Maschinenbau ja oder nein

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12 Antworten

Ich persönlich halte sehr wenig von Nachhilfe gerade wenn es um MINT-Fächer geht. Du findest sowohl über die Suchmaske des Browsers als auch über jene von youtube sehr gute kostenlose Hilfen, bei youtube staatlich anerkannten Unterricht vom Feinsten der mal von unseren GEZ-Gebühren bezahlt wurde, von Politik aus den Dritten Programmen entfernt wurde. Weiter findest Du manches Semester welches kostenlos angeboten wird bei Online-Universitäten. Da würde ich erst mal recherchieren. Sinnvoll ist es dazu einen freien Proxy einzurichten vor allen Dingen wenn Du gut in Englisch bist. Manche Vorlesung die ansonsten aus angeblichen Rechtsgründen für D gesperrt ist ist so zu finden. Ich persönlich habe die Kurvendiskussion erst dank solcher Vorlesungen verstanden denn der Vermittlungsansatz ist hier und da unterschiedlich.

Sinnvoll erscheint mir für Dich zunächst eine Lehre zu finden um keine Lücke aufzuweisen aber auch da auf diese Weise Praxiserfahrung schon mal erarbeitet werden kann. Während der Lehre kannst Du dann im eigenen Tempo Deine Lücken füllen, Noten führen den Beweis Deiner Bemühungen. Studierst Du anschließend kommst Du leichter mit, zukünftige Arbeitgeber werden sich um Dich reißen denn Maschinenbau ist eh ein Beruf mit Fachkräftemangel. Wer noch praktische Erfahrung vorweisen kann hat höhere Aufstiegschancen.

Du liest hier in den Antworten dass es ohne gute Mathekenntnisse nicht geht. Und schulische Noten keine Gewähr für ein leichteres Studium sind sondern eben Praxisbezug. Das ist ein Argument welches für meinen Vorschlag spricht. Das andere ist, solltest Du auf staatliche Förderung angewiesen sein, den Kindergeldanspruch behalten wollen, solltest Du zügig den Ausbildungsweg beschreiten. Denn Nichts-Tun hebt Ansprüche auf. Gehe also zur Handwerkskammer, bitte um einen Ausbildungspaten um eine angemessene Lehre zu finden, womöglich einen Betrieb der Deinen Zukunftswunsch gerne unterstützt. Und dann mach hin.

mit extrem schlechten matheleistungen ist kein studium das richtige. jeder studiengang, der kein brotloses schwafelfach ist, wird dich in mathematischer hinsicht fordern. selbst der leistungskurs eines normalen gymnasiums liegt hinsichtlich des anforderungsprofils weit unter dem, was selbst in wirtschaftsfächern an grundwissen verlangt wird.

maschinenbau ist ohne mathematik definitiv nicht machbar - selbst wenn du dich extrem reinkniest, eine note 6 zeugt wirklich davon, dass du kaum chancen haben wirst.

Ich danke allen für ihre antworten. Jedoch hätten manche etwas freundlicher und nicht so demotivierend schreiben können. Ich werde das studium in angrif nehmen. Ich gebe mir 1 jahr vorbereitungszeit um den stoff aufzuarbeiten um einen möglichst guten einstieg ins studium zu bekommen. Blöd bin ich nicht und sätze wie "spar dir deine lebenszeit" finde ich ehrlich gesagt etwas herablassend. Es war ein fehler hier nach meinungen zu fragen da ich vielen leuten die meine motivation brechen wollen genügend angrifsfläche biete. Ich werde anfangen und ich werde es schaffen. Und vieleicht zeige ich leuten wie euch das sich ein mensch nicht nur durch sein zeugniss definiert.

Ps. Vielen dank für die normalen antworten (:

Es fragt sich warum die Leistung in Mathe so schlecht beurteilt wurde. Wer die Zusammenhänge nicht versteht wird auch durch "viel Lernen" nicht zum Ziel kommen und dann wird es auch nichts mit Maschinenbau. Wenn aber ein grundsätzliches verständnis da ist und nur der Unterricht schlecht war und zu wenig Fleiss und Interesse der grund war, sieht es vielleicht anders aus... aber letzteres ist für Maschienebau extrem wichtig.

Du brauchst für Maschinenbau die Mathematikleistungen nicht nur in den Mathematik-Kursen, sondern z.B. auch in der Technischen Mechanik, Physik, Materialkunde usw. Suche dir ein anderes Studienfach!

Maschinenbau ist Mathe pur.

Sogar in gewisser Weise mehr Mathe als ein Mathestudium. Denn dort wird bewiesen, dass etrwas eine Lösung hat. Beim Maschinenbau muss man diese Lösung dann auch noch berechnen.

Spar dir deine Lebenszeit und lerne etwas, was du erfolgreich bewältigen kannst.

Ohne Mathe ... Wird das mit Maschinenbau eher nichts. Du kannst dich natürlich verbessern mit Nachhilfe - Hauptsache du kapierst das, es ist eben kein Auswendiglernfach.

Maschinenbau ohne Mathekenntisse ist nicht zu schaffen!!!!! Auch nicht mit hoher Motivation! Und eine 6 ist schon extrem schlecht. Aber wie floppydisk schon gesagt hat, dürftest du damit in (fast) jedem Studium Probleme haben.

Weißt du denn überhaupt, was ein Maschinenbauer heute in der Praxis macht? Er baut keine Maschinen. Es ist angewandte Mathematik!

Da mein Bruder Maschienenbau studiert kann ich dir etwas sagen Er hat mathe im abi mit einer 1 bestanden aber hat immernoch große Probleme in den Uni Klausuren Aber wenn du dir das zutraust und wirklich den willen hast versuch es doch wenn dein Schnitt reicht ! Bewerb dich und mal gucken wie es dir gefällt aber Mathe und Physik ist das A und O bei den Ingenieurswesen :) bei fragen stehe ich zur verfügung Viel glück PS hatte mal eine bekannte die war eine null in naturwissenschaften und studiert gerade Biologie also alles ist möglich wenn du den Willen hast und es dir zutraust

Ja einfach weil MaschBau.

Versuche es trotzdem !

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