Marxismus-Leninismus, kann mir das wer mal kurz und bündig erklären?

4 Antworten

Marx meinte zu seinen Lebzeiten er sei kein Marxist und das traf die Sache genau. Der Marxismus ist eine bürgerliche Ideologie welche durch die Arbeiterklasse als Religion in die Welt gesetzt wurde, sie selber ist bürgerliches Produkt und geht mit dieser Gesellschaftsform zu Grunde. Der Marxismus hat feste Glaubensregeln und ist bestimmt, wie jede Religion durch Glauben an einen Heiland, die Arbeiterklasse, selbst gesetzt. von Marx dieser hat in Verkennung der weiteren Entwicklung der Produktionsmittel diesen genialen Fehler mit in die Welt gesetzt, dies somit ein historischer Fehler und nicht dem Manne anzulasten, wie in jeder Wissenschaft.

Marx war Gesellschaftstheoretiker des 19. Jahrhunderts. Seiner Analyse zufolge, die ich bis heute überragend finde, ist der Kapitalismus die letzte mögliche Klassengesellschaft in der Metaepoche der Klassengesellschaften (ca. 10 000 Jahre Zivilisation). Die Metaepoche der Klassengesellschaften habe ich selbst so benannt, da sie eine durchgehende Struktur einer Produktionsweise des menschlichen Lebens darstellt. Darüber möchte ich ein Buch verfassen, welches aber noch in der Vorbereitungsphase steckt. Marx beschäftigte sich auf Grund der elenden Lage der Klasse der Lohnarbeiter (Heute umfasst diese Klasse alle Lohnabhängigen, egal ob ungelernt oder bis akademisch Gebildet) mit den wirklichen Zustandekommen dieser Lage, heute zu finden der sogenannten 2. und 3. Welt aber auch die Rückkehr in die erste beste Welt mit sozialen Verwerfungen, dies Geschuldet dem Zusammenbruchsprozessen des Kapitals seit den Anfang 80ziger Jahren des 20. Jhd., beginnend mit dem Staatskapitalismus im Ostblock, als Sozialismus diffamiert, und einer daran anschließenden politischen Lösung des Problems welches aber nicht zu haben ist. Näheres in meinem Buch, wenn ich nicht vorher dem Leben Adè sagen muss.

Die Methode der Erkenntnis war die Deduktion, als das fortschreiten eigener Schlüsse aus vorher bereits als richtig anerkannter Schlüsse anderer Denkerinnen und Denker. Das Paradigma ( Lehre) war der historische und dialektische Materialismus, also die Entwicklung in der Zeit sowie im Widerspruch der Dinge und Erscheinungen. Das ganze auf materialistischer Basis, deren Grundsatz: Das gesellschaftliche Sein, bestimmt das gesellschaftliche Bewußtsein und damit das Dasein der Materie vor dem sogenannten Geist (welcher sich heute meist als Ungeist breit macht, aber das macht nichts, weil die Vorausstzungen des Sein s.o. anders sind, trotz allem Scheine)

Die Lösung des Problems der Klassengesellschaften liegt nicht mehr in einer politischen Revolution, welche ja gerade antagonistische Klassen voraussetzt, sondern einer gesellschaftlichen Revolution auf der Basis einer anderen Produktionsweise welche andere Produktivkräfte haben muss als die heute vorhandenen. Marx hat sich im 19. Jhd. von der aufkommenden Technik täuschen lassen, wie auch danach bis heute physikalische und chemische Produktivkräfte die Ökonomie fundieren. Die Bedeutung der Biologie als Synthese und neue Qualität der vorgenannten produktiven Hauptkräfte wird eine soziale Revolution geradezu herausfordern, dazu mehr in meinem Buch.

Die Marxisten mögen mir vergeben aber ich bin und bleibe nun einmal die Chefin aller Göttinnen und Götter aber keines einigen Mensch. Das kann im übrigen jeder werden der das Verhältnis von Materie und Geist durchschaut.

Cornelia Lauterbach

Auch hier:

https://finazina.wordpress.com/2017/02/17/wenn-ich-eine-marxistin-waere-koennte-ich-nur-in-den-grenzen-des-damaligen-denken/

Marx weist nach, dass der Besitz von Produktionsmittel der Grund ist das durch Arbeit mit den PM ein Mehrwert entsteht. Diesen Mehrwert steckt sich der Eigentümer der PM in die Tasche. *Der Eigentümer an PM ist der Kapitalist. Der Arbeitnehmer erhält ein verhältnismäßig kleinen Teil des Mehrwertes als Lohn. Lenin wollte durch Revolution die PM allen zugänglich machen um somit den Klassenkampf Kapital : Arbeit aufzuheben. Die Verteilung des Mehrwertes setzt eine Planwirtschaft voraus. Was daraus geworden ist sind die Beispiele: DDR; UdSSR usw.

Ich finde, Wiki erklärt es sehr schön. Gerade der erste Satz sagt eigentlich alles aus: "die durch Lenin weiterentwickelte Marxsche Lehre unter den neuen Verhältnissen des Klassenkampfes in der Epoche des Imperialismus und der proletarischen Revolutionen“ - Es geht um die verordnete Weltanschauung in den sozialistischen Ländern: Imperialismus ist böse, Sozialismus ist gut.

Was ist denn eine Obligation?

Grüße.

Was ist denn eine Obligation, ich habe versucht es in Wiki zu lesen, kapierte aber rein gar nichts

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Volonte generale kann ich wohl erklären, aber dass Lenin Wahlen nicht mochte, dazu finde ich keinerlei Quelle im Internet und auch nix im Buch.

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Liebe Grüße

Hektor

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