Massefehler PKW Schlussleuchte Fahrtrichtungsanzeiger. Wer kann helfen? 2 Werkstaetten schon ohne Ergebnis aufgesucht, der TUEV sagt ich solle googeln... :-((

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5 Antworten

 Hallo,

Die für dich hoffentlich einfachste Lösung wäre mal den Elektrostecker hinten an der Rückleuchte zu checken! Zieh ihn mal vorsichtig ab, im Normalfall muss man eine kleine Nase drücken, um ihn zu lösen, dann kann man ihn abziehen… Möglicherweise ist da was feucht geworden und oxidiert, dann hilft Kontakt Spray, zum Beispiel WD 40.

 Die nächste Lösungsmöglichkeit, ein klein bisschen aufwändiger, ist den Messepunkt bzw Massestern zu suchen… Also zu gut Deutsch die Erdung deiner Elektrik der Rückleuchten… Auch die oxidiert gerne mal, wenn sie feucht wird… Auch hier hilft Kontakt Spray!  Wenn du es ordentlich machen willst, schraubst du den Massepunkt ab, wenn du ihn gefunden hast, machst du ihn ein bisschen sauber, wenn er verrostet ist vielleicht mit Schmirgelpapier, und behandelst du ihn auch mit Kontaktspray. Wo der Punkt genau bei dem Fahrzeug liegt, weiß ich leider nicht… Möglicherweise googelst du mal dein Modell und das Stichwort Massepunkt, Massestern oder einfach nur Masse… 

 Ich würde mit dem Stecker der Rückleuchte anfangen! Viel Erfolg! 

T3Fahrer

 PS Ist übrigens glaub ich ein typisches Franzosen-Fahrzeug Problem… Wenn du mal so auf die Straße schaust… Vielleicht fährst du mal bei Renault vorbei und fragst ganz freundlich, ob sie dir verraten, wo der Massepunkt sitzt?! 

Ich vermute mal, dass der TÜV unter Massefehler versteht, dass beim Blinken z.B. Rück- und Bremsleuchte dunkler werden und somit mitblinken.

Ich würde alles checken und so vorgehen:

Mit der Prüflampe kontrollieren, ob tatsächlich Spannung anliegt, wenn der Blinker in Betrieb ist. Leuchtet die Prüflampe nicht, so ist es kein Massefehler sondern ein Fehler im Stompfad.

Hierbei systematisch den Strompfad rückwärts verfolgen: Leuchtmittel, Fassung,Zuleitung, Schalter und die jeweiligen Klemmen. Sobald die Prüflampe leuchtet, muss der Fehler zwischen diesem und dem vorherigen Messpunkt liegen.

Bei einem echten Massefehler leuchten Prüflampe und evtl. auch der Blinker, sobald der zweite Prüflampenkontakt an einer stabilen Masse angeklemmt ist. Auch hier mit der Prüfspitze den Strompfad verfolgen. Leuchtet die Prüflampe nicht mehr, so ist ab hier die Masse zur Lampe unterbrochen.

Marode Steckverbindungen kann man anschmiergeln und nach dem Stecken mit etwas Polfett einstreichen. Ist das Kupfer einer Ader oxidiert, so setzt man diese am besten neu ab und verpresst einen neuen Kabelschuh.

Ist eine Schraubverbindung verrostet, so muss diese erneuert werden. Hierbei evtl. das Blech um die Bohrung herum etwas anschleifen und unbedingt Zahnscheiben verwenden, um den Kontakt zur Karosserie effektiv zu erhöhen. Auch hier anschließend etwas fetten, damit's nicht rostet.

Ich weiß ja nicht was die in der Werkstatt gemacht haben, aber im allgemeinen haben Rückleuchten einen gemeinsamen Massepunkt.

Mein Vorschlag wäre alle Birnen der Rückleuchte auszubauen und durch neue zu ersetzen, denn manchmal kann ein defekter Glühwendel einen Massefehler vorgaukeln.

Wechsel die Werkstatt. Dumme Leute kannst du nix fragen. Es gibt genügend schlaue Werkstattmitarbeiter woanders.

2 Werkstaetten schon aufgesucht. Der TUEV sagt, ich solle googeln.... :-((

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Nimm ein Multimeter und messe die Spannungsdifferenz zwischen der Blinkerlampenmasse und dem Minuspol der Batterie. Wenn mehr als ein Volt angezeigt wird (wenn die Lampe leuchten sollte), dann ist eine Verbindung herzustellen zwischen Fahrzeugmasse und dem Masseanschluss der nicht blinkenden Lampe. Der oxidierte Ringkabelschuh sollte angeschmirgelt werden, etwas Polfett vermeidet nochmaliges oxidieren.

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