Mathematik-Sportwetten

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5 Antworten

Also wenn du mir etwas länger Zeit geben würdest, dann könnte ich dir den Erwartungswert berechnen... Kannst ja auch mal Googlen ;)

Aber an sich würdest du eher verlieren... Da die Chancen immer 50/50 sind... wenn du also beim Gewinn 50ct+45ct bekommst, aber beim Verlust 50ct-50ct also 0ct bekommst, dann verlierst du theoretisch gesehen nach 2 Runden immer 5 ct..... (1.Runde: Gewinn => 7,95€ ; 2.Runde: Verlust => 7,45€) Da ja die Chancen immer 50/50 sind, kann man theoretisch sagen, dass man abwechselnd gewinnt und verliert. (Natürlich nur theoretisch, da man in den Praxis auch 5 mal gewinnen und nur 1 mal verlieren kann. Auf lange Zeit gesehen gewinnt man aber so oft, wie man verliert, da die Chancen 50/50 sind)

Wenn du mir Zeit gibst, dann schick ich dir den mathematischen Beweis ;)

Also Lass es sein ;) Du verlierst auf Dauer gesehen Stück für Stück immer 5ct.

Ich hoffe du verstehst alles. Wenn nicht, dann sag mir bescheid ;)

MfG, DrummerKoko

Die "Verdopplungs-Taktik" bringt nur "sicheren Gewinn", wenn

  • die Gewinnquote 2 (oder mehr) beträgt und
  • theoretisch unendliches Kapital zur Verfügung steht.

denn

  • Ist die Quote geringer als 2, verlierst du auch Kapital, wenn Du gewinnst, da Du nicht deinen gesamten Verlust aus den vorhergehenden Spielen zurück bekommst.
  • Theoretische 50:50-Chance bedeutet nicht, dass in der Realität beide möglichen Ausgänge gleich oft auftreten, ja nicht einmal, dass einer der möglichen Ausgänge überhaupt auftritt. Es ist also nicht sicher, dass innerhalb einer beschränkten Anzahl von Spielen mindestens einmal ein Gewinn erzielt wird.

warscheinlichtkeit ist 0,5^(anzahl der versuche)

ich muss dir aber davon abraten, da du mit jedem versuch 5cent verlierst, solltest du beim ersten mal nicht gewinnen... das ist eigentlich ein verlust geschäft, geh lieber so tippen

Bei einer Wahrscheinlichkeit von 50% ist die Faire Quote 2.0 - Jede Quote darunter bringt Verlust. Das nennt sich Value-Betting. Jede Quote darüber bringt langfristig Gewinn.

https://www.bod.de/index.php?id=1132&objk_id=412910

Den Einsatz nach jedem Verlust zu verdoppeln, führt zum Ruin und ist bekannt als Martingale. Beispiel: Verluste nacheinander 1.1,- 2. 2.- 3. 4,- 4. 8.- 5. 16.- 6. 32,- 7. 64.- 8. 128.- usw.

Die Wahrscheinlichkeitstheorie haut in der Praxis sowieso nicht hin, also lass es lieber! Diese Theorie nennt den Grund selber, dass sie für die Praxis nicht geeignet ist, denn sie geht von großen Versuchszahlen aus für die Gleichwahrscheinlichkeit, die nie gegeben ist! Sie hat einfach keinen Wert für die Praxis. Schade, dass man in der Schule damit Zeit vergeudet!

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