Mathe zum Medizinstudium?!?

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fragen, ob man für ein Medizinstudium Mathe braucht

Grundlagen brauchst du wohl, und z.b. solltest du das "umrechnen" von Mengenangaben beherrschen, also z.b. wie viele ml ein l beinhaltet, solltest die "Zahlzeichen" (genauer Begriff will mir grade nicht einfallen) und Bedeutung von milli, mikro, nano etc. kennen und verstanden haben.

Klingt einfach? Ist es auch, dennoch habe ich im Studium immer mal wieder Leute erlebt, die das verwechselt haben, oder gar keine Idee dazu hatten. Im Ernstfall kann das auch mal tödliche Auswirkungen auf den Patienten haben!

Bruchrechnen sollte man auch können, und beim Integral wenigstens wissen, was das sein soll (Fläche unter der Kurve), weil das Verständnis davon in einigen Medizinbereichen hilfreich ist (Integrale berechnen musst du eher nicht).

Mathe auf Grundkursniveau sollte man schon einigermaßen beherrschen und beim einfachen Dreisatz nicht gerade ein Blatt Papier oder den Taschenrechner benutzen müssen. Kniffelig wird es am ehesten in der medizinischen Statistik, in der während des klinischen Studienabschnitts ein Kurs bestanden werden muss. Unterm Strich sind gute Physikkenntnisse wichtiger.

Es ist sicherlich nicht erforderlich, dass du 15 Punkte im Matheabi hast, aber wenn du in dem Fach unterpunktet hast, wäre es auch nicht ganz so vorteilhaft. Aber grundsätzlich musst du garantiert keine Integrale oder so ausrechnen ;)

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