Maschine die das Wasser aus dem (Tier-) Blut filtert

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4 Antworten

würde sich wahrscheinlich nicht lohnen, da in den gegenden in denen entsprechende Maschienen zum einsatz gebracht werden würden kein entsprechender Wassermangel besteht. Ansonsten kann man das Wasser mit ner ganz normalen Zentrifuge rausfiltern.

Und welchen Zweck sollte so ein aufwändiger Prozess haben, wenn Wasser wirklich kein Mangelprodukt ist?

Um 1 Kg Rindfleisch herzustellen braucht man 15500 Liter Wasser. Wäre es nicht sinnvoller auf vegetarische Nahrung umzusteigen, als diese mickrige Menge vom ursprünglich verbrauchten Wasser zurückzugewinnen?

SimonEugenJosef 02.11.2016, 20:59

Es ist auch sinnvoll nicht zu rauchen, bus zu fahren, Keine flugzeuge zu nutzen, keinen alkohol zu trinken und vieles mehr, aber machen dass die Leute ^^

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zum einen: danke, paschulke für deinen input, denn das ist wirklich das größte problem. und der riesige fleischkonsum der welt zerstört urwälter, um anbauflächen für soja zu bekommen, und beeinträchtigt damit das weltklima gewaltig sowie sorgt so für eine bodenerosion und bodenzerstörung, die nur mehr mit alternativen, mir bekannten, methoden umgekehrt werden könnte (ein weg, der dzt. leider nicht angewandt wird, weil für die düngemittelindustrie nicht profitabel; oder zumindest sind die noch immer zu wenig geistig flexibel, um sich das zunutze zu machen).
aber ich will hier keine abhandlung über das sogenannte "virtuelle wasser" anführen, die man andernorts zuhauf schon findet; dieses thema sollte sich jeder mal ansehen, der es z.b. auch mag, mitten im winter erdbeeren zu essen. dieses bewusstsein über "virtuelles wasser" sollte allgemeinwissen werden.

zum thema: in der menschlichen dialyse wird mittels ultrafiltration wasser und blut voneinander getrennt. diese methode ließe sich ev. auch für ihr thema einsetzen. ob das tatsächlich sinnvoll ist, ist fraglich.

sinnvoller und damit bedeutend wasser sparender wäre, wie angeführt, die reduktion des fleischkonsums, mehr obst und gemüse aus heimischem anbau, die effiziente nutzung von trinkwasser in unseren haushalten, in den beherbergungsbetrieben (in beiden fällen aber unter aufrechterhalten des nutzerkomforts, was möglich ist, wie wir selbst in unserer unternehmerischen praxis laufend sehen), der verzicht auf golfplätze in sowieso schon wasserarmen gebieten (z.b. mallorca, ägypten und vielen vielen anderen ländern/urlaubsgebieten der welt), optimierung von wassereinsatz in gewerbe- und industriebetrieben, optimierung von kühlanlagen, optimierung des wassereinsatzes (inkl. beckenwasser und sanitärräume) in schwimmbädern aller art sowie wellnessbetrieben und dergleichen mehr.

jeder liter wasser, den wir nicht gebrauchen (verbrauchen tun wir es ja nicht, weil die wassermenge ja gleich bleibt, wir verschmutzen es halt teilweise gewaltig mit stoffen, die tlw. trotz der schon weit entwickelten technik nicht mal die kläranlagen herausbekommen), muss vorher nicht zu uns gebracht werden, muss somit nicht aufbereitet werden (was vielfach heute nötig ist), braucht nicht entsorgt zu werden in den kläranlagen, belastet somit nicht die umwelt und steht der natur für ihre regenerationsprozesse zur verfügung. klingt in unseren breiten für viele komisch, ist aber bei intensiverer betrachtung des themas ein auch heute schon wichtiger punkt. leider sehen das bislang nur wenige experten, weil auch die meisten fachleute nur in einzelnen segmenten, wie z.b. "abwasseraufbereitung" oder "trinkwasseraufbereitung" oder "landwirtschaft" denken können. unser leben aber ist ein zusammenhängendes system und das eine beeinflusst das andere. wo der mensch das nicht erkennt oder begreift und somit "einfach so" wo eingreift, gibt es danach probleme.

zur frage zurück: ev. als methode ultrafiltration. immens mehr infos zu diesem thema gibt es unter google.com sogar auf deutsch.
 

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