Massenmord an den juden:wie kam es,dass viele Deutsche sagten,sie hätten nie öffentliche Abtransporte von juden gesehen?

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14 Antworten

Soso, ein 20jähriger, der sich aufspielt, ich füge mal den Abdruck einer sehr alten Karte Maßstab 1:160.000 des Kreises Waldshut bei, das blaue Band in vielen Windungen ist der Rhein, ich wette, die Ortsangaben sind Dir völlig unbekannt. Bedenke, es hat viele Eingemeindungen gegegeben, vielleicht sind auch die Rheinwindungen begradigt worden, man war da ja sehr eifrig mit. Ich kann Dir auch Ortsteile von Unteralpfen nennen : Schlatt, Wihl, Dorf, Stieg, was früher mal ein Kinder-Erholungsheim war, ich glaube, heute sind da Flüchtlinge untergebracht. Ich kann Dir auch noch Namen von einigen Einwohnern nennen, Familie Kunzelmann, mit dem jüngsten Sohn Erwin habe ich gespielt und er hat mir alleri Unsinn beigebracht, die älteste Tochter Hedwig arbeitete in Bannholz bei einem Arzt und hat ihre Puppe geopfert, damit ich sie zu Weihnachten bekam. Mein Gedächtnis ist Spitze.

Karte Kreis Waldshut - (Geschichte, Gesellschaft, soziales)

Ja, und Tiengen, wo ich herkomme - trotzdem verstehe ich die Antwort jetzt nicht.

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Es gab vielleicht Gegenden, vor allem ländliche Regionen, wo es keine Juden gab. Leute in diesen Gebieten haben vielleicht wirklich nie mit eigenen Augen so was gesehen. Das heisst aber nicht, dass sie nicht wussten, dass Juden verfolgt und diskriminiert wurden, denn das waren Gesetze, die wurden allgemein bekannt gemacht.

Wenn man großes Unrecht immer und immer wieder schön redet und sich selbst anlügt, kann es sein, dass man es am Ende selber glaubt und die Augen vor der Realität verschließt.

Nun ja man wollte sich später nicht der Verantwortung stellen. Das Unrechtsbewusstsein war da, aber es hat einen selbst nicht betroffen, und Widerstand ist anstrengend.

Wie bei einem Autounfall, alle stehen davor keiner rührt sich, und später sagen sie, sie hätten nicht gewusst dass sie helfen sollen oder wussten nicht wie.

Das  ist ein natürlicher Verdrängungsmechanismus. In dem Fall natürlich mit schlimmen Folgen

Viele wurden in der Nacht oder im Morgengrauen aus den Häusern geholt, während die Nachbarn noch schliefen. Die Menschenansammlungen an Bahnhöfen haben nur die sehen können, die dort gewohnt haben. In meinem Kindheits-Wohnhaus lebte eine junge Frau und ein altes Ehepaar. Eines Tages waren sie unhörbar verschwunden. Nach der Zerstörung des Hausen waren wir evakuiert im tiefsten Schwarzwald an der Schweizer Grenze in einem ganz kleinen Dorf. Dort hat man nichts von diesen Zuständen gehört.

Im tiefsten Schwarzwald an der schweizer Grenze? Geografie Note 6

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@nonepossibile

Südschwarzwald, der Rhein war die Grenze. Die Benotung kannst Du Dir spar3en, da bin ich garantiert besser als Du je sein wirst.

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@Reanne

Wie alt bist du wenn du ein Zeitzeuge bist? Ich wohne im Schwarzwald. Was redest du da? Das ist doch Fake

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@nonepossibile

Ja, stell Dir vor, ich bin ein Zeitzeuge und habe von 1944-1946 in Unbteralpfen Kreis Waldshut gelebt und bin dort auch in eine einklassige Dorschule gegangen. Ich habe den Einmarsch der französischen Besatzung erlebt und ein sehr netter Französischer Offiziert hat ein Zimmer bei uns bewohnt. Noch mehr Auskünfte fällig?

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@nonepossibile

nein, das glaube ich nicht. da muss man nur mal nachrechnen.

nehmen wir jahrgang 1940, da sind wir bei einem alter von 75 und sogar noch ältere leute sind in der lage im internet zu surfen.

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@larry2010

44-46 dort zur Schule gegangen? Dann bist du mindestens 80! Soll jeder selbst entscheiden ob er das glauben soll. Dazu die fehlerhaften Ortsangaben. Mein Urteil: Fake

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@Reanne

und ich wohne in einer stadt, wo eine lehrerin das schicksale der jüdischen bürger erforscht und mittlerweile auch bürgern, die aufgrund ihrer parteiangehörikeit oder krankheit eingesperrt und ermordet wurden.

wenn man sich anschaut, wo die leute wohnten und das sie geschäfte hatten, dann wird einem bewusst, das relativ viele leute nichts gemacht haben, weil sie einfach angst hatten. ruckzuck hätten junge kerle einen in die offene bach geschubst und schlimmeres.

allerdings hat die lehrerin auch die zeitung von damals durchgeschaut und festgestellt, das die regionale zeitung sehr neutral berichtete.

von daher kann durchaus sein, das man kaum etwas mitbekam, wenn man zuhause blieb bzw. sich nicht viel mit anderen leuten traf.

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@nonepossibile

ich wohne zwar nicht im schwarzwald, geh aber davon aus, das es stimmt. einfach, weil ich schon recht viele bücher gelesen habe, wo genau diese gegend erwähnt ist.

und wenn in einen dorf 3 leute eine karte bekommen, das sie umgesiedelt werden, werden sie nichts sagen, sondern mit ihrem koffer zum bahnhof gehen und erst in eine rgrossen stadt zu einem transport stossen.

man wird sich im dorf denken,das sie verwandte besucht haben und aus welche gründen auch immer bei diesen jetzt wohnen oder sie haben dort eine gute arbeit gefunden oder die junge frau hat geheiratet.

warscheinlich haben die leute auch nicht ihren glauben öffenltich gelebt oder waren sogar getauft.

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@larry2010

Den Schwarzwald an die schweizer Grenze zu verlegen und den Rhein zur Grenze dazu erklären. Okay..........

Aber naja, Donald Trump hat schließlich Paris letztens nach Deutschland verlegt. Ich sehe das wahrscheinlich einfach zu eng.

Wenn sie das wirklich selbst erlebt hätte, wären ihr die Umgebung und Umstände besser bekannt.

Ich denke dass es sich eher um einen 20jährigen handelt, der sich aufspielt.


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@nonepossibile

Wenn da einige Schreibfehler drin sind, entschuldige ich mich dafür, ich bin sehr stark sehbehindert und arbeite nur mit Zoom, da kann das schon mal passieren.

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Durch krankhafte Obrigkeitshörigkeit in Form selbstgewählter Blindheit,  Feigheit und dazu eine gute Portion Egoismus - wohl nicht mehr und nicht weniger !  Fast wie heute  - nur nicht so modern !

Jeder hat nur an sich gedacht und Vorteile gerne mitgenommen. Das Ganze ging so lange, bis sich das System verselbstständigt hatte, und man DANN  wirklich fürchten mußte, für Protest oder mehr ERSCHOSSEN zu werden.

Daher hatte auch jeder "einen eigenen Bösewicht", der ja ach so gefährlich u. unberechenbar war - drum hat jeder zu vermeintlich eigenen Gunsten geschwiegen und GERNE weggeschaut.  Nicht umsonst gab es dann in den folgenden Jahrzehnten nur verlogenen Geschichtsunterricht und unzählige geschönte Märchenstunden in unserem "staatlichen Schulwesen".

Es wirkten nicht umsonst in den Nachkriegszeiten mehr versteckte Nazis in gut bezahlten und versteckten Positionen als sich heute jeder vermeintlich informierte Bürger vorstellen kann. Damit hatte man aber der neuen Heuchelei natürlich wieder mal Tür und Tor geöffnet - eben auch typisch D.

Der Mensch neigt nun mal dazu unangenehmes zu irgnorien, in diesem Fall hätten sie sich eingestehen müssen , nur zugesehen zu haben, wie Unrecht geschied.Aber es gab auch Menschen die unter Einsatz ihres eigenen Lebens diesen Menschen geholfen haben.Die berühmten drei Affen, nichts sehn, nichts hören , nichts sagen.


kollektive amnesie. sie wollen nicht zugeben, dass sie etwas unrechtes gesehen und gebilligt habe, ohne etwas dagegen zu tun.

Es wurde vieles im geheimen gemacht, die Leute wussten vieles nicht oder wenn dann nur die schön geredete Version.

ich denke, heute haben wir eine ähnliche situation.

da werden flüchtlinge verprügelt, flüchtlingsheime wieder angesteckt genau wie auch es auch flüchtlinge gibt, die deutsche frauen angreifen.

da hat man auch die situation, wird man als augenzeuge eingreifen udn helfen oder schaltet man um, wenn es einen bericht im fernsehen gibt.

und die leute, die jetzt gegen die flüchtlinge auf die strasse gehen, können als nächstes auch deutsche bekämpfen, weil sie ihnen nicht gefallen.

ich persönlich denke darüber nach, ob ich mittlerweile gegen pegida und andere auf die strasse und mal zu treffen mit flüchtlingen gehe.

ich möchte aktiv etwas machen, nicht das man mir die frage stellt, ob ich weggeschaut habe

Weil sie es verdrängt haben und damit nicht belastet werden wollten.

Viele werden die Wahrheit gesagt haben, weil sie es wirklich nicht gesehen haben und manche werden gelogen haben.

Viele haben einfach gelogen.

Nicht alle waren Augenzeugen davon. Du siehst doch auch nicht jeden Zug der den Bahnhof verlässt.

Nun ja, aber es war schon sehr auffällig, dass alle Juden der Stadt verschwunden sind. Es war den Leuten schon bewusst. Als sie das volle Ausmaß vor Augen geführt bekommen haben, waren natürlich viele geschockt.

Wie manche Fleischesser, wenn sie in einen Schlachthof gehen. Sie wissen was da abgeht aber sehen ist nochmal anders.

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@nonepossibile

im allgemeinen wurde die Meinung verbreitet sie in Arbeitslager zu bringen.

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@pilot350

Es kann sein, dass einige es nicht wussten. Aber es wussten deutlich mehr als es im Nachhinein dann zugeben wollten.

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