Maschinen ersetzen Menschen?

Das Ergebnis basiert auf 32 Abstimmungen

Das könnte in Zukunft durchaus so sein & würde es befürworten. 50%
Ich halte das für unrealistisch, weil... 34%
Das könnte in Zukunft durchaus so sein, sehe das aber kritisch. 16%

25 Antworten

Das könnte in Zukunft durchaus so sein, sehe das aber kritisch.

Leider müssen wird grundsätzlich davon ausgehen, dass Arbeit in der Zukunft von Maschinen verrichtet wird - und auch dass die Maschinen von an deren Maschinen gebaut, gewartet und repaiert werden.

Dies ist ganz eindeutig der Trend, welcher sich aktuell (seit Industrie 4.0) immer stärker abzeichnet.

Titelte der Spiegel noch in den 80er Jahren irgendwann etwas von "Kollege Computer", und hatten die Menschen mit dem Aufkommen der Personal Computer tatsächlich massive Angst vor der Arbeitslosigkeit, weil eine Maschine sie ablösen würde, hatte man in den letzten Jahrzehnten eine wunderbare Symbiose erreicht zwischen Maschinen und Manueller Fertigung bzw der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine, welche immer mehr perfektioniert wurde.

Aber der Automatisierung folgt irgendwann die VOLL-Automatisierung - und einher damit geht nun einmal, dass immer weniger Menschen - zumindest in der Industrie-Produktion - immer weniger Arbeit haben.

Grundsätzlich begrüße ich das - denn warum sollte der Mensch sein Leben lang schuften in Fabriken, obwohl er zu soviel wunderbarem mehr fähig ist.

Aber gleichzeitig gibt es immer mehr Menschen auf diesem Planeten, welche ernährt werden müssen. Daher redet man ja schon seit Jahren über das "bedingungslose Grundeinkommen". Und meiner Ansicht nach ist die Menschheit für "Geld ohne Arbeit" nicht bereit!

Ein bedingungsloses Grundeinkommen gibt es eigentlich nicht.
Alles ist an Bedingungen geknüpft.
Wer Sozialhilfe, oder Rente bekommt (wo man keine Sanktionen bekommt und auch keine Aufforderung an Abreitsbeschaffungsmaßnahmen teil zu nehmen), der/die/das muss sich aber zummindest an die ganz normalen Regeln der Umgebung halten.

Und wenn es nur die Regeln sind, die Wohnung zu putzen, den Müll ordentlich zu sortieren, die Ruhezeiten einhalten und den Mitmenschen ein Mindestmaß an Freundlichkeit entgegen zu bringen.

Hinsichtlich des Beschaffens von Lebensmitteln und Konsumgütern, muss man sich an die Regeln der Geschäfte und Anbieter halten, bei denen man einkauft.

Bei der Teilnahme an Straßenverkehr, muss man sich an die Straßenverkehrsordnung halten.
Und so weiter und so weiter...

Bedingungslos ist also schon mal eigentlich fast gar nichts.

Dass wir heutzutage mit einem so hohen Lebensstandart leben können (und das sogar auch die Ärmsten), das hat man tatsächlich wohl der Industrie zu verdanken.
Denn ohne die Industrie gäbe es all die Dinge nicht, mit denen wir aufgewachsen sind und die uns unser tägliches Leben so ermöglichen.
Wir säßen nicht einmal vor unseren Computern und Smartphones.
Wir könnten nicht miteinander kommunizieren.
Vermutlich hätten wir auch keine warmen Wohnungen, keine ordentliche Kleidung, und ein Großteil der Nahrungsmittel, Pflegemittel, hätten wir auch nicht.

Lesen, schreiben und rechnen könnten die meisten vermutlich auch nicht.
Weil die Zeit, um in die Schule zu gehen, hätte man nicht und viele Lernmittel gäbe es nicht.

Maschinen müssen instand gehalten werden und bedient werden.
Maschinen müssen befüllt werden und gereinigt werden.
Maschinen müssen gebaut werden.
Sie müssen programmiert werden, oder Programfehler behoben werden.
All die Menschen, die um die Maschinen herum arbeiten, haben Familien, haben Wohnungen, brauchen Lebensmittel, brauchen Pflege, manche fahren auch mal auf Urlaub, manche tun in ihrer Freizeit anderen Gutes, oder spenden.
Maschinen können helfen das Leben von vielen zu verbessern.
Bewässerungsmaschinen helfen Nahrungsmittel nicht vertrocknen zu lassen, wenn Menschen nicht schnell genug arbeiten können, oder auch mal krank sind.
Oder wenn das Wasser von weit her antransportiert werden muss.

Es wäre also eher so zu sehen, dass Maschinen Leben unterstützen und Arbeitsplätze schaffen...und auch neue Arbeitsplätze schaffen, die es vorher gar nicht gegeben hat.

Sie ermöglichen es auch Probleme zu lösen, die man sonst nicht hätte bewältigen können.
Viele Brillen werden mit Maschinen hergestellt - so können sich Leute nützlich machen, die sonst - wegen ihrer Sehbehinderung stark eingeschränkt wären.

Heutzutage macht es keinen Sinn, zu sagen, Maschinen hätten den Menschen die Arbeit weggenommen, wenn die meisten, die heute leben, nur deswegen so privilegiert leben können, so privilegiert aufwachsen konnten, weil es die Maschinen, die dafür notwendig waren, schon gab, bevor wir alle geboren wurden - oder sie weiter entwickelt wurden, während wir selbst aufgewachsen sind.

Den Geschichtsbüchern nach, gab es früher nicht einmal Abwasserkanäle, da ist man teilweise knietief durch die Jauche gelaufen -
Dass bei uns heute alles so sauber ist, haben wir den Maschinen und der Industrie mitzuverdanken.

Wir können Gott dankbar sein, dass er uns allen diese Dinge ermöglicht hat.
Denn nichts ist ohne Gott, ohne seinen heiligen Geist möglich.

Wir alle, die wir so leben dürfen, haben durch Gott das Privileg erhalten, so leben zu können.

In all dem kann man Gottes Großartigkeit, seine Brillante Intelligenz, seine überragende Schöpfung erkennen.

Jeden Tag ist es ein Wunder und jeder Tag ist voll Dankbarkeit für die Herrlichkeit, die Gott für uns alle ermöglicht hat.

Bis "Wir können Gott dankbar sein" eine echt gute Antwort. Den letzten Abschnitt ignoriere ich mal, da ich Atheist bin.

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Aber muss man sich überhaupt sorgen

Wenn man davon ausgeht, die heutigen gesellschaftlichen Verhältnisse, wie Besitzanteile an Produktionsmitteln (eben der Maschinen), Verteilung der Arbeit, Verteilung der Ergebnisse, Bereicherung der Besitzenden, Verarmung der Nicht-Besitzenden .... werden sich nicht ändern, dann muss man sich schon Sorgen machen.

Solche Gedanken haben sich lange vor dir bekannte und unbekannte Philosophen gemacht. Einer, Karl Marx, hat das besonders weit getrieben und an eine Gesellschaftsordnung gedacht, bei der kein Privatunternehmer (also der Besitzer von Maschinen ... ) bestimmt, was mit den Gewinnen erfolgen soll. Er, der Kapitalist, wird also auch keinen entlassen können, er hat nicht mehr die Macht.
Die Menschen, dann alle besitzlos (auch hier wieder Fabriken, Maschinen ...) organisieren sich das Leben selbst.
Wenn es den Menschen gelingt, sich so zu organisieren und nicht wegen Kleinigkeiten einen Krieg anzufangen, dann muss man sich keine Sorgen machen.

Bedingungsloses Grundeinkommen könnte ein Schritt in diese Richtung sein.
Der Besitzer behält erst mal seinen Besitz, seine Drohung "arbeite mehr oder du fliegst" geht ins Leere.

Sicher wurde an die Maschinenstürmer damals in England gedacht.

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@zetra

es ist schon oft vorgekommen, dass eine Wirkung einer völlig unbeteiligten Größe (damals den Maschinen) zugeschrieben wurde.

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Das könnte in Zukunft durchaus so sein & würde es befürworten.

Man kann es sich in der vergangenheit anschauen. Mit der Industrialisierung und beginn der massenprodution durch maschienen. Gab es ja schonmal eine Solche umstrukturierung. Trotzdem haben wir ja alle noch arbeit.

Ich vermute das sich die arbeit dann selbt wieder verändern wird. Ganz ohen arbeiter wirste nicht auskommen können. Das Bildungsniveau für arbeit wird sicherlich steigen. Denn die Handlanger jobs werden die ersten sein die Drann glauben werden.

Dennoch brauchst du oft noch Personal das der aufsicht dient. bzw. welches die verantwortung hat.

Als beispiel kann man hier die Bahn nehmen. Die Züge fahren imgrunde schon fast von selbst. Der Fahrzeugführer ist eigentlich nur dazu da um den reibungslosen ablauf zu garantieren und eben ein auge drauf zu haben.

Bei flugzeugen ist das so gesehen auch nicht viel anders. Der Autopilot in flugzeugen ist so weit fortgeschritten das der das flugzeug sogar landen kann. (Vieleicht nicht unbedingt in besonders schwierigen situationen wie z.b. Viel seiten wind.)

Auf lange sicht ist es durchaus absehbar das sich eine Moderne gesellschaft zu einer gesellschaft hinentwickeln wird in der Arbeit zum grundsätzlichen leben nicht mehr nötig sein wird.

Das könnte in Zukunft durchaus so sein & würde es befürworten.

"Bessere Technologie, schafft bessere Jobs für Menschen."

Diese aussage oder jegliche ähnliche, ist durch und durch falsch.
Als wir das erste mal Pferde domestiziert haben, ist ihre Population stark angestiegen und sie waren weitgehend gefragt. Später, haben wir Wagen und neue Waffen gebaut, welche Pferde von Krieg bewahrten und stattessen einfachere, entspanntere Berufe für Pferde gemacht haben.
Kurzfristig ist die Anfrage von Pferden zwar gestiegen, aber dann kam eine unglaubliche Erfindung: das "Auto".
Seitdem ging die Pferdepopulation runter und sie werden kaum noch gebraucht, nur für seltenste Anlässe.

Zu glauben, dass es also unendlich gehen würde, wäre nicht nur naiv, sondern einfach unrealistisch. Wir können jetzt schon sehen wie Maschinen uns Menschen langsam aber sicher ersetzen, in jeglichem Berufs Feld.
In Fachwissen, in Logik, in Physischem (wie Autofahren), selbst in Kreativität.

Dadurch könnten wir in eine Gesellschaft kommen, mit den unteren 90-99% ohne Job, den top 1% mit Job und die 0,01%, welche überhaupt noch etwas zu sagen haben.

Dadurch könnten wir in eine Gesellschaft kommen, mit den unteren 90-99% ohne Job, den top 1% mit Job und die 0,01%, welche überhaupt noch etwas zu sagen haben.

Wieso hast du denn dann für "würde ich befürworten" abgestimmt?

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@Nudelauflauf28

Warum sollte ich das nicht befürworten?
Dieser Fortschritt ist nicht auf vernünftiger Weise zu stoppen.

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@Siuto

Weil sich das laut deiner Beschreibung eben nicht positiv anhört.

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@Nudelauflauf28

Findest du es gut, dass viele Menschen bedeutungslose Berufe Arbeiten, sich in ihrer Berufswelt gefangen fühlen?

Es hört sich nicht positiv an, weil es Fremd ist, aber wenn es einmal erreicht ist, wird unser Leben so undenkbar werden, wie für uns das eines Urmenschen oder warte mal, eher wie ein Mensch im Mittelalter.

Genau so, werden wir auch das Altern überwinden, neue Welten ansiedeln und unser Leben abenteuerlicher gestallten.

Ich sage: Wir machen das beste daraus.

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Diese aussage oder jegliche ähnliche, ist durch und durch falsch.

Diese Aussage ist nicht falsch. Sie ist problemlos als korrekt nachzuweisen. Gerade dein Beispiel hat eine Unmenge an neuen Berufen hervorgebracht. Komplexere Berufszweige. Neue Industrien.

Beispiel "erneuerbare Energien". Dort arbeiten schon jetzt deutlich mehr Menschen, als jemals im Kohlebergbau samt Kraftwerken gearbeitet haben.

Dadurch könnten wir in eine Gesellschaft kommen, mit den unteren 90-99% ohne Job, den top 1% mit Job und die 0,01%, welche überhaupt noch etwas zu sagen haben.

Diese Prophezeiungen gab es schon viele Jahrhunderte. Dass Fortschritt letztendlich immer Arbeitsplätze vernichtet. Doch bis heute ist das Gegenteil eingetreten.

Es gibt einen Entscheidenden Punkt, an dem etwas kippen könnte. Und das ist die Geschwindigkeit, mit der sich ein Wandel vollzieht. Ein einfacher Satz, der das symbolisiert: Aus einem wegen selbstfahrenden Bussen arbeitslos werdenden Busfahrer machst du über Nacht keinen KI-Experten, der selbstfahrende Busse programmiert.

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@xubjan

"Dass Fortschritt letztendlich immer Arbeitsplätze vernichtet. Doch bis heute ist das Gegenteil eingetreten."
Hat bessere Technologie mehr bessere Jobs für Pferde gemacht?
bis zum Benzinmotor ja. Diese Entwicklung war für Pferde anders. und so wird die AI auch unsere Jobs ersetzen.

Die Frage ist wie viele KI-Experten wir wirklich brauchen, irgendwann wird dieser Job auch nur so wenig gebraucht, wie Ärzte, welche selbst schon von Maschinen eingeholt werden.

Gerade die Kutsche, hat viele neue Berufe für Pferde gebracht, aber gleichzeitig war es auch das Ende.

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@Siuto

Dein Pferde-Beispiel ist Unsinn, denn ein Pferd bleibt ein Pferd. Der Mensch bleibt aber Mensch und es geht hier um den Menschen. Ein Kutscher lebt nicht 500 Jahre und wundert sich, dass er heute keinen Job mehr findet, weil es keine Kutschen mehr gibt und er als Kutscher kein Taxi fahren kann. Der Kutscher von heute ist Busfahrer, Taxifahrer usw. Der Taxifahrer und Busfahrer von morgen wird etwas anderes sein. Trotzdem sind es alles immer noch Menschen.

Die Frage ist wie viele KI-Experten wir wirklich brauchen,

Du würdest dich wundern, wie viele Heerscharen an Menschen am Ende beteiligt sind, um das alles zu programmieren und am Laufen zu halten.

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@xubjan

KI werden nicht von Menschen programmiert, KI werden von Maschinen Programmiert.

denkst du 80 Millionen Menschen könnten für die Branche ausreichen?
Das wäre 1% der Weltpopulation und nahezu alles kann sonst bald Maschinell ersetzt werden.

Sage mir denn, welche Jobs der Mensch alle finden wird ohne dass sie ersetzt werden?

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@Siuto
KI werden nicht von Menschen programmiert, KI werden von Maschinen Programmiert.

Und wer hat die Maschinen programmiert, die Maschinen programmieren?

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@Siuto
KI werden nicht von Menschen programmiert, KI werden von Maschinen Programmiert.

Das ist frei erfundener Unsinn. Nichts dergleichen passiert und wir sind noch 50 bis 100 Jahre von so etwas entfernt. Wenn nicht, noch viel weiter.

Du solltest nicht von Dingen reden, von denen du exakt 0 Ahnung hast.

denkst du 80 Millionen Menschen könnten für die Branche ausreichen?

Niemand hat jemals gesagt, dass es die einzige Branche ist. Und wir sind Jahrhunderte davon entfernt, das komplette menschliche Leben automatisiert zu haben.

Sage mir denn, welche Jobs der Mensch alle finden wird ohne dass sie ersetzt werden?

Lies meine ausführliche eigene Antwort dazu.

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@xubjan

"Das ist frei erfundener Unsinn."
Wenn du einen entwickler eine KI fragst, wie sie funktioniert, werden sie es dir nicht sagen.
Nicht weil sie es nicht wollen, sondern weil sie es nicht Wissen.
Kein Mensch könnte so komplizierte Algorithmen wie auf Social Media programmieren, dass sie so funktionieren würden, wie sie funktionieren.

In China hat ein KI in einem Brettspiel, viel Komplizierter als Schach, einen neuartigen Zug gespielt, der nie zuvor gespielt wurde. Das bedeutet: Aus dem Material was dem KI gegeben wurde, hat die KI etwas neues gebaut, was ihm nicht mal als Material gefüttert wurde.

"Und wir sind Jahrhunderte davon entfernt, das komplette menschliche Leben automatisiert zu haben."
Wie gesagt: Schon jetzt holt uns die KI in jeglichen Bereichen ein.

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@Siuto
Wenn du einen entwickler eine KI fragst, wie sie funktioniert, werden sie es dir nicht sagen.
Nicht weil sie es nicht wollen, sondern weil sie es nicht Wissen.

Das hast du erneut frei erfunden. Ich kann dir problemlos sagen, wie sie funktioniert. Um das zu verstehen muss man halt einiges an Hintergrundwissen haben. Besonders Mathematik und Statistik sind extrem wichtig.

Kein Mensch könnte so komplizierte Algorithmen wie auf Social Media programmieren, dass sie so funktionieren würden, wie sie funktionieren.

Doch. Das kann jeder Mensch, der sich damit auskennt. Sogar sehr problemlos. Das ist kein Hexenwerk.

In China hat ein KI in einem Brettspiel, viel Komplizierter als Schach, einen neuartigen Zug gespielt, der nie zuvor gespielt wurde. Das bedeutet: Aus dem Material was dem KI gegeben wurde, hat die KI etwas neues gebaut, was ihm nicht mal als Material gefüttert wurde.

Auch wenn du es fett schreibst, ändert das nichts. Das ist keine freie kreative Entscheidung, die dem ganzen zugrunde liegt. Das "komplizierter als Schach" ist frei erfunden. Denn es ist nicht komplizierter. Es gibt nur deutlich mehr Zugmöglichkeiten. Eine entsprechende KI hat nur einen entscheidenden Vorteil: Mit einer entsprechend großen Rechengeschwindigkeit und genug Speicher kann sie schlichtweg aus meinetwegen auch einer Million Partien Muster ableiten. Das ist pure Programmierung. Sie kann zudem viele Schritte voraus planen. Etwas, was richtig gute Schachspieler ebenfalls machen. Oder wieso gibt es dann das berühmte "Matt in 10 Zügen"? Weil Schach und auch das von dir angesprochene Brettspiel ein reines Strategiespiel ist, bei dem du genau diese Sachen vorhersehen kannst.

Dieser neue Zug ist die zwingende Konsequenz daraus, dass dieser Zug möglich war und dass dieser Zug dann in der Vorausplanung zu einer Konstellation führte, die vorteilhaft war. Wieso hat die KI ihn ausgewählt? Weil ein Mensch sie darauf programmiert hat, zu gewinnen und Wege vorauszurechnen, wie das erreicht werden kann.

Das ist genauso wie eine KI, die Super Mario spielt. Sie weiß nicht, was sie tut. Sie weiß nur, dass sie 5 Tasten bedienen kann, dass sie möglichst weit nach rechts rennen muss. Der Rest ist dann beispielsweise purer Versuch und Irrtum. Ein stures "nach rechts rennen" funktioniert wegen Gegnern ganz schnell nicht mehr, andere Wege führen zu mehr Erfolg, also werden diese weiterverfolgt usw. Mehr steckt nicht dahinter.

Wie gesagt: Schon jetzt holt uns die KI in jeglichen Bereichen ein.

Wie gesagt: Du hast exakt 0 Ahnung, wovon du da redest. Wirklich exakt 0 Ahnung. Das ist nicht schlimm, aber die Arroganz zu denken, du wüsstest es besser als jene, die sich seit Jahrzehnten damit beschäftigen, sogar seit einem Jahrhundert, das ist dein Fehler. Und ja, ich sage bewusst, dass es diese Disziplin bereits seit ca. einem Jahrhundert gibt. Menschen, die sich insbesondere mit Regeltechnik und Funktechnik auskennen, haben nämlich genau diese Grundlagen, die heutige KIs anwenden. Das ist kein Hexenwerk. Das ist pure Mathematik, pure Logik, denn kein Computer der Welt kann irgendwas anderes als pure Logik und pure Mathematik. Keine KI basiert auf irgendwas anderem als purer Logik und purer Mathematik.

2
@xubjan

"Das "komplizierter als Schach" ist frei erfunden. Denn es ist nicht komplizierter"
Jede Aktion die ein Mensch macht, ist genau so lösbar.

So wie die KI hier bewiesen hat, durch einen komplett neuen Zug.

"Das hast du erneut frei erfunden. "
ok, dann habe ich das frei erfunden.
Wenn du kein bock hast zu Argumentieren, musst du nicht mit mir Schreiben.
Warum machst du es also?

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@Siuto

Ich wiederhole: Dies ist kein "neuer Zug". Das ist nichts, was die KI erfunden hat. Es ist gemäß den Spielregeln ein erlaubter Zug gewesen und es wurde lediglich voraus berechnet, dass dieser Zug zu einem guten Ergebnis führen wird. Mehr steckt nicht dahinter.

Wenn du kein bock hast zu Argumentieren, musst du nicht mit mir Schreiben.
Warum machst du es also?

Du hast exakt 0 von dem verstanden, was ich geschrieben habe. Wirklich 0.

Eine KI denkt nicht. Die ist nicht kreativ. Sie folgt einer simplen Programmierung. Da ist keine Magie dahinter.

2
@xubjan

"Dies ist kein "neuer Zug"."
Doch, da er nie zuvor gespielt wurde.
Sowas ist zuvor nicht bei solch einem Computer nicht passiert.

"Du hast exakt 0 von dem verstanden, was ich geschrieben habe."
Kann ich nur erwiedern.

0
@Siuto
Doch, da er nie zuvor gespielt wurde.

Er wurde vorher nie gespielt, weil niemand auf die Idee kam, ihn auszuprobieren oder weil er mal ausprobiert wurde, das aber nie dokumentiert wurde.

Ein neuer Zug wäre, wenn beim Schach beispielsweise ein Pferd zehn Felder überspringt. Das darf das Pferd aber nicht, also macht das eine KI auch nicht, da sie stur auf die Regeln des Schachs programmiert wurde.

Mal ein primitives Beispiel: Wenn alle Menschen immer rechts um ein Gebäude laufen und niemals links herum, gibt es trotzdem zwei Wege. Nämlich rechts herum und links herum. Wenn nun eine KI mit Daten gefüttert wird und eine Wegfindung macht, dann beigebracht bekommt, dass sie links und rechts herum gehen darf, probiert sie einfach beides aus. Du sagst nun, es sei revolutionär, dass die KI links herum geht, das habe ihr ja nie ein Mensch vorgemacht. Ich denke mir "Ja, was denn sonst, es war ja schließlich möglich, da es den Weg links herum genauso gibt".

Sowas ist zuvor nicht bei solch einem Computer nicht passiert.

Das hast du erneut frei erfunden. Gerade bei der Mathematik, bei Wegfindungen u.ä. finden ganz simple Algorithmen stets auch mal neue Wege, die nie jemand zuvor versucht hat.

Fun-Fakt am Rande: Bei einer Vollsperrung der Bundesstraße hier in der Nähe hat Google die LKWs plötzlich über eine Landstraße und einen Waldweg schicken wollen. Klar blieben die 40-Tonner stecken. Warum hat Google das probiert? Weil es den Weg gab irgendwie. Und du machst daraus, dass Computer denken würden und selbstständig entscheiden.

Früher hieß so etwas "Bug". Früher hieß das "Unfug". Früher hieß das "Datenfehler".

Kann ich nur erwiedern.

Gegenfrage: Seit wann beschäftigst du dich mit dem Entwickeln von komplexen Software-Produkten? Seit wann mit KI-Programmierung? Seit wann mit der ganzen Theorie und Praxis? Wie viele neuronale Netze hast du in deinem Leben programmiert? Beantworte die Frage gerne mal. Dann kann ich dir gerne einen winzigen Einblick in meine Expertise geben. Aber bitte nicht beschweren, wenn du dann anerkennen musst, dass ich vielleicht doch zumindest ein wenig Ahnung von all dem habe und wenn du einfach nur frei erfundenen Unsinn von dir gibst, weil du es eben nicht verstanden hast.

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@xubjan

"Ein neuer Zug wäre, wenn beim Schach"
Ich Spiele Schach schon sehr lange und eine neue Stellung kommt ab dem Punkt, wenn es kein Dokumentierten Fall von dieser Stellung gibt, was heute auch noch relativ häufig unter den Spielern vorkommt.
Ein neuer Zug wäre, wenn die Stellung damit neu einleitet.

"Ein neuer Zug wäre, wenn beim Schach beispielsweise ein Pferd zehn Felder"
Ne.

"Mal ein primitives Beispiel:"
Dein Beispiel ist viel weniger komplex als das Chinesische Schachspiel und die KI wurde erst länger trainiert, einen "noch nie gespielten Zug", wenn das für dich angenehmer ist zu lesen, hat er noch nie gespielt, bis zu dem Punkt.

"Gegenfrage: Seit wann beschäftigst du dich mit dem Entwickeln von komplexen Software-Produkten? Seit wann mit KI-Programmierung?"
Nicht professionell, aber anders als du habe ich dir Beispiele zu meinen Thesen gegeben, du mir aber keine Belege zu deinen.

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@Siuto

Du hast 0 Beispiele gegeben. Du kapierst nicht, dass da exakt 0 Kreativität dahinter steckt. Du hast 0 Ahnung, wie so etwas programmiert wird.

Deine Beispiele hast du allsamt vollständig falsch wiedergegeben.

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@xubjan

Du hast mich einfach nur falsch interpretiert.
Ich habe nie gesagt dass die Maschinen denken oder Kreativität hätten.

Also gib mir bitte ein Beispiel, was meines entkräftet.

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@Siuto

So. Hast du nie gesagt? Dann scroll mal hoch.

Ich habe dir geschrieben, wie das funktioniert. Aber es war dir zu lang und dann beleidigst und pöbelst du.

Wieso sollte ich dich noch ernst nehmen? Arbeite mal 10 Jahre in dem Bereich. Dann melde ich mich nochmal.

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@Siuto

Sagte ich bereits. Den exakten Standort werde ich dir ganz sicher nicht verraten. Diese "Anonymität" behalte ich mir bei, zumal hier aus gewissen politischen Richtungen Leute unterwegs sind, die gerne mal Todeslisten pflegen. Hat nichts mit diesem Thema zu tun, eher mit anderen Themengebieten. Nur so viel: Irgendwo im badischen Raum.

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@xubjan

ich wollte die Firma oder mindestens das Berufsfeld wissen, nicht die Ortschaft.

Du hättest allerdings Baden-Württemberg sagen sollen, das hätte es viel weniger eingegrenzt. Ich weiß genau wo Baden liegt. Nur so für das nächste mal.

Die Leute erwarten dann immer nur Württemberg, da es viel Urbanisierter ist als Baden.

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@Siuto

Tja. Die Firma werde ich dir nicht nennen. Damit wirst du leben müssen.

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@xubjan

und das Arbeitsgebiet wohl auch nicht.

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@Siuto

Das Arbeitsgebiet habe ich dir längst benannt. Du weigerst dich immer noch, alles zu lesen.

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In Deutschland waren noch nie so viele Menschen (45,4 Millionen Personen) berufstätig, wie heute. Ich habe noch Zeiten erlebt, als im KaDeWe 200 Menschen in der Buchaltung und Personalabteilung gearbeitet haben. Heute sind es kaum 5. Alles wurde in den letzten Jahrzehnten automatisiert, viele Millionen Jobs wurden abgebaut. Warum haben wir dennoch keine Arbeitslosigkeit von 50%, sondern nur von 5%?

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@dataways

"Kurzfristig ist die Anfrage von Pferden zwar gestiegen, aber dann kam eine unglaubliche Erfindung: das "Auto"."

Ich weiß nicht warum ihr alle darauf aufmerksam macht, das habe ich doch erwähnt. Es wird eine Bahnbrechende Entwicklung geben, welche diese Tendenz senken wird.

Wir brauchen die Arbeitskraft, weil wir noch nicht dort angekommen sind. Aber so bald wir da sind, geht es vielleicht noch kurz weiter hoch... und dann sinkt es immer weiter.

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@Siuto
Wir brauchen die Arbeitskraft, weil wir noch nicht dort angekommen sind. Aber so bald wir da sind, geht es vielleicht noch kurz weiter hoch... und dann sinkt es immer weiter.

Den Spruch habe ich vor 45 Jahren auch schon gehört und passiert ist nichts. Im Gegenteil: ich höre und lese vom Arbeitskräftemangel in Deutschland.

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@dataways

Schön, vor 45 Jahren gab es auch noch keine KI, geschweige denn das Internet.
Niemand hat erwartet das hunderttausende Pferde arbeitslos werden, wurden sie aber trotzdem.
Bis zum Verbrennungsmotor gab es auch immer ein Mangel and Pferden.

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@Siuto
Schön, vor 45 Jahren gab es auch noch keine KI, 

Doch. Das gab es schon. Es hieß nur anders.

geschweige denn das Internet.

Auch das ist Unsinn. Das gab es vor 45 Jahren bereits.

Niemand hat erwartet das hunderttausende Pferde arbeitslos werden

Egal wie oft du den Unsinn noch wiederholst: Es bleibt Unsinn. Pferde sind und bleiben Pferde. Sie sind keine Vögel, sie sind keine Fische. Sie bleiben Pferde.

Ein Mensch bleibt auch ein Mensch. Aber er ist eben ein Mensch und jeder Mensch kann verdammt vieles sein und tun. Das zeigt die Menschheit tagtäglich, dass Menschen extrem vielseitig sind. Deutlich vielseitiger als ein Pferd rein anatomisch oder meinetwegen vom Intellekt her jemals sein wird.

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@Siuto
Schön, vor 45 Jahren gab es auch noch keine KI, geschweige denn das Internet.

Da gab es aber schon Computer, 16 Bit Chips und das Arpanet. Und den Fernsehfilm "Welt am Draht" von Rainer Werner Fassbinder. War alles schon da.

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@dataways

Schön, aber die Entwicklung von KI wurde erst mit dem sammeln von massiven Datenmengen ermöglicht.

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@Siuto

Nein. Die Datenmengen wurden schon Jahrzehnte vorher gesammelt. Was du "KI" nennst, existiert auch schon seut Jahrzehnten.

Was sich geändert hat ist die Rechnergeschwindigkeit. Wo du vor 30 Jahren so etwas nur an der Uni am Großcomputer machen konntest und es Wochen dauerte, machst du es heute am handelsüblichen Laptop in beispielsweise 5 Stunden. In einer Cloud mit Grafikprozessor in Sekunden oder Minuten.

Grafikprozessor wegen der Spezialisierung auf viele mathematische Funktionen.

Erneut der deutliche Hinweis für dich: Du hast 0 Ahnung. Wirklich 0 Ahnung. Du schaust ein einzelnes zudem absurd falsches Youtube-Video und fantasierst dir den Rest zusammen.

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@Siuto

Die Grundlagen der KI wurden 1956 auf der Dartmouth Conference gelegt. 1966 schrieb ein Informatiker das Programm ELIZA für einen Großrechner. Das war schon mal der Anfang von KI. Lernende Software gab es auch schon vor dem Internet, z.B. OCR-Programme.

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@xubjan

"Du hast 0 Ahnung. Wirklich 0 Ahnung. Du schaust ein einzelnes zudem absurd falsches Youtube-Video und fantasierst dir den Rest zusammen."

Sag mir bescheid wenn du irgendwelche Belege hast und zurück auf der Erde angekommen bist.

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@dataways

Okay, mein Fehler*
Dann können wir die eben mit der Dampfmaschine vergleichen, welche Pferde noch lange nicht ersetzen konnte.

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@Siuto

Die Belege wurden dir die ganze Zeit genannt. Ich habe dir das auch genannt. Aber meine Beiträge waren dir zu lang und deswegen hast du geweigert, sie durchzulesen.

Du weigerst dich einfach, dir etwas anzuschauen, was deine Ideologie in sich zusammenbrechen lässt.

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Muss man Arbeiten? Nein! Man kann die zeit nutzen Kreatiev zu sein, zu forschen , sich wissen anzueignen! Soziale ehrenamtliche tätigkeiten nachgehen. Dinge ausprobieren!

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@amanitu

Genau!
Endlich jemand der es versteht.

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