Maschinenbau ohne vorherige Physikkenntnisse studieren machbar?

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Support

Liebe/r IchbindasEi,

bitte beachte, dass sich unsere aktuelle Sprechstunde eigentlich nur auf Fernstudiengänge bezieht. Eventuell kann Dir der Experte aber einen allgmeinen Tipp zu Deiner Frage geben.

Herzliche Grüsse

Emma vom gutefrage.net-Support

4 Antworten

Hallo IchbindasEi,

es ist von Vorteil bereits Physikkenntnisse vor Aufnahme des Maschinenbau-Studiums zu haben, jedoch sind diese nicht zwingend erforderlich. Ein Studium soll dazu dienen, sich die Kenntnisse selbst und mit Unterstützung der Dozenten anhand von Lehrmaterialien anzueignen. Wichtig ist, dass Sie versuchen, sich die fehlenden/nicht ausreichenden Kenntnisse durch Selbststudium aneignen, das heißt lieber mal ein Themengebiet noch einmal nachlesen. Meist wird aber von Grund auf bei einem Studium begonnen. Wichtig ist ein gewisses Verständnis für physikalische Vorgänge mitzubringen.

Viele Grüße Markus Gottschalk vom Studien- und Prüfungsservice

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Also ich denke das es schon machbar ist ich selber studiere Mechatronik und ich muss sagen mir hats schon was gebracht das ich Physik in der Schule hatte weil halt dann Sachen wie Thermodynamik etc. um einiges leichter erscheinen da wir das schon zu nem geringen Teil in der Schule hatten. Aber ich muss auch sagen einige von meinen studienkollegen hatten auch seit einigen Jahren kein Physik mehr sind aber dennoch ganz gut zurecht gekommen und für ein Studium gilt meistens sowieso wer fleißig lernt schaffts auch also beleg den vorkurs um dir nich ein paar Grundkentnisse anzueignen und dann bin ich sicher klappts auch mit deinem Maschinenbaustudium ;)

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Ob du Physik schon gehabt hast oder nicht, spielt keine Rolle. Es gibt Abiturienten, die haben Physik gehabt, aber nur für die Arbeiten gelernt und nicht, um was im Hirn zu behalten. Denen nützt die Schulpysik auch nichts.

Wichtig ist eher, dass du ein Verständnis findest für physikalische Vorgänge und unvoreingenommen in die Uniphysik gehst. Die Uni verlässt sich nicht darauf, dass die Anfänger Wissen aus der Schule mitbringen. Die Zusammensetzung der Studenten ist dafür zu heterogen, alle fangen bei Null an. Wer was mitbringt, ist sicher im Vorteil. Außerordentlich gut vorgebildet sind Studierende aus Asien. Dort scheinen die naturwissenschaftlichen Fächer wohl so gelehrt zu werden, dass die Leute wirklich was davon an der Uni nutzen können. Das sollten Vorbilder sein. Unsere Gymnasiallehrer sollten sich den Bildungsstand mal im Vergleich anschauen. Da kann man was lernen. Denn schlauer sind die auch nicht, aber sie haben was gelernt in der Schule im Gegensatz zu den Leuten mit guten Abi-Noten, die alles vergessen haben. Sorry, das ging über das Thema hinaus, aber das bewegt mich immer wieder, wie man Bildungspotenziale nicht nutzt.

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Also ich habe mit "nur" Physik-Grundkurs (du würdest wahrscheinlich sagen "immerhin" :) ) ein Informationstechnologiestudium angegangen. Das war zwar dann ziemlich heftig da habe ich schon gemerkt, dass die Leute mit Physik-Leistungskurs bedeutend besser drauf waren - aber es ging! Du musst dir dessen nur bewusst sein und von Anfang an dranbleiben. Und es gab sogar Momente, in denen ich diirekt froh drüber war: als ich nämlich gemerkt hatte, dass die ersten Kommilitonen den Anschluss verpasst hatten, weil sie erst noch dachten "ach, das kenn ich doch schon alles" - und dann den Moment verpasst haben ab dem sie eben nicht mehr alles wussten..

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Kommentar von kosy3
10.07.2013, 22:38

Dein letzter Satz ist sehr sehr wichtig und sollte man ernstnehmen. So war es bei mir nämlich auch.

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