5 Antworten

Viele müssen arm sein, damit einige reich sein können. Und dass das so bleibt, dafür sorgt man "von oben" ...  ganz einfach eigentlich.

leider ist dies so?

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@robi187

das kann man seit einiger Zeit auch bei uns beobachten - genau aus diesem Grund hat man uns so viele Menschen aus 3.Welt-Ländern reingeholt: die machen uns vor, wie man in Armut angeblich gut "leben" kann ...

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So einfach kann man das nicht sehen.

Trotz des Gesetzes der Massenproduktion ist es im ganzen Industrie- und Postindustriezeitalter noch nicht dazu gekommen, dass die meisten Erzeugnisse von Firmenmonopolen hergestellt würden. Es gibt immer noch jede Menge Konkurrenz.

Für eine Kaufentscheidung ist der Preis auch nicht alles. Es gibt immer noch viele andere wichtige Faktoren:

- Qualität

- Bindung des Kunden zum Produzenten aus anderen Gründen (persönlich, durch Vertrauen, durch Image/Markentreue)

- ethische Überlegungen (Fair Trade, Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Regionalität)

- Zusatznutzen, der durch das Produkt entsteht

Die Gründe, die du mutmaßlich annnimmst, warum Massenproduktion zu Armut führt, sind:

Kleine, arme Produzenten können nicht so preisgünstig produzieren wie die großen Fabriken. Ihre Produkte sind nicht konkurrenzfähig. Daher sterben die Kleinbetriebe.

Die Wirtschaften unterentwickelter Länder werden mit den Billigprodukten aus den industrialisierten und Schwellenländern überschwemmt. Die lokale Wirtschaft kann sich nicht entfalten.

Zum Teil ist etwas daran.

Es gibt aber auch Vorteile für lokale Produkte in den ärmeren Ländern:

- Die Löhne und Gehälter in den Industrieländern sind um ein Vielfaches höher  als in den unterentwickelten Ländern, also gibt es für lokale Produkte einen Vorteil bei einem Teil der Produktionskosten.

  -  Kosten und Aufwand für Transport und Vertrieb über so lange Strecken entfallen bei lokalen Produkten,

- Massenprodukte sind überhaupt nicht charmant, haben keinen Lokalkolorit und erzeugen keine Bindung zwischen Produzent und Konsument; von daher könnten lokale Produkte doch zuweilen bevorzugt werden, selbst wenn sie nicht billiger sind

wo lebst du denn?

weiviel tante ema läden gibt es denn noch damit ein ehrlicher markt möglich ist?

paar grosse mit einkaufsmacht?

wie kan denn die dieselgriese zu stande?

hochmut kommt vor dem fall? dies ist nur eine frage der zeit?

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@robi187

so ein Unsinn, der Kunde entscheidet. Und in Deutschaldn gibt es im Lebensmitteleinzelhandel einen scharfen Wettbewerb der für günstige Preise sorgt.

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Das erinnert mich an den Weberaufstand.

Mit der Erfindung der Webmaschine da wurden sehr viele Weber aufeinmal arbeitslos. Allerdings sollte man bedenken das dadruch sich auf einaml viel mehr Menschen Stoffe und viele Kleider kaufen konnten. Auch enstanden neue Arbeitsplatze in den neuen Wirtschaftszweigen.

Ebensogut kann man heute vorwerfen, das der computer die ganzen Sekrätärinnen arbeitslos gemacht wird. Aber wenn ich heute einer Sekrätrin sagen würde, sie soll den Serienbrief noch einzeln mit der Schreibmaschine tippen, die würde mir einfach den Vogel zeigen.

Und ebensowenig hat heute keiner mehr lust das Korn mit einem Pflegel zu dreschen, mit einer Erntemaschine geht das viel schneller.

sagte ich was dagegen? ich fragte nur nach den günde wieso viele hungern?

die die massenherstellen sollten einfach mehr besteuert werden damit man entwicklungshilfe machen kann?

oder ist dies ein art von kapital verlagerung? ist dies politisch gewollt? war nicht mal eine maschinensteuer in dieskusion?

wie kann man die produktion gleichmässig oder un-geichmässig gestalten? damit jeder überleben kann?

oder haben die menschen mit viel geld mehr rechte auf dieser welt zu sein?

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@robi187

Hallo robi187,

der Menschheit wäre bestimmt nicht geholfen, wenn man effiziente, hochtechnisierte Massenproduktion durch eine Besteuerung um das Vielfache des Produktionspreises künstlich unterbinden würde, damit stattdessen arme Menschen funktionsgleiche Gegenstände in Handarbeit mit einem zehn- bis hundertfachen Zeitaufwand basteln und verkaufen könnten.

Oder was hattest du dir so vorgestellt?

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Nein, das hat damit nix zu tun.

Brecht: "armer Mann trifft reicher Mann. Der sagt ganz bleich, ich bin arm, weil du bist reich. Wärest du nicht reich, wäre ich nicht arm."

die maschinen stellen massen her? und nehmen die arbeit vierler weg?

seit es fast keine tante ema läden mehr gibt, gibt es fast überall sozialdienste und schuldenberater? tannte ema gab dem alki immer kredit, wenn er sein geld zurück bezahlt hat?

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@robi187

bräuchte auch bei einer Massenproduktion nicht zu sein, wenn ein echtes Progreamm gegen Arbeitslosigkeit bestünde. Dazu gehört:

  • Arbeitszeitverkürzung
  • Abbau von Überstunden
  • anderweitige Besteuerung - wer einstellt u.o. keine Lohnabhängige entläßt, bzahlt weniger Steuern, wer hingegen entläßt zahlt Extrasteuern
  • staatliches Arbeitsbeschaffungsprogramm
  • gezielte und vermehrte Umschulungen
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Es gab schon reichlich arme Menschen, bevor es Massenproduktion gab. Insofern kann die Massenproduktion allenfalls der Grund für die Armut in bestimmten Ländern/Landesteilen sein, nicht für die Existenz der Armut schlechthin.

was sind die produktons mittel? arbeit boden und geld?

da es durch zins mehr geld auf der welt gibt haben die kleine mit wenig geld kaum möglichkeiten was herzustellen?

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