Massendemonstration gegen Trump : macht sowas Sinn?

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23 Antworten

Nein sie können ihn nicht aus dem Weissen Haus jagen. Und ihm ist das völlig egal. Der sitzt da jetzt 4 Jahre und egal wieviele Demonstrationen es noch gibt wird sich da nix ändern.

Also sind diese Demos völlig sinnlos. Er lacht sich eins. Nur werden diejenigen, die ihn gewählt haben ihn sicher nicht noch einmal wählen. Wenn man mal eine Reportage auf NTV anstatt Dschungelstar schaut dann weiß man was der so vorhat und davor sollte man wirklich Angst haben.

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Ja, dass macht Sinn.

Denn der Präsident der USA ist kein Diktator, sondern kann seine Politik nur mit Hilfe des Kongresses und des Senats durchsetzen.

Da in zwei Jahren ein Teil beider Häuser neu gewählt werden, spielt es für die Abgeordenten, die gerne wieder gewählt werden wollen, eine große Rolle, wie groß der Widerstand gegen die Vorstellungen von Trump ist.

Also, so die Hoffnung der Demonstranten, werden sie nicht bedenkenlos alles durchwinken, was Trump so vorschlägt.

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Davon abgesehen ist es auch aus demokratischen Gründen sinnvoll zu demonstrieren, wenn man mit dem angekündigten Kurs der Machthaber nicht einverstanden ist. Das kann dazu führen, dass der Machthaber vorsichtiger agiert (bei Trump wohl hoffnungslos), oder aber weitere Menschen von dem falschen Kurs überzeugt werden.

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Kommentar von schmerberg
22.01.2017, 16:37

Nur mal so ein Tipp wegen der Immobilie Kapitol: Der Kongress setzt sich aus dem Senat und dem Repräsentantenhaus zusammen ;-}

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Hallo!

Aus Sicht der Demonstrierenden machen Demos immer Sinn -------> gesellschaftlich bzw. politisch tun sie das dann, wenn durch sie ein gewisser Druck entsteht, dem derjenige, dem diese Demos gelten dann i.wann nicht mehr standhält.

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Anhaltende Massendemonstrationen können schon Druck auf die Regierung ausüben, eine riesige bringt natürlich jetzt erstmal nicht so viel.

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Kommentar von Torrnado
22.01.2017, 12:10

ich glaube nie und nimmer, daß jemand wie Trump und seine berüchtigten " Hardliner " im Kabinett deswegen ihren Regierungsstil ändern würden. 

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Einerseits, ja. Es sendet ein Zeichen nach außen, und nachdem in beiden Kammern republikanische Mehrheiten sitzen, ist eine Opposition besonders wichtig. 

Andererseits, nein. Auf Trumps Politik selbst wird es keinen Einfluss haben, der wird seinen Stiefel machen, jetzt erst recht.

Persönliche Meinung: Ja, es nützt etwas, da das ganze ein Teil der Demokratie ist, und die Menschen ein Recht haben, von ihrer Meinungsfreiheit Gebrauch zu machen, und allein deshalb haben die Demonstrationen schon allein deshalb einen Sinn. Zum anderen erzeugt ein derartiger Protest Emotionalität, was im Prinzip das einzige ist, was die typische Trump-Klientel überhaupt wahrnimmt, denn Fakten sind dieser erfahrungsgemäß recht herzlich egal. Aber hunderttausende wütende Leute, die ihnen lautstark widersprechen und sich dagegen stellen, die können vielleicht noch bei einigen Leuten ankommen, die Trump nicht aufgrund von Rassismus, Ressentiments etc. sondern wirklich aus Protest gewählt haben und nicht aus Ideologie.

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Macht Sinn! 1. Richtet sich so ein beachtlicher Teil der Gesellschaft aus, definiert sich, beeinflußt dadurch andere Teile von ihr. 2. Die Regierung kann so ggf. pos. beeinflußt werden.

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Du hast völlig recht mit deiner Vermutung, dass solche Demonstrationen nicht viel bringen, denn die Tatsache, dass Trump mit den auffällig zahlreichen und z.T. auch aggressiven Angriffen auf seine Aussagen, seinen Disskussionsstil und sogar auf seine Person als solcher relativ unbeeindruckt umgegangen ist, sollte ein klares Signal sein, dass er auf diese Weise nicht zu Änderungen seiner inhaltlichen und formalen Umgangsweisen mit den anstehenden Problemen bereit sein wird.

Da die Protestierer vermutlich eben dies auch wissen, werden sie es eher als Abreagieren ihrer Frustrationen sehen. Wenn man auf erlebte Unbill schlicht schimpft, schreit und tobt, dann hat manch einer schon mal das Gefühl, dass es ihm oder ihr danach besser geht. Hinzu kommt das angenehme Getragensein durch die Masse der Vielen, die alle das Gleiche empfinden. Es ist dann wie bei einem religiösen Erlebnis, dass der Geist der Gemeinschaft der Werte unter ihnen, mit ihnen, in ihnen ist und sie trägt, sie liebt und ihnen Bestätigung gibt. Das ist ein hoch emotionelles Gefühl, von dem man aus der Vergangenheit weiß, dass es sich in seltenen Fällen positiv ausgewirkt hat, in leider sehr viel mehr Fällen aber desaströse Entwicklungen in politischen und gesellschaftlichen Situationen in Gang gebracht hat.

Aber im Fall Trump bleibt deine Einsicht, dass er nun erst einmal ins Amt gekommen ist, und dass man abwarten muss, welche politischen Entscheidungen er in Zukunft treffen wird.

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Man stelle sich vor, dass niemand demonstrieren würde - was würde das über die Menschen aussagen?
Es ist Ausdruck der Meinungsfreiheit, es ist wichtig, dass demonstriert wird. Und noch wichtiger, dass demonstriert werden darf (siehe Türkei).

Also, es macht verdammt viel Sinn. Das Gegenteil würde mir wirklich Angst machen - das hieße, dass Trump alles richtig machen würde.

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Kommentar von dandy100
22.01.2017, 13:39

Was soll denn das gegen jemand zu demonstrieren, der gerade mal einen Tag lang Präsident ist und noch nichts - absolut gar nichts  - getan hat?

Das bedeutet doch also gegen das Wahlergebnis an sich zu demonstrieren - und das ist allerdings undemokratisch, denn als Demokrat hat man das erstmal zu akzeptieren!

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Sie werden nichts ändern, sind aber immerhin eine Meinungsäußerung, die wohl zur Kenntnis genommen wird.

Aber vielleicht sollte man eine demokratische Wahl auch einfach mal respektieren. Ist ja nicht so, dass Trump sich mit Gewalt an die Macht geputscht hat.

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Kommentar von Torrnado
22.01.2017, 12:20

er hat nur " dank " russischer Hacker gewonnen und weil Comey vom FBI gegen Clinton wenige Tage vor der Wahl erneut ermittelt hat !

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Ganz erlich was soll das?Haben jetzt einen starken Kämpfer für ihr Land sollten glücklich sein!

Hier sieht die Wahl anders aus!Trump was man von den hört ist doch wirklich nicht so tragisch andere Politiker sind sicher auch nicht so sauber wie sie tun!Hobsache er macht seinen Job gut oder?

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Widerstand mag zwecklos sein, aber sinnvoll ist er immer. Das kann ich dir als alter wendländischer Widerstandskämpfer und Immer-wieder-Demonstrant sagen.

Eine Demonstration ist nicht nur dazu da, um Machtpolitiker zu beeindrucken. So etwas kann mal vorkommen, aber der Sinn geht nicht verloren, wenn es ihnen wie üblich am Arm vorbei geht.

Mir ist an Demos das wichtigste, den Mitdemonstranten und allen Menschen mit denselben Sorgen zu zeigen, dass sie nicht allein sind. Von nicht kommt nichts, auch keine Bewegung gegen die Übel dieser Welt.

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Das sind die wahren Demokraten, die jetzt demonstrieren....

Was soll das gegen ein Staatsoberhaupt zu demonstrieren, das mit absoluter überwältigender Mehrheit  demokratisch gewählt worden ist, und der bis jetzt noch gar nichts getan hat, ausser in seiner Antrittsrede zu verkünden, dass für ihn Amerikas Interessen an erster Stelle stehen - genau aus diesem Grund ist er wohl auch gewählt worden.

Ihn als Psychpath und Rassisten darzustellen, nur weil er ganz klar sagt, dass in erster Linie Arbeitsplätze für Amerikaner zur Verfügung stehen müssen und dass er den isalmische Terror bekämpfen wird, finde ich persönlich unmöglich.

Wer jetzt meint, demonstrieren zu müssen ist erstens kein Demokrat und sollte zweitens vielleicht erst man abwarten, was denn jetzt tatsächlich überhaupt geschieht und welche Maßnahmen Trump ergreift - er ist auf jeden Fall kein Spinner sondern nicht umsonst einer der erfolgreichsten Geschäftsmänner weltweit, und er hat mit Scherheit einige gute Konzepte, um die USA wirtschaftlich wieder flott zu machen und die Armut zu bekämpfen - im Gegensatz zu uns hier in Deutschland, wo eine Suppenküche für Arme als Sozialleistung verkauft wird und wo nur zugeguckt wird, wie jeder, der  - völlig unkontrolliert - hierher kommt, sämtliche Sozialleistungen abgreift.





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Kommentar von Immofachwirt
22.01.2017, 13:24

Seine Meinung äußern ist das eine, Unwahrheiten zu behaupten etwas anderes..

...ein Staatsoberhaupt zu demonstrieren, das mit absoluter überwältigender Mehrheit  demokratisch gewählt worden ist

Trump hat eine Minderheit gewählt und ist nur durch das Wahlsystem in den USA Präsident geworden.

...und der bis jetzt noch gar nichts getan hat...

Doch hat er. Er hat große Bevölkerungsteile herabgesetzt, beleidigt und sich mehrfach diskriminierend und rassistisch geäußert. Deshalb bezeichnen ihn einige als Rassisten und nicht wegen seines wegen seiner Ankündigung Arbeitsplätze schaffen zu wollen oder den Terror zu bekämpfen, wie du das hier falsch schlussfolgerst.

Wer jetzt meint, demonstrieren zu müssen ist erstens kein Demokrat...

Da stimmt offensichtlich etwas mit deinem Demokratieverständnis nicht. Demonstrationen sind Bestandteil der Demokratie und Ausdruck der Bevölkerung zwischen den Wahlen, dass man mit den Vorhaben oder Taten der Regierenden nicht einverstanden ist.

...einer der erfolgreichsten Geschäftsmänner weltweit

Diese Behauptung musst du erst einmal belegen. Meines Wissens basiert sein Vermögen haupsächlich auf Schulden (z. B. bei der Deutschen Bank), Geschäften mit der Mafia von New York, einem stattlichem Anfangskapital von seinem Vater und einer für ihn glücklich verlaufenden Pleite, bei der viele Handwerker auf ihren Kosten sitzen blieben und anschließend ruiniert waren.

Davon abgesehen gehört er nicht einmal in den USA zu den reichsten Männern (Platz 121), geschweige denn Weltweit.

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Hier mache ich jetzt einen Schnitt, weil der Rest deiner Ausführungen nur blanker Unsinn ist.

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Kommentar von Apfelkind86
22.01.2017, 13:31

Komisch, wenn in Dresden 20000 Menschen auf die Straße gehen, dann sind sie "das Volk" und zeigen angeblich, dass Merkel keine Legitimation hätte. Wenn 500000 Menschen demonstrieren, dann ist das undemokratisch.

Und dass du hier nur trollst zeigen Lügen wie 

ein Staatsoberhaupt zu demonstrieren, das mit absoluter überwältigender Mehrheit  demokratisch gewählt worden ist,

, die so auch direkt von Lügenbaron Trump selbst hätten stammen können.

er hat mit Scherheit einige gute Konzepte, um die USA wirtschaftlich wieder flott zu machen und die Armut zu bekämpfen

Die sind so gut, dass er sie keinem verrät und bei konkreten Nachfragen regelmäßig ins Schlingern gerät, was? ;) Wie es die Armut bekämpft, wenn man diesen Menschen noch ihre Gesundheitsversorgung wegnimmt und den Reichen die Steuern noch weiter erlässt, wissen wohl nur Trump und du.

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Für einen Pausenclown wie Trump, der nur bewundert und verehrt werden will, sind solche Demos viel schlimmer als wenn er politische Fehlschläge erleidet.

Was glaubst du, warum er gerade so um sich schlägt gegen die Medien? Dass er kaum Stars für Freitag bekommen hat, dass 2009 viel mehr Menschen nach Washington für Obama kamen als nun für ihn und dass gestern mehr Menschen in Washington gegen ihn demonstriert haben, als zu seiner Amtseinführung gekommen sind, lässt diesen kleinen armen Mann fast platzen vor Wut.

Echte Politiker kannst du mit sowas nicht beeindrucken. Selbstherrliche Narzisten wie Trump allerdings schon. :)

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@LenaSchmidt

OK Lena, Trumpete stellt sich als nationalistischer Hardliner dar.

Das finden ja auch seine Wähler gut. Sicherlich wird er auch einige Ziele durchsetzten wollen, die anderen sehe ich als Wahlpropaganda an, die bald an der Realität scheitern.

Aber versuchen wir mal, die bisherigen Verfahren zu betrachten.

Obama wollte den Krieg beenden (lt. Wahlprogramm). Es ist ihm nicht gelungen. Nicht weil er kriegslüstern war, wie Bush, sondern weil die Weltsituation es nicht so einfach ermöglichte.

Obama hatte sehr schwer zu kämpfen, das Gesundheitswesen zu reformieren und mit seinen Vorstellungen zu den Waffengesetzen ist er jämmerlich gescheitert.

Obama war sicherlich kein dummer oder gar schwacher Präsident, aber nicht alle Vorstellungen und Absichten lassen sich durchsetzen. Da gab es
reichlich Demos, die dann vom Kongress auch wahrgenommen wurden und
seine Pläne verhinderten.

Ausgerechnet Trumpete sollte es nun schaffen, die demokratische und parlamentarische Ordnung auszuhebeln???

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Für Stuttgart 21 stimmte man auch demokratisch ab, dennoch gehen die Proteste dagegen sinnlos weiter.

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Kommentar von schmerberg
22.01.2017, 17:17

Hanoi, ein Einheimischer aus Schdurgert, der exakt weiß, was sich da abspielt. Grüßle aan mei Besa

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Ich habe das auch in den Medien verfolgt - ich halte das für absolut sinnfrei!

Er ist vereidigt worden - er ist jetzt Präsident der Vereinigten Staaten, daran kann auch keine Demonstration, und sei sie noch so groß, irgendetwas ändern.

lg Lilo


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Kommentar von schmerberg
22.01.2017, 17:10

Jein, denn "des Volkes Stimme" kann mitunter sehr unbequem werden. Zudem hat Trump auch in den eigenen Reihen nicht nur Freunde und die könnten ihm das Leben sauer machen, wenn sie gegen ihn stimmen.

Trump ist auch nicht die amerikanische Wirtschaft, mit seinen Milliönchen nur ein winziger Teil davon. Wenn die "Kollegen" quer schießen und z.B. wegen besserer Welthandelsbeziehungen Geschäft und Produktion ins Ausland verlegen, dann wird es eng im Etat. Einheimischen Unternehmen könnten die Kunden wichtiger sein, als so ein Präsident.

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Ob sie Sinn machen oder nicht sei dahingestellt, diese "Demonstrationen" oder besser gesagt Aufstände sind genauso daneben wie die "BLM Riots". Irgendwelches privates Eigentum zu demolieren oder Straßen abzusperren bringt gegen Trump nichts, dadurch bekommt er nur mehr Unterstützung.

Das radikale, undemokratische, fast schon faschistische verhalten dieser Liberals, SJWs oder wie man sie auch nennen will hat doch Trump erst ins Weiße Haus gebracht.

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Durchaus, lieber Tornado:

WER mitgemacht hat, kann hinterher wenigstens sagen: Ich habe offen bekundet, dass ich dagegen war, als es noch legal war!

ICH, lieber Tornado, warte auf das nächst höhere Spiellevel (auf deutsch gesagt: ich bin zu faul)

: Wenn es mal NICHT mehr erlaubt ist, zu demonstrieren - zumindest gegen Trump - denn darauf arbeitet er hin! -

DANN, dann ist es wirklich ganz besonders sinnvoll, gegen ihn zu demonstrieren! - Spätestens in seiner zweiten Amtszeit packt er das!;)

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Da ändert sich garnix....

Er ist gewählt worden....fertig...

Aber ein bisschen Bewegung schadet eh nix....

Wäre mieseres Wetter gewesen , dann wären viele daheim geblieben.

Sollen die ihn doch erstmal machen lassen...

VG Yazz12

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