Masern, Röteln, Mumps. Impfung trotz durchgestandener Erkrankung?

2 Antworten

Ich hatte mit 6 Jahren die Masern so stark, dass die Ärzte dachten, ich überleb es nicht. Hatte dabei 42 Grad Fieber und starkes Nasenbluten. Ich habe es überlebt, aber einen Augenschaden, der sich so auswirkt, dass ich heute mit 61 Jahren bei -14 Dioptrin liege und die Gefahr besteht, dass ich blind werde. Masernimpfungen machen immer Sinn. Ich habe meine Kinder impfen lassen und diese auch ihre Kinder.

Ja, das weiß ich jetzt auch. Zum Glück ist es bei meiner Tochter gut gegangen.

Die Frage ist, warum soll sie gegen eine überstandene Krankheit geimpft werden?

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Wenn man die betreffende Krankheit schon hatte, ist man lebenslang immun und eine Impfung ist nicht mehr nötig.

Aber es passiert auch nichts, wenn man so jemanden impft. Sieh es mal so: Der betreffende Mensch ist immun gegen das Wildvirus. Wenn man ihn jetzt gegen die Krankheit impft, kommt er mit dem abgeschwächten Impfvirus in Kontakt - damit wird das Immunsystem locker fertig.

Nur bisschen schade, dass du deine Tochter nicht schon als Kleinkind hast impfen lassen, dann hättest du ihr diese schwere Krankheit erspart.

Danke für deine Antwort.

Als meine Tochter noch sehr jung war, wurde diese Impfung nicht empfohlen, sie hatte eine Kinderärztin, die es nicht schlimm fand, die Erkrankung durchzumachen.

Als sie dann die Masern hatte, war es nur schrecklich, mir tut es heute, nach über 20 Jahren, immer noch leid.

Sie hatte die so schlimm, sie hat so gelitten, das arme Kind, ich würde heute jedes Kind dagegen impfen lassen.

Gott sei Dank hat sie die Erkrankung ohne Komplikationen überstanden, da hatten wir wirklich Glück.

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@Step77

Wie gesagt, unsere Kinderärztin fand die Impfung nicht nötig.

Meine Tochter wird 26 Jahre alt, es ist also länger her und die Kinderärztin war Rumänin. Da hat man die Kinder die Masern kriegen lassen obwohl sonst gegen alles geimpft wurde. Ich weiß auch nicht....

Dafür hat sie bei jedem Furz Antibiotika verschrieben... Das bereue ich heute auch sehr.

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@vanillakusss

 wenn man mich als Arzt vor die Wahl stellen würde das ich nur gegen eine Krankheit impfen dürfte dann würde ich die masern nehmen. Somit finde ich es ziemlich widersinnig gegen die erkrankung die die schwersten komplikationen machen kann (Enzephalitis pneumonie SSPE)  und die die höchsten sterblichkeitsrate der klassischen Kinderkrankheiten aufweist nicht zu impfen  aber gegen andere Erkrankungen. Aber auch hierzulande findet man immer wieder Menschen die masern partys bevorzugen vor allem aufgrund von emotionalen Überzeugungen zum beispiel Waldorfpädagogik etc. 

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@Step77

Ja, gut. Es wurde ausgelassen, ich habe der Ärztin zu sehr vertraut und man hat Masern nicht ganz ernst genommen, in Rumänien.

Da haben alle Kinder die Masern durchgemacht. Obwohl mal ein Nachbarskind daran gestorben ist.

Na, jetzt weiß ich es besser, meine Tochter wird ihre Kinder impfen lassen.

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@vanillakusss

Um auf ihre Initiale frage zurück zu kommen.  Ihre Tochter ist nach durchstandenen masern lebenslang immun und bedarf daher keine Impfung.  Die potenziellen nebenwirkungen der Impfung entsprechen denen einer Person die zuvor nicht an masern erkrankte.

In ihrem Fall würde ich aber von einer Impfung abraten da man immer das potenzielle Risiko durch eine Schutzimpfung (und sei es auch noch so gering) gegen den Nutzen abwägen sollte und in ihrem Fall existiert kein nutzen.  

Ich würde mir den masern titer durch den Hausarzt bestimmen lassen und dies als Nachweis der Immunität in den Impfpass eintragen lasse. 

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@Step77

Danke.

Das wurde alles schon gemacht und angeblich hat sie nicht genug Antikörper, ich verstehe das auch nicht.

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