Masturbation als Traumaunterdrückung?

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1 Antwort

Hallo,

ich denke, dass solches oder ähnliches Verhalten gar nicht so selten ist. Traumafolgen sind vielfältig. Der Körper steht unter Dauerstress zu jeder Zeit und masturbieren ist einer der Wege, um den Wechsel  Anspannung/Entspannung und vielleicht auch ein "rauskommen" aus Zuständen zu erreichen. (z.B. kann das auch Selbstverletzendes Verhalten), was erst mal hilfreich sein kann.

Es kann aber auch sein, dass Retraumatisierung durch "wiederholen" des Traumas stattfindet. 

Eine Möglichkeit kann sein herauszufinden, welche anderen Handlungen hilfreich sein können um vielleicht den Wiederholungszwang teils abzulösen. Vielleicht helfen hier Skills?

Wenn die ambulante Therapie nicht reicht zur Zeit, dann gibt es noch die Möglichkeit der stationären Traumatherapie. In der Regel geht es da dann nicht direkt um das Trauma, sondern um das Stabilisieren und z.B. erlernen von Skills. Vielleicht ein Weg gerade? Leider haben entsprechende Kliniken oder Stationen meist ziemlich lange Wartezeiten, aber vielleicht hast du Glück?

Alles Gute!

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