Mathe ist mir wichtiger als Freunde 😟?

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20 Antworten

Ich habe den Mathematikunterricht immer genossen, Physik war auch gut. Ich habe dann auch Mathematik studiert und 1996 das Diplom erworben. Allerdings sind Freunde auch nicht unwichtig, nicht etwa 400 Facebookfreunde, sondern einige wenige gute, auf die man sich verlassen kann. Daher sind soziale Kontakte wirklich wichtig. Geh auf die anderen zu, aber lass Dich nicht ausnutzen. Sie können sowohl ihre Hausaufgaben selbst machen als auch selber etwas zu essen mitbringen...

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Kommentar von deepxpalexblue
28.04.2016, 08:18

Ich kann eben einfach niemandem eine Bitte abschlagen, wenn sie mal wieder vor mir stehen und rufen: "Eeeeeevaaa, kannst du mir biiittteee meine Präsentation fertig machen?"... ;D
Aber wenn es nach mir ginge, würde ich nicht halb so oft bei Ihnen übernachten und diese obligatorischen sozialen Dinge tun, also, vermutlich würde ich das gar nicht. Nichts gegen sie oder so, ich bin eben einfach nicht so sozial...

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Wenn dir die Schule wichtig ist, ist das eben so.
Jeder mag halt anderes und du bist auch nicht überall gut, also würde ich erst einmal nicht darüber urteilen wenn andere Mathe nicht mögen. (Die sind dafür  in etwas  gut, was du vllt nicht magst)
Nur mit logisch denken ist es nicht getan, ohne guten Lehrer, der es auch erklären kann, wird es für jeden schwierig.

Aber die Schule ist zwar ein Ort zum Lernen, jedoch genauso ein Ort an dem man mit Menschen interagieren muss. Und das von der 1. Klasse bis zur Uni.

Und ja ich für meinen Teil mag Mathe und Physik auch, aber auch nicht durchgängig gleich sehr.

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Kommentar von deepxpalexblue
28.04.2016, 08:19

Danke. Du hast recht, ich bin eine absolute Plinse in Sport... ;D

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Ich kann dich verstehen, denn ich mag Mathe, Informatik und Naturwissenschaften genauso und der Unterricht (eigentlich Schule generell) hat mir fast immer Spass gemacht. Nicht umsonst studiere ich nun auch etwas, was all diese Gebiete verbindet.

Gleichzeitig finde ich aber, dass das überhaupt nicht mit sozialen Interaktionen kollidiert. Meinen relativ kleinen, aber dafür umso besseren Freundeskreis schätze ich sehr. Zwar bin ich absolut nicht der Typ Mensch, der jeden Abend woanders eingeladen ist und keinen Tag ohne Kontakt zu seinen drei besten Freunden überlebt, aber ich finde es schön, mit Gleichgesinnten essen zu gehen und dabei interessante Gespräche zu führen, oder gelegentlich einen entspannten Abend zu mehreren zu verbringen.

Allerdings ist das deutlich einfacher mit Leuten, die zumindest grundlegend ähnlich denken wie man selbst. Vielleicht musst du solche Leute auch erst noch kennenlernen - in der Schulzeit waren die bei mir auch rar gesät.

Kleine abschliessende Bemerkung: Für Menschen wie dich mag Mathe "einfach nur logisch denken" sein. Erstens wirst du aber im Studium (das du wohl anstrebst) feststellen, dass das, was du jetzt als Mathe ansiehst, weit weg von "echter" Mathe ist. Und zweitens denken Menschen schlicht unterschiedlich. Ich habe zum Beispiel bis heute nicht verstanden, wie man eine Viertelstunde darüber diskutieren kann, ob man die Bluse lieber in lachsfarben oder in apricot kaufen will; und genauso ratlos stehe ich da, wenn jemand davon erzählt, wie künstlerisch wertvoll es ist, Bücher zu zersägen. Das liegt schlicht ausserhalb der Grenzen dessen, was ich erfassen kann. Aber so, wie sich das für mich anfühlt, fühlt sich für andere wohl (Schul-)Mathe an. ;-)

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Es ist richtig, dass du Dingen folgst, die dir Spass machen und die Sachen, die als Rucksack  mitkommen nicht so liebst. Das ist OK und wir alle verhalten uns genauso. Was uns Vergnuegen bereitet, davon wollen wir mehr, die bloeden Mitschueler oder Kollegen sind meistens eine Belastung, sie wollem immer beachtet oder geholfen werden. Sie wollen immer irgendwas von dir, das hoert nie auf. Du siehst, die Dinge halten sich die Waage, das ist hier unten auf der Erde so, das Gute und das Schlechte kommen immer im Paar, im Paket, egal was du fuer Vorlieben hast. Deine Frage laesst mich ahnen, dass du gewisse Diskrepanzen auf dein weiteres Leben siehst, ohne es auszusprechen. Relativ gesprochen wird es so weitergehen dein Leben lang, hier was Gutes, dort die Bekloppten, hier was Schoenes, dort die Irren, aber sie sind alle Spiegelbild deines Seins, welches sich selbst zu erkennen versucht, indem es dich leiden laesst. Wenn du eines Tages in ferner Zukunft das Spiel satt hast, es verbraucht naemlich deine ganze Lebensernergie, dann denke daran, dass das Wissen dir niemals Zugang zur Wahrheit verschafft, zu erkennen, wer du wirklich bist, sondern dich gefangen haelt zwischen den Polen der Dualitaet. Du bist praktisch in der Story gefangen und kannst deswegen nicht ueber den Tellerrand hinausschauen, aber macht nichts, du hast alles Zeit der Welt es schliesslich zu erkennen. Alles Gute!

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Kommentar von deepxpalexblue
01.05.2016, 11:56

Oha, seht philosophisch... Tatsächlich habe ich mir darüber schon einige Male Gedanken gemacht, bin aber nie zu irgendeinem Schluss gekommen. Außerdem bewundere ich es, wie fesselnd und trotzdem treffend deine Ausdrucksweise dafür ist!

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Mir käme es befremdlich vor, nur zu lernen und zu entdecken des Lernens und Entdeckens Willen. Das ist auch etwas, was ich an den Aussagen berühmter Philosophen nicht verstehe (Aristoteles?). Nach denen ist die Wissensmehrung und der Erkenntnisgewinn das höchste Glück.

Ich wäre nicht glücklich, wenn ich einfach nur mega schlau und weise wäre. Ich bin weder schlau noch weise, aber ich bin mir sicher, dass das nicht für mich das höchste Glück sein kann.

Dann freu ich mich über mein Wissen einen Ast ab und klappe am Ende meines Lebens mit dem letzten Atemzug kichernd meinen Sargdeckel zu.

Willst du denn nicht auch etwas vom Leben haben, was von Bedeutung ist? Liebe, Freundschaft, physische Erlebnisse,...

Auf der anderen Seite will man ja auch niemandem vorschreiben, was ihn glücklich zu machen hat. Wenn z. B. jemand glücklich ist, wenn er jeden morgen seinen Kopf mit Motoröl einreibt, dann soll er es machen.

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Ja!!! Ein hundertfaches Ja!! Du hast Recht in jeder Hinsicht. Es ist eine Qual, dass man sich ständig "sozial" geben muss, wenn man lieber seine Ruhe hat, und viel interessanteres zu tun hat als irgendwelche Loser zu helfen die zu faul oder zu bequem waren ihre Hausaufgaben zu machen.

Ich war Lehrerin, und habe mich zu genau dem Thema ständig mit Kollegen gestritten. Oft gab es im Kollegium einen Konsens, dass wir Schüler A dazu bewegen sollten, Schüler O zu unterstützen. Ich war immer dagegen, denn die gute Schüler leben meistens in ihre eigene Welt, haben andere Interessen, andere Gesprächspartner, oder gar keine Lust mit irgendwelche Gestalten zu tun zu haben, die ihnen die Zeit rauben. Niemand hatte je Verständnis für meine Position.

Mache ruhig so weiter. Wenn du alleine glücklich bist, gute Noten hast, und dich später auf eine schöne Studienzeit freuen kannst, ist alles bestens. Suche dir Professoren die sich um dich kümmern und dich genügend "Lernstoff" geben, und solltest du je Freunde haben wollen, findest du die eher wenn du intellektuell einiges zu bieten hast, als wenn du eine taube Nuss bist, die durch Langeweile auffällt.

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Jeder Mensch ist anders. Magst du halt Mathe und Physik mehr als was mit Freuden zu unternehmen ist doch ok. Allerdings würde ich vielleicht trotzdem ne Kombination empfehlen sodass du deine Freunde auch nicht ganz links liegen lässt. Vielleicht habt ihr ja andere gemeinsame Interessen. Persönlich hasse ich Mathe und Physik jetzt nicht allerdings würde ich es jetzt auch nicht über Freunde stellen ;D

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Kommentar von deepxpalexblue
28.04.2016, 08:13

Ich habe ja jetzt nichts gegen Sie und mache auch einiges mit ihnen, weil ich einfach nicht "Nein" sagen kann, aber dafür, dass ich gut und gerne darauf verzichten könnte, kann ich ja nichts...
Jedenfalls danke für deine Antwort!

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Physik und Mathe sind auch Fächer die ich besonders mag und kenne das Problem wenn andere immer was von dir wollen. Aber vielleicht solltest du mal mit den Leute reden ob sie vielleicht nicht lieber zuhören sollteb oder du grundsätzlich nicht gerne So gern "Partnerarbeit" ausübst. Hoffe konnnte dir ein bisschen weiter helfen. Viel Glück

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So sehen das sehr viele Leute. Es gibt sogar ein Klischee dafür. Es hat viele Namen, weil es so alt und verbreitet ist. Ein paar davon sind:

  • Kleiner Professor
  • Nerd, Geek
  • Physiker-Typ

Solche Wörter benutzen aber nur Leute, die entweder neidisch auf deinen Verstand sind, oder dich nicht verstehen können. :-)

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Kommentar von deepxpalexblue
28.04.2016, 16:08

Sehr vielen Dank! ;D Ja, einige sagen, ich wäre ein Nerd, aber Nerds sind doch eigentlich Menschen, die sich bei Lehrern einschleimen und Extrahausaufgaben machen und so etwas, und das trifft auf mich eigentlich nicht wirklich zu. Ja, ich beschäftige mich auch außerhalb der Schule gern mit Mathe, Physik und Astrophysik, aber mit den Lehrern rede ich da nie drüber. Außerdem lerne ich generell selten für Tests, aber nicht, weil sie mir egal sind. Es gibt nur meistens einfach nicht wirklich etwas zu lernen... Ich meine, in Mathe, Physik und Chemie ist es doch fast immer so, dass man es entweder verstanden hat oder nicht. In anderen Fächern kann man viel mit Allgemeinbildung beantworten.
Außerdem bleibt mit außer im Zug kaum Zeit dazu, etwas für die Schule zu machen, da meine Eltern mich unbedingt in die kirchliche/musikalische Richtung drücken wollen und meine Freizeit daher mit religiösen und musikalischen Aktivitäten vollstopfen...

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Bist sehr intelligent.brauchst dir über Oberflächlichkeit keine Gedanken zu machen 

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Kommentar von deepxpalexblue
27.04.2016, 23:20

Danke für die nette Antwort! Ich denke nicht, dass ich intelligent bin, aber das ist trotzdem sehr nett von dir ;)

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Fürchten tue ich sie nicht, komme eigentlich ganz gut klar, aber ich halte beide Fächer einfach für gänzlich irrelevant, da, wie du schon sagtest, einzig und allein das logische Denken gefördert wird, für ein Fach ist mir das einfach nicht genug - wenn Mathe etwas mit Intelligenz zu tun hätte, wäre jeder Taschenrechner intelligenter als ein Mensch! ;)

Das mit deinen Freunden kann ich nicht beurteilen - aber wenn dir Mathe und Physik wichtiger sind, dann brauchst du vielleicht andere Freunde? ;D

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Kommentar von deepxpalexblue
27.04.2016, 23:13

Aber ist das logische Denken im Leben nicht gerade wichtig? :)

Haha, ja, aber ich schaffe es einfach nicht, nein zu sagen, wenn mich meine jetzigen "Freunde" mal wieder um Hilfe bitten... Dazu bin ich nicht stark genug.

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Kommentar von Stnils
27.04.2016, 23:49

Ich als Mathestudent kann nur den Kopf schütteln, wenn ich das lese.

Mathematik hat nicht's mit Rechnen zu tun, auch wenn einem das in der Schule oft so vorkommt.

Zeige mir einen Taschenrechner, der logische Beweise führen kann.


"Im Leben brauchen" ist auch so relativ - natürlich brauchst du Mathe, wenn du dir einen entsprechenden Beruf aussuchst.

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Mir gefällt Mathe und Physik auch, aber in der schule sollte man auch spaß haben, dazu sind Freunde Da. Wenn man ihnen hilft ist es doch gut.

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Ich finde, andere als "gackernde Hennen" zu bezeichnen ist nicht sonderlich nett. 
Allerdings denke ich, wenn du dich mit dem wohl fühlst, was du tust und dir die Kontakte tatsächlich nicht so wichtig sind, ist doch alles ok, oder? 

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Kommentar von Eks3838
28.04.2016, 13:13

also ich finde den Ausdruck "gackernde Hennen" sehr wtzigg :))

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Mathe und Physik sind keine schlechte Fächer, aber Englisch und Chemie mag ich mehr ^^


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Kommentar von deepxpalexblue
27.04.2016, 23:19

Chemie ist auch sehr schön, da hast du recht. Englisch ist bei uns wie Deutsch, da ich eine englischsprachige Schule besuche, aber dass es nicht zu meinen Lieblingsfächern gehört, liegt auch zu 90% an der Lehrerin.

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Herzlich willkommen unter den intelligenten Menschen. Das war eine gute Wahl. Wir haben Mathe und Kekse.

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Kommentar von deepxpalexblue
27.04.2016, 23:17

Dankeschön! Ich bleibe gerne. Mathe klingt vielversprechend und Kekse klingen lecker.

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Solche Leute wie du braucht es mehr! Und ja du gehörst leider zu der minderheit wo Mathe Liebt was nicht schlecht ist den überall sind Mathematiker mehr gefragt als Juristen oder so!

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Kommentar von alexklusiv
27.04.2016, 23:12

Wo zum Beispiel? :D

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Kommentar von deepxpalexblue
27.04.2016, 23:14

Danke, ich bin nicht allein! :D

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Kommentar von KingCain
27.04.2016, 23:14

Banken, Versicherungen, Informatik , Ingenieure, Physiker, Manager.. Die Liste ist zu Lang.

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Kommentar von KingCain
27.04.2016, 23:18

Bin nicht Deutschsprachig wie du aufgewachsen aber bevor du meine Deutsch kentnisse belächeln willst.. Lerne zuerst mal fliessend Französisch ;)

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Kommentar von skilsor
27.04.2016, 23:27

Juristen sind ebenso notwendig wie Mathematiker. Ist in einem Rechtsstaat eben so.

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Sorry, Doppelposting.

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ich versteh dich nicht du bist echt komisch.

Sind deine einzigen Freunde Mathe und Physik?

Wenn du es magst kein ding aber das was du schreibst ist beängstigend.

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na die ist wenigstens vorhersehbarer.

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Hehe hacken ist toll :)

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Kommentar von deepxpalexblue
27.04.2016, 23:17

Oh ja, das ist es. :D

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