, Texte durchgelesen und zu meinen Lieblingsthemen (Relativitätstheorie, Quantenphysik, Teilchenphysik, Astrophysik..) auch schon Bücher gelesen, einfach weil sie mich sehr interessieren. Jedoch soll die Physik sehr schwer sein, vor allem die theoretische, für die ich mich interessiere, und ich kann mir noch nicht viel darunter vorstellen, was man in der Forschung so alles tut (Ich würde auf jeden Fall in die Forschung wollen). Ich traue mir selber auch nicht zu, selbstständig neue Wissenschaftliche Erkenntnisse zur theoretischen Physik machen zu können, ich kann es mir einfach nicht vorstellen. Das macht mir ziemliche Sorgen. Wenn das mit der Forschung nicht klappt, bereue ich es, nicht Informatik gewählt zu haben.

Im Gegensatz zu meinem Interesse an physikalischen Themen würde mir nichts derartiges in der Informatik einfallen. Was natürlich nicht bedeutet, dass sie mir weniger Spaß macht. Nur habe ich mich noch nie gezielt über irgendwelche Themen der Informatik schlau gemacht, vielleicht es da einfach nichts so interessantes wie in der Physik oder ich interessiere mich einfach nicht so sehr dafür. Darauf bezogen würden mir auch die Abschlussarbeiten in der Informatik schwerer fallen, soweit meine Kenntnisse davon richtig sind.

Ich möchte an der RWTH Aachen studieren und werde wohl auch bald dort zu einer Studienberatung gehen, jedoch wäre ich dankbar, wenn mir hier schon jemand bei der Entscheidung helfen könnte. Danke im Voraus für alle Antworten! Grüße, Sven.

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Teilezeit arbeiten während des Masters?

Hi, ich studiere derzeit Informatik als duales Studium und schreibe meine Bachelorarbeit. Im Februar bin ich durch mit dem Studium. Dann habe ich ausgelernt. Ich wurde 3 Jahre lang mit 400 netto abgespeist, allerdings wurden meine Studiengebühren von der Firma übernommen. Die letzten 5 Monate des Studiums kriege ich den Mindestlohn von 8,50 die Stunde als studentische Hilfskraft. Jetzt will ich ab Herbst 2016 einen Master in Informatik machen. In Vollzeit, allerdings als ONline-Studiengang, damit man auch abends quasi die Vorlesungen machen könnte.

Jetzt zu meinem Problem, ich muss rein theoretisch immer 40 Stunden arbeiten in der Woche wenn ich nicht studiert habe. Ich hab so schon nur max 35 geschafft. Ich komme mit 8 Stunden arbeiten am Tag einfach nicht klar und bin nurnoch fertig abends und kann dann dementsprechend auch nichtmehr lernen oder sonst irgendwas produktives machen. Ich fragte bei meiner Firma und die meinten ja wir könnten dich als studentische Hilfskraft also 8,50 die stunde während des Masters einstellen, kommt dann drauf an wieviel ich arbeiten würde. Aber ich finde 8,50 für jemanden der einen Bachelor hat ist reichlich dreist oder? Ich mein selbst wenn ich nur Teilzeit arbeiten möchte z.B. 3 Tage die Woche oder eben nur Vormittags 5 Tage die Woche, dann müsste man doch eigentlich trotzdem ein normales Gehalt wie ein richtiger Informatiker beziehen der eben nur weniger Stunden arbeitet oder? Und ist es überhaupt üblich Teilzeit zu arbeiten wenn man den Master macht? Ich fand das für mich am besten um lernen und Geld verdienen zu können. Aber sieht das die Firma auch so, hätten die lieber jemanden der Vollzeit arbeitet aber eben nur in Teilzeit studiert? Dann würde das Studium aber doppelt so lange dauern und das möchte ich eigentlich nicht. Garnicht arbeiten kommt nicht in Frage ich muss Geld für Wohnung, Leben usw aufbringen und würde mir auch gern in den nächsten Jahren ein Auto kaufen.... Habt ihr Tipps oder sowas schonmal erlebt, gemacht?

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Braucht man Vorkenntnisse, um eine HTL (Informatik) zu besuchen?

Hallo! Ich würde gerne wissen, ob man Vorkenntnisse und Erfahrungen im IT Bereich braucht, um eine HTL zu besuchen. Ich bin sehr gut in Mathematik und darum frage ich mich, ob das für mich möglich ist. Habt ihr Erfahrungen?

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Lohnt es sich für mich, Programmieren zu lernen?

Hey,

ich bin 17 Jahre alt, gehe in die Oberstufe eines Gymnasiums und habe den Schwerpunkt Biologie gewählt. Begleitende Fächer: Chemie / Physik

Mich interessieren Chemie und Biologie sehr und ich würde auch später gerne Medizin studieren oder könnte mir vorstellen, im chemischen Bereich als Pyrotechniker oder als Pharmazeut zu arbeiten, habe also in vielen Gebieten eine Leidenschaft für die beiden Fächer.

Durch meinen Bruder bekomme ich jedoch einen täglichen Einblick in die Arbeit als Programmierer. Er arbeitet täglich, je nach dem, von Zuhause aus oder bei der Arbeit, er kann das mit entscheiden. Er bekommt von seiner Firma die modernsten Geräte geschenkt und auch eine sehr komfortable Arbeitsumgebung. Er hat mir erzählt, dass sie dort alles zu essen bestellen können, was sie möchten oder mit dem Geschäftsleiter auch oft in teuren Restaurants essen gehen. Außerdem hat mein Bruder große technische Kompetenz und verdient ziemlich viel Geld mit dem Job und kann eben Programme am PC entwickeln und hat sich auch das meiste selbst beigebracht und das relativ schnell.

Dadurch werde ich ziemlich dazu bewegt vielleicht auch Programmieren zu lernen, weil ich von den Arbeitsbedingungen ziemlich überwältigt bin. Ich fände es auch cool eigene Programme schreiben zu können. Jedoch kann ich mir nicht so richtig vorstellen später stundenlang nur am PC zu sitzen, auch nachts, und mich dann körperlich daran anzupassen.

Wer weiß auch, ob die Arbeit als Informatiker später genauso nachgefragt wird wie heute, weil es ja später viel mehr Programmierer geben wird, da immer mehr Schulen es in ihre Lehrpläne integrieren? Ich finde es auch manchmal nervig stundenlang Fehler im Code suchen zu müssen.

Aber wenn ich darüber nachdenke auch noch programmieren zu lernen, dann werde ich, was meine berufliche Laufbahn angeht, noch unentschlossener, weil ich nicht so recht weiß, wie ich Biologie, Chemie mit Informatik vereinen sollte. Bioinformatik oder Medizininformatik wäre für mich da eher uninteressant.

Meint ihr, ich sollte es lassen und mir lieber viel mehr über Chemie und Biologie selbst beibringen und durch Praktika in dem Bereich einen roten Faden aufbauen, oder sollte ich mir zusätzlich selber das Programmieren beibringen, weil es sich eventuell wirtschaftlich gesehen auszahlt und nachgefragt ist?

Danke

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Werden Informatiker wegen dem Alter diskriminiert?

Werden Informatiker verstärkt wegen dem Alter diskriminiert ? Im Unternehmen sitzen immer Informatiker mittleren Alter (25-45) habe das Gefühl, dass der Rest dann einfach aussortiert wird, weil sie mit dem technologischen Wandel nicht mehr mithalten. Als Arzt oder Ingenieur kann man locker bis zur Rente arbeiten, als Informatiker gehört man mit 45+ schon zum alten Eisen, zumindest mein Eindruck oder wieso solle ein Unternehmen einen 60 Jährigen Informatiker einstellen, wenn der 25 Jährige billiger ist und die neuesten Programmiersprachen beherrscht ? Außerdem muss ein Informatiker auch in seiner Freizeit viel coden und neue Computererneuerungen lernen, Ärzte oder Ingennieure nicht wirklich haben mehr Freizeit und können locker bis 70 arbeiten. Ist der Informatiker ein undankbarer Akkademikerberuf.

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