Mathearbeit vergeigt?

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In der Mathematik geht es nur um die exakte Anwendung von Formeln,die alle im Mathe-Formelbuch stehen.

Die Vorbereitung ist optimal gelaufen,wenn in der Prüfung keine unbekannten Aufgaben vorkommen.

Dazu braucht man aber auch Glück,weil es immer mal vorkommen kann,dass man einen Aufgabentyp nicht zu Hause gerechnet hat.

Die Vorgehensweise ist immer wie folgt:

1) für jede Unbekannte braucht man eine Gleichung,sonst ist die Aufgabe nicht lösbar.

Ausnahme:Wenn man 3 Unbekannte hat und nur 2 Gleichungen.Man stellt beide Aufgaben nach einer Unbekannten um,setzt sie gleich und wenn man Glück hat,dann heben sich 2 Unbekannte auf,so das man nur noch 1 Unbekannte und 1 Gleichung hat,was dann lösbar ist.

Das ist aber nur im Ausnahmefall möglich.

2) man muss alle notwendigen Formeln aus dem Mathe-Formelbuch abschreiben,die für die Aufgabe gebraucht werden

3) man braucht den/die Trick/s ,die zum lösen der Aufgabe notwendig sind.

Bei Textaufgaben:

1) gegeben:Hier wird alles aufgeschrieben,was an Informationen verfügbar ist.

2) gesucht: Hier wird alles aufgeschrieben,was gesucht ist

3) Lösung: hier werden die einzelnen Formeln durchnummeriert (1),2),3),usw.) aufgeschrieben.

4) nun markiert man die Unbekannten in den aufgeschriebenen Formeln

4.1) nun zählt man die Unbekannten und die Gleichungen.

Haben wir genau so viele Unbekannte,wie Gleichungen,so ist die Aufgabe lösbar.

5) nun die Formeln ,falls notwendig umstellen,gleichsetzen oder umformen und dann die Zahlenwerte einsetzen und mit dem Rechner ausrechnen.

6) Antwort:Hier schreibt man die errechneten Ergebnisse auf.

Hinweis:Bei einen linearen Gleichungssystem (LGS),siehe Mathe-Formelbuch,gibt es 3 Fälle.

1) es sind genau so viele unabhängige Gleichungen wie Unbekannte vorhanden

eindeutige Lösung

2) es sind mehr Unbekannte als unabhängige Gleichungen vorhanden.Man kann dann eine Unbekannte frei wählen.

unendlich viele Lösungen

3) Die Gleichungen sind nicht unabhängig voneinander,(Widerspruch,Unsinn)

keine Lösung (unmöglich)

Fazit:Wenn die Prüfung gelaufen ist,dann ist sie gelaufen und dann brauchst du nicht mehr darüber nachdenken,dass kostet nur Nerven.

Vor der nächsten Prüfung musst du halt die Vorbereitung optimieren und dafür sorgen,dass du alle Aufgabentypen schon vorher gerechnet hast.

Am wichtigsten ist es,dass du absolut "cool" in die Prüfung gehst !

Nur nicht durchdrehen !

Wenn du auf eine 3 abgesackt bist,dann frag deine Eltern nach Nachhilfe,weil dann deine Lücken in der Mathematik zu groß sind.

Ich selber gebe privat Nachhilfe und habe eine Aufgabensammlung mit durchgerechneten Beispielaufgaben.

Das Prinzip:"Learning by doing !"

Übersetzt:Lernen,indem man es macht !

Ich setze mich neben den Schüler und lass ihn die Aufgabe so oft mit Zahlenwerden durchrechnen,bis er es kann.

Allerdings:"Aus einen 4.rer Schüler kann man keinen Superstar machen und einem Esel,kann man das Fingerpfeifen nicht beibringen !"

Frage:"Was soll denn schon großartig passieren in der Prüfung,wenn alle Aufgaben schon zu Hause 5 mal durchgerechnet wurden ?"

Das ist dann ja nur noch reine Nervensache !

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – hab Maschinenbau an einer Fachhochschule studiert

Aus Fehlern lernt man !

Wenn du die Arbeit zurück bekommst,dann mußt du nachschauen,was du an Fehlern gemacht hast und was die Ursache ist.

Beim nächsten mal ,machst du es halt besser.

Ich habe vor langer Zeit Maschinenbau an einer Fachhochschule studiert und habe so insgesamt 50 Prüfungen geschrieben.

Die Noten hingen immer davon ab,wie meine Vorbereitung war.

Kamen unbekannte Aufgaben in der Prüfung vor,so konnte ich nix mehr machen,was dann einfach nur Schicksal war.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – hab Maschinenbau an einer Fachhochschule studiert

Also mir sind schlechte Noten nicht egal, jedoch sollte man sich davon nicht verrückt machen!

Noten haben nichts mit der allgemeinen Intelligenz zu tun, sondern stellen einen momentanen Leistungsstand dar. Dieser ist abhängig von völlig verschiedenen Faktoren! Es kommt ja auch darauf an, in welchem Zustand man selbst ist und wie die Umgebung auf einen einwirkt (es war auch sehr heiß heute).

Nur weil du evtl. den Stoff gerade nicht verstanden hast oder ihn nicht anhand der Aufgaben wieder geben könntest, heißt das ja nicht, dass du dumm bist.

Und vieles lernen in der Schule hat nichts mit Intelligenz zu tun, besonders die reinen Lernfächer. Oft wird da meiner Meinung nach nur abgefragt, wie gut man auswendig lernen kann und es werden viel zu wenig Transferaufgaben gestellt.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Niemand, wirklich absolut keiner ist Perfekt und das Leben hat nunmal ne menge Zähne mit denen es auch echt gemein zubeissen kann.

Die Arbeit ist geschrieben, verkackt oder nich...es ist jetzt nicht mehr zu ändern. Es macht also keinen Unterschied ob du dich jetzt fertig machst oder nicht. Ganz simple Logik

Ich war immer "Saisonarbeiterin". In der Mittelstufe immer um 3, da zählten die Noten ja nicht. Dann sehr gutes Abitur. Die Schule bedeutete mir nichts, darum konnte ich nicht einsehen, warum ich dafür umsonst arbeiten sollte. Wenn deine jetzige Note nicht sehr wichtig ist, hat es keinen Sinn, sich deswegen verrückt zu machen. Und glaub mir - Schule hat nichts mit Intelligenz zu tun. Absolut nichts. Nach dem ca. 7. Schuljahr kannst du alles, was du wirklich brauchst, und der Rest ist nur noch Zeitschinderei, bis du alt genug für eine Ausbildung bist.

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