Maschinenbau-Dual oder „Normal“?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Selbst wenn du mal in die Forschung gehen solltest, würde ich das duale Studium bevorzugen. Absolvenen der dualen Hochschule haben einen erweiterten Blickwinkel. Ich stelle nur duale Studenten ein, oder Absolventen die vorher eine Berufsausbildung in einem Betrieb absolviert haben.

Betreibst du eine Forschungseinrichtung?

Irgendwie finde ich es ja drollig, dass du von "erweitertem Blickwinkel" erzählst, aber deinen eigenen Blickwinkel mutwillig einengst.

0

Es ist nicht so wichtig auf welche Uni man geht. Klar werben die Unis mit ihrem Ranking usw. aber da ist viel Schall und Rauch. Die Rankings sind primär dazu da später leichter Drittmittel für Forschungsvorhaben abzuzweigen und um öffentliche Gelder kassieren zu können.

An sich kriegt man bei allen TU's eine vernünftige Ingenieursausbildung, wir sind ja nicht in den USA wo es ein paar Elite-Unis gibt und danach alles ins Bodenlose absackt. Das ist auch der Vorteil von Deutschland, flächendeckende Versorgung mit Unis, so dass man nicht durch die ganze Republik reisen muss!

Duales Studium hat den Vorteil, dass man eher eine Anstellung in dem Unternehmen findet das einen ausbildet. Aber dies steht in den Sternen. Die können einen ebenso gut nach dem Studium vor die Tür setzen. Man weiß ja nicht in welcher Lage das Unternehmen in paar Jahren sein wird. Das weiß man echt nicht

Bei machen geht der Umsatz jahrelang um 20% und mehr zurück (Bosch Rexroth, Hydraulik), manche werden von China aufgekauft (Kuka) ....

Ich würde dir zu einem normalem Studium raten. Hier hast du eher Zeit das ganze Zeug zu lernen und auch nebenbei zu arbeiten um das Studium leichter finanzieren zu können. Praktische Erfahrung kann man sich auch in einer Werkstudentenstelle, Stelle bei einem Lehrstuhl usw. aneignen. Einige Stellen haben als Anforderung eine vorherige Ausbildung aber dies ist eher selten der Fall.

In die Forschung kommt man leichter rein wenn man an einer TU studiert. FH's haben bei weitem nicht die Mittel oder die Einrichtungen um eigenständige Forschung zu stemmen. Zum Vergleich ein Uni-Lehrstuhl kann 40 Doktoranden und mehr haben + 100 Studenten, ein FH Labor hat vielleicht 3 Mitarbeiter, 1 Doktoranden und 3 Studenten. Da liegen Welten dazwischen.

Im Maschinenbau gibt's ja viele Spezialisierungen und auch einen Haufen Orchideenfächer die keine Sau in der Industrie so benötigt. Es gibt durchaus Stellen die eine Spezialisierung in Produktionstechnik bevorzugen, aber meist heißt es eher Maschinenbau oder Elektrotechnik!

Schau z.B. auf die Stellenbörse von Jungheinrich AG ( machen Gabelstapler und Logistiklösungen) in der Kategorie "Entwicklung/Konstruktion". Schau die Stellenanzeigen an, die 1. Anforderung sagt welche Ausrichtung man haben sollte + 6 weitere Forderungen.

https://hr.jungheinrich.com/cgi-bin/appl/selfservice.pl

Die Konstruktion bringt dir keine Uni direkt bei. Dafür muss man schon Projekte selbstständig bearbeiten und Sachen konstruieren d.h. in Abschlussarbeiten, Praktikas, Werkstudentenjobs usw.

In einem Vorstellungsgespräch bei der BSH (Bosch) wurde mir ein Bauteil gezeigt das gebrochen ist, ich sollte rausfinden warum und wie ich es konstruktiv besser machen könnte. Sowas sollte man nach dem Studium zumindest teilweise im Gespräch lösen können. Dann hat das Studium bereits viel gebracht!

Danke für deine Antwort, hat mir auf jeden Fall sehr weiter geholfen. Das mit der Produktionstechnik hast du glaube ich falsch verstanden. Bei dem Dualen Studium müsste ich MB Fachrichtung Produktionstechnik studieren, da ist also der studienschwerpunkt anders gelegt.

0
Also zuersteinmal was wärdet ihr mir raten?

Nix. Außer mehr auf deinen Output zu achten.

Ich finde das Duale Studium grundsätzlich eine gute Idee. Es hat halt ein wenig etwas von "Betreutem Wohnen"...

Mir wirde gesagt, dass die Berufserfahrung bei angehenden Machinenbauingenieuren eine sehr große Rolle spielt

Jein, mit Tendenz zu nein. Der Fachkräftemangel existiert, viele Unternehmen können nicht großartig unter (geeigneten) Bewerbern aussuchen. Für Einsteiger sind die Chancen so gut wie selten. Und ein Duales Studium wird nicht unbedingt als relevante Berufserfahrung gewertet.

die Hochschule Offenburg, welche als eine der top Hochschulen für Maschinenbau in Deutschland gilt

Ach, echt? Bis gerade wusste ich nicht einmal, dass es in Offenburg eine Hochschule gibt^^

das Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

ist definitiv eine ganz andere Liga.

ob die Studienrichtung Maschinenbau Produktionstechnik sehr vom allgemeinen/klassischen Maschinenbau abweicht

In meinen Augen gibt es kaum etwas wie den "klassischen" Maschinenbau. Das Feld ist viel zu umfassend, als dass es da noch wirkliche Allrounder gäbe. Produktionstechnik ist halt schon deutlich etwas anderes als Konstruktionstechnik. Die Durchlässigkeit ist aber dennoch recht hoch - in meiner Abteilung findet man ganz unterschiedliche Ausbildungen und Lebensläufe vor.

geht dieser Studiengang schon zu sehr in die Richtung Wirtschaftsingenieurwesen?

Meines Erachtens überhaupt nicht.

Ein paar allgemeine Fragen zum dualen Studium Ingenieurwesen Maschinenbau/ Maschinenbauingenieur - die richtige Wahl?

Hallo liebe Community,

ich gehe aktuell in die 13. Klasse mit den LKs Mathe und Physik (beide 14 Punkte) und mein aktueller Notendurchschnitt ist 2,0, ich strebe aber an, ein 1,... Abi zu bekommen. Ich spiele mit dem Gedanken, mich auf ein duales Studium Ingenieurwesen Maschinenbau (Maschinenbauingenieur) zum Wintersemester 2019/2020 zu bewerben. Dazu habe ich noch ein paar Fragen, von denen ich mir erhoffe, dass sie hier beantwortet werden können.

1.) Wenn der Studiengang als Bachelor ausgeschrieben steht, kann man dann mit dem Unternehmen noch verhandeln, wenn ich später einen Master machen möchte oder geht dann in der Regel wirklich nur der Bachelor?

2.) Auf Frage 1.) beziehend: Wenn ich bei einer auf Bachlor ausgeschriebenen Anzeige ankomme und nach dem Bachlor erst den Master machen möchte und danach dann eine individuelle Promotion machen möchte (externe Variante, Promotion im Unternehmen), wie wird die Reaktion der Unternehmen sein? Ich könnte mir vorstellen, dass sie eher früher einen Nutzen aus mir ziehen möchte und nicht zehn Jahre lang den "ewigen Studenten" bezahlen möchten? Bringt mir die Promotion finanziell schon etwas oder nur sehr gering?

3.) Stimmt ist, dass es den Titel "Dipl.-Ing." so gut wie nicht mehr zu erlangen gibt, ich also nach erfolgreicher Absolvation "Bachlor of Engineering" bzw. "Master of Engineering" wäre und kein Dipl.-Ing, wenn auch der Master mit dem Dipl.-Ing. gleichzusetzen ist?

4.) Ich habe absolut keine Informatik-Kenntnisse wie z.B. Programmiersprachen (Word, Excel, PowerPoint-Kenntnisse bzw. allgemeine PC-Kenntnisse natürlich schon) und auch meine Englisch-Kenntnisse sind nicht wirklich berauschend, ich habe Englisch abgewählt. Ist das ein Problem oder kann man dies im Studium aufarbeiten?

5.) Ich habe in Englisch im letzten Jahr nichts mehr gemacht und deshalb nur 5 Punkte bekommen, der größere Teil durch Demotivation, der andere Teil durch mangelndes Wissen zustande gekommen. Würdet Ihr das Zustandekommen dieser Note in einem Bewerbungsschreiben schon rechtfertigen, um nicht auszusortiert werden?

5.) Als Alternativen zum Maschinenbauingenieur-Studium gäbe es bei mir noch das Elektrotechnik-Studium, ein Studium in Richtung Energiemanagement/ Umwelttechnik und eventuell auch ein Studium der Medizintechnik - alles als duales Studium. Wer kann prognostizieren, wie die Situation auf dem Arbeitsmarkt in ca. fünf Jahren aussieht, wenn ich Berufseinsteiger wäre? Welcher Ingenieur ist der gefragteste bzw. welcher wird finanziell am besten bezahlt?

Falls Ihr sonst noch allgemein etwas zu meiner Situation loswerden wollt und Tipps für mich habt, bin ich dafür auch dankbar!

Vielen Dank im voraus, beste Grüße und einen guten Start in die neue Woche,

carbonpilot01

...zur Frage

Maschinenbau-Studium, machbar?

Hallo liebe Community,

ich würde gerne etwas zum Studium Maschinenbau wissen. Bei mir siehts folgendermaßen aus: Ich habe letztes Jahr Abitur gemacht, hab dann bisschen gearbeitet und war 3 Monate in Südafrika. In dieser Zeit muss ich im nachhinein sagen, war ich ziemlich faul und hab mich etwas gehen lassen. Ich fühle mich dumm und denke, ich hab das Jahr verschwendet (wobei ich es echt gebraucht habe, weiterlernen nach dem Abitur konnte ich nicht, vorallem wusste ich nicht was, deswegen habe ich mir erstmal eine Auszeit gegönnt, auch um im Ausland meine Englischkenntnisse aufzubessern). Nun ja, ziemlich kurzfristig habe ich nach meinem Auslandsaufenthalt (war im Mai) wieder zurück, mein Interesse am Studiengang Maschinenbau gefunden.

Mathe hab ich in der Schule immer gern gemacht und war auch nicht schlecht. Stand immer so im guten Zweierbereich im Mathe Leistungskurs. Physik und Chemie hatte ich leider nicht in der Oberstufe. Zuvor in der Realschule, war ich dennoch immer gut in diesen Fächern, habe aber alles vergessen.

Nun ja, kurzfristig habe ich mich für ein Duales Studium beworben und habe dort gleich eine Praktikumsstelle bekommen, die ich seit einem Monat mache. In der Firma gefällt es mir richtig gut! Ich bin momentan in der Produktentwicklung eingeteilt und das Team dort ist einfach klasse. Verstehe mich mit allen gut und auch das Klima in dieser Abteilung ist super.

Aber dennoch habe ich Zweifel, ob ich das Duale Studium schaffe, falls ich übernommen werde. Ich habe Bedenken, da ich kaum Vorkenntnisse in Physik und Chemie habe. Und durch das Duale System mit dem straffen Zeitplan, hat man schließlich auch weniger Zeit zu lernen. Ich bin echt hin und her gerissen, ob ich es wirklich versuchen soll, Maschinenbau zu studieren und wenn ja, wirklich Dual oder doch lieber an der Hochschule?

Obwohl es verdammt schwer sein wird, würde ich es gerne versuchen.

Was würdet Ihr mir raten? Sollte ich vielleicht doch lieber die Finger davon lassen? Oder meine Ängste bei Seite schieben und es einfach mal auf mich zukommen lassen?

Wie viel Vorwissen in Chemie & Physik hattet Ihr? Oder was sollte ich auf jeden Fall nachholen? Oder beginnt das Studium von Null in den Fächern (halt nur in Rekordtempo..) ?

Danke!

...zur Frage

Kann ich im berufskolleg Fachhochschulreife richtung metalltechnik Maschinenbau studieren?

Wie schon oben gefragt ich will fachhochschulreife Richtung metalltechnik erwerben und anschließend maschinenbau studieren oder lohnt es sich richtung Elektrotechnik fachhochschulreife für Maschinenbau? Danke

...zur Frage

Erzieher nach Abi?

Bin in der 12. Klasse jetzt, möchte gerne Erzieherin werden. Ich habe es versucht mich online darüber zu informieren, habe aber nur unklare Antworten gefunden. Also, wenn ich nach meiner Abi in Kindergarten arbeiten möchte, was muss ich machen? Muss ich Studieren, Ausbildung machen oder gibt es ein Duales Studium dafür? Was für ein Notendurschnitt brauche ich für so was? Was genau muss ich machen?

...zur Frage

Welche Hochschule ist die beste um Maschinenbau zu studieren?

TH Wildau, Ernst-Abbe Hochschule Jena oder die TH Brandenburg?

...zur Frage

Ist Maschinenbau Studium sinnvoll?

Hallo,

denke nach Maschinenbau zu studieren. Hat jemand Erfahrung ? Was könnte man noch in Richtung Ingenieur studieren?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?