Mathematik an der Universität oder Fachhochschule studieren?

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3 Antworten

Deine Überlegungen sind für einen Job in der Wirtschaft vielleicht nicht verkehrt, jedoch sind diese Stellen recht rar gesät.

Das Hauptbetätigungsfeld liegt doch eindeutig an den Schulen und Hochschulen. Da das Fach an den Schulen (Gymnasien) ein absolutes Mangelfach ist, hättest Du auch mit einem Uni-Master noch ganz gute Chancen als sogenannter Quereinsteiger. FH-Absolventen werden hingegen gar nicht oder nur äusserst selten genommen.

Ein noch grösseres Betätigungsfeld sind jedoch die (Fach-) Hochschulen. Professor an einer solchen Institution kann man nur nach einer Promotion werden (Habilitation ist dort nicht nötig !). Du kannst aber leider an einer FH erst gar nicht promovieren. Mit einem Bachelor von der FH auf einer Uni noch einen Master draufzusetzen ist äusserst schwierig, da der FH-Bachelor eben nicht wissenschaftsorientiert ist.

Es gibt mittlerweile über 17000 Fh-Studiengänge in Deutschland und Mathematik ist in sehr vielen Bereichen vertreten. Mit Mathe-Doktoranden kann man jedoch nicht gerade die Strasse pflastern !

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Mathe in der Schule und Mathe in der Uni haben NICHTS miteinander zu tun. Vom Schulstoff kannst du vielleicht die ersten 6 Wochen zehren, danach ist das durch und du lernst nur noch neues. Satz Beweis Satz Beweis. Wenn du über dein bisheriges Studium schon weißt, was dich in Mathe an der Uni erwartet und es dir liegt, dann mach es an der Uni.

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Kommentar von CaseOfInterest
05.04.2016, 21:46

Ich hab doch gesagt, dass ich schon an der Uni studiere. Aber Ing. Mathe /=/ Mathe Mathe ^^. Ich will ja in die angewandte Mathematik und da stellt sich für mich die Frage ob FH Mathe oder Uni Mathe. Klar ist für mich, dass ich in die Statistik gehen möchte.

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Das würde ich abhängig machen von der Abiturnote. Hattest du beim Abi die Note 1 in Mathe Leistungskurs, würde ich sagen, versuche  es an der Uni Mathe zu studieren. Bei einer 2 oder 3 oder wohlmöglich noch nicht einmal Leistungskurs, würde ich davon abraten.

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Kommentar von CaseOfInterest
05.04.2016, 21:34

Das ist ein bisschen kompliziert. In der Schule hatte ich Null Interesse an der Mathematik, hatte es aber im LK und war im dreier Bereich (hab aber auch nichts dafür getan). An der Uni hab ich in Höhere Mathematik gute Noten, 1,7 und 2,0 gehabt. Vom demher ist das recht offen und gehörte damit zu den Besten 10% die das überhaupt bestanden haben. Trotzdem ist reine Mathematik ja was anderes, wie rechnen.

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