massnahme: teilhabe am arbeitsleben

1 Antwort

Das klingt so, als ob es auf eine Umschulung hinaus läuft. Lass dir aber auf keinen Fall einen sogenannten "Reha-Beruf" andrehen. Das sind Berufe, welche es im "normalen Wirschaftsleben" nicht gibt, weil diese als regulärer Ausbildungsberuf nicht anerkannt sind. Zuerst wirst du aber wahrscheinlich an einer Berufsfindungsmaßnahme teilnehmen, die wird in zwei Versionen Angeboten eine kurze 3 Wochen und eine Lange 5 Wochen. Mit medizinischen Tests, Blutbild(besser du nimmst keine Drogen oder Alkohol) Sehtest, Hörtest allgemeiner Zustand, Gespräch beim Psychologen mit Fragen über dein Leben wie Partnerschaft, Familie, bisheriger Lebenslauf(Voooooooorsicht!!!!!!) ,Psycho-Tests wie

Intelligenztest: Optische, mathematische, praktische, sprachliche Intelligenz

Mathematik-Tests: Algebratest, Bruchrechnen, Dreisatz, Prozentrechnen, Bruchgleichungen. Test des räumlichen Vorstellungsvermögens(Technisches Zeichnen).

Test des Kurzzeitgedächtnis, Test des Langzeitgedächtnis, wie den Q- Strichtest. Läuft so ähnlich ab wie auf programmierer-forum.de in der Rubik VBA gezeigt.

Maßgebliche Gesetze sind hier folgende Paragraphen des SGB III:

§116, §117, §119, §123, §60,

Bitte unbedingt diese runterladen und durchlesen:

www.sozialgesetzbuch-sgb.de

Normaler weise wird keine Umschulung genehmigt, welche länger als 2 Jahre dauert. Diese Umschulungen werden also fast zwangsläufig dadurch in einem Berufsförderungswerk durchgeführt.

Das heißt aber 1 3/4 Jahre Theorie und schulische Praxis, ein viertel Jahr Praktikum. Von diesen 1 3/4 Jahren musst du aber ungefähr 1/4 Jahr Prüfungsvorbereitung weg rechnen. Bleiben 18 Monate, in dem du einen Beruf erlernst für denen draußen andere 3 1/2 Jahre Zeit haben. Wenn du Pech hast, wirst du auf Sortware und Hardware ausgebildet, welche es "draußen" nicht gibt. Mir ist das als Qualitätsfachmann für Längenprüftechnik passiert. Ich konnte nach der Umschulung knapp 90 Prozent des erlernten in die Tonne treten. Nach der Umschulung wirst du nach einem halben Jahr einen Fragebogen vom BFW bekommen, ob du schon eine Arbeit hast und was für eine. Das hat folgenden Grund: Die meisten, welche nach einem halben Jahr immer noch nicht vermittelt sind bleiben es auch. Aber als Alternative um von der Straße wegzukommen und die Zeit tot zu schlagen, taugt eine Umschulung allemal. Hab aber auch schon gehört(mein eigener Klassenkamerad bei der Umschulung), das manche dann nicht mal mehr Harz IV bekommen. Einer meiner Bekannten, der schulte als Webdesigner um, hatte hinterher zwar Arbeit, aber sein Arbeitgeber warf ihn raus und leitete die notwendigen Papiere zum Arbeitsamt nicht weiter.

Folge: Seit knapp 18 Monaten nicht einmal Harz IV.

Also vorher informieren. Ist schon richtig das du das tust.

moin moin .....

Ich kann dir nur zustimmen mit der Ausbildung kann man echt nicht viel anfangen ...ich bin auch Qualitätsfachmann schwerpunkt Längenprüftechnik ..und bin auf der Suche .....es sieht nicht so rosig aus wie immer gesagt wird im bfw .....Gehalt unter 2800 Euro soll man nicht anfangen.....

lach mich schlapp ... was gibts für Angebote nur zu 99% Leihfirmen .....

Jetzt geh ich als Qualitätsprüfer als ungelernt und muss noch Qualifizierungsscheine absolvieren um Überhaupt den Beruf auszu üben zu können ...einfach lächerlich .....

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@wellei

Richtig, du wirst vor vergackeiert in den BFW's. Wenn die wirklich so eine tolle Vermittlungsquote haben, warm gibt es dann keine veröffentlichte Studie zu dem Thema, was diese Umschüler dann in 2 Jahren machen? Da findest du nicht mal im Bundesamt für Statistik was, da hab ich mal nachgefraft. Ist anscheinend Staatsgeheimnis oder so. Ich bin bereits entlassen worden und jetzt über 50 mit Handverletzung(Handphlegmone mit Lappenplastik, traut sich keiner mehr drüber, kein Witz!!!!!!). Da ich laut Gesetz richtig antworten muss, wenn ich bei einem Vorstellungsgespräch gefragt werde, sind meine Chancen gleich Null. Beim nächsten mal rattere ich garantiert durch die Berufsfindungsmaßnahme................

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@wellei

Sag mal, bei welchem BFW hast du deinen QF-für Längenpürüftechnik gemacht?

Bei mir wars gaaanz nahe bei Regenstauf.......

von 2009 bis 2012.

Bei uns in der nördlichen Oberpfalz habe ich in den letzten 3 1/2  Jahren ganze zwei Angebote gezählt, die nicht von Leihfirmen stammten. Deine ganze Einschätzung über die Leihbuden stimmt.

Die meisten Branchen, eigentlich fast alle haben bei uns nur noch, also zu 100 Prozent Leihfirmen.

Was anderes gibt es nicht mehr. Sogar Ingenieure werden jetzt verliehen. Die bemäckeln auch, das man da trotz sehr guter geleisteter Arbeit nicht mehr übernommen wird.

Das habe ich aus

www.kununu.com

Denn in Regensburg, genauer in Neutraubling gibt es einen Welt-Konzern, der Abfüllanlagen herstellt. Dort hat der Typ anscheinend gearbeitet.

Der Name des Konzerns erinnert sehr stark an einen Zirkus, der sein Hauptquartier in München hat. Ebenso erinnert der Name an ein Symbol, das Herrscher früher auf ihrem Haupt trugen.

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