Marx - Arbeit

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3 Antworten

Indem der Mensch seine Umgebung/die Natur verändert, verändert er auch sich selbst. Du fühlst dich vermutlich in einer Umgebung, die du nach deinen Bedürfnissen gestaltet hast, anders, als z.B. im Krankenhaus.

Je mehr der Mensch langfristig auf die Natur einwirkt, dies geschieht häufig durch Arbeit, verbessert er sein technisches sowie naturwissenschaftliches Können. Er muß Werkzeuge herstellen, die er im Lauf der Zeit stetig verbessert und er nimmt wahr, wie seine Einflußnahme sich auf die Natur auswirkt. Mit deren Beobachtung lernt er zusehens deren Gesetze, gewinnt so Kenntnisse in Biologie sowie Geographie etc. Mit dem Erweitern seines Wissens verbessert er auch zusehens seine kulturellen Möglichkeiten, ob nun in der Architektur, Möbelherstellung, Vielfalt an Lebensmitteln usw. Je mehr der Mensch sich Naturkenntnisse aneignet, desto anspruchsvoller wird er, desto mehr Vielfalt ersinnt er letztendlich. Baut er z.B. eine Brücke über einem Fluß, dann weiss er zuvor um dessen Strömung, kennt die Baumaterialien und ihre Bearbeitung. Mit dem Übersetzen ans andere Ufer eröffnen sich ihm Möglichkeiten sich auch anderweitig anzusiedeln, sowie den Handel, Ackerbau und Viehzucht auszudehnen. In allen Ausbeutergesellschaften geht ein Teil der Menschen dazu über, die Erde, also die Natur rücksichtslos auszubeuten, um so die Profite als auch anderweitige Einnahmen zu vergrößern. Diese Rücksichtslosigkeit bringt dann auch eine gewisse charkterliche Verantwortungslosigkeit, ggf. Zynismus mit sich. Mit der Verantwortungslosigkeit geht nicht selten auch eine Gleichgültigkeit gegenüber den Mitmenschen einher. QAuch entstehen so mitunter Zivilisationskrankheiten und gar Vergiftungen, zudem Umweltverschmutzung usw. Die Natur, wenn sie denn schon einmal beherrscht ist, bzw. beherrschbar wird, verliert zusehens auch ihren Schrecken, so dass allerlei Menschen nicht mehr im Einklang mit ihr stwehen, sondern sie vielmehr wie aus einem Fenster heraus betrachten. Ein Teil der Leute in den Städten kennt sie gar nur noch aus den Lebensmittelgeschäften, wenn sie zur Obst, - u. Gemüseabtlg schreiten. So lange wir also eine Ausbeutergesllschaft auch weiterhin sind, so lange geht die Naturzerstörung weiter. War es zu Beginn der Zivilisation ein Gewinn oftmals, die Natur zu beherrschen, so ist dies mittlerweile eher umgekehrt. Bei einer ausbeutungsfreien und ökologischen Gesellschaft kann uns indes die weitere Ergründung der Natur noch viel Segen bringen. Allein für die Medizin ergeben sich noch ungeahnte Möglichkeiten, sofern es hierfür nicht zu spät sein wird.

Normaler Weise passt die Evolution ein Lebewesen immer besser an seine Umwelt an. Wir aber passen unsere Umwelt an uns an, also keine wirkliche Evolution mehr.

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