Mathe Paradoxon

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3 Antworten

Reduzier das Problem auf drei Personen: Der Hotelier schuldet dem Wurschtverkäufer Geld, der Wurschverkäufer dem Bauer und der Bauer hat das Geld ausgegeben und schuldet dem Hotelier Geld.

Nennen wir x die Schulden und y das, was sie eigentlich bekommen würden, z ihr Bargeld: Die Buchstaben h,m ung b stehen jeweils für Hotelier, Metzge und Bauer.

Xh= -100, Yh=100, Zh=0

Xm=-100, Ym=100, Zm=0

Xb=-100, Yb=100, Zb=0

Der Hotelier leiht sich nun 100 €, dadurch verändern sich seine Parameter wie folgt:

Xh=-200, Yh=100, Zh=100

nachdem er den Metzger bezahlt ergibt sich diese Situation:

Xh=-100, Yh=100, Zh=0

Xm=-100, Ym=0, Zm=100

Dann zahl der Metzger den Bauer:

Xm=0, Ym=0, Zm=0

Xb=-100, Yb=0, Zb=100

und am Ende haben wir dann

Xb=0, Yb=0, Zb=0

Xh=-100, Yh=0, Zh=100

Jetzt kann der Hotelier seine zusätzlichen Schulden wieder bezahlen und hat dann

Xh=0, Yh=0, Zh=0

Solange keine Zinsen verlangt werden, ist Schulden haben gar nicht so schlimm. Aber hätten alle sich die 100 Euro bei einer Bank geliehen, die Zinsen und Gebühren verlangt, hätte am Ende der Geschichte die Bank das meiste kassiert und alle hätten immer noch Schulden und müssten weiterhin Zinsen zahlen, während sich der Banker ins Fäustchen lacht.

Wenn jeder in einem Kreislauf einer anderen Person die gleiche Summe schuldet, ist es ja logisch dass dann theoretisch niemand niemand mehr etwas schuldig ist.

kannst ja überlegen wenn du einem Freund, der dir 10€ schuldet, 10€ schuldest, dann könnt ihr euch gegenseitig 10€ geben oder die Schulden einfach vergessen

kommt drauf an wie viel geld man momentan hat.

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