Marsnavigation mit den Monden?

2 Antworten

Naja, zu ihrem Glück mussten ja die Film-Macher diese "ungeschliffene Formel" niemandem zur Überprüfung vorlegen und auch keinen Computer programmieren, der sie hätte anwenden sollen.

Dass solche Positionsbestimmungen prinzipiell möglich sein sollten, ist aber recht einleuchtend (falls man insbesondere auch noch genau gehende Uhren mitführt). Dass hier in diesem Forum jemand reinguckt, der sich z.B. mit den Bahndaten der Marsmonde im Detail auskennt, ist aber doch eher zweifelhaft.

Das Problem war, dass ich eine Facharbeit zu machen hatte. Mein Lehrer Erwartet jedoch bei jeder Facharbeit Messdaten um alles möglichst genau zu beweisen.

Wie ich an irgendwelche Messdaten der Marsmonde kommen soll, weiß ich bis heute nicht zumal diese Angaben nicht im Internet zugänglich sind.

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Ist hier ziemlich gut beschrieben:

https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiowissen/mensch-natur-umwelt/laengengrad-breitengrad-zeit-entfernung-100.html

Warum der jetzt den Phobos dafür nuntzt weiß ich nicht. Eigentlich braucht man nur die Sonne und die Uhr - Da der Mars 37 Minuten länger für eine Umdrehung braucht und dazu ca. halb so groß ist, was den Umfang betrifft, muss man die Längengrade darauf umrechnen, aber das tut man bevor man auf den Mars reist.

Hast du auch eine Methode mit dem Phobos? Irgendwie muss das gehen. Wie gesagt spielt da anscheinend die Zeit vom Monduntergang eine Rolle. Diese Zeit muss laut Logbuch von Mark watney in eine Formel eingesetzt werden. Hast du da irgendeine Ahnung, dir mir weiterhelfen könnte?

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@Roland22

Den Film kenne ich zwar, den Mars habe ich bislang aber nicht besucht.

Hab jetzt ein wenig improvisiert und eine zeichnerische Methode 'entwickelt'. Wenn sie richtig ist, gibt es diese wahrscheinlich schon. Kann aber auch gut sein dass sie falsch ist.

Falls es dich interessiert:

Sofern man den genauen Breitengrad mithilfe eines Sextant gemessen hat, braucht man lediglich eine Karte der Marsoberfläche von einem Abschnitt in dem man sich befindet, um den Längengrad zu messen. Ich dachte hier an den Zentralstern Deneb mit dem man den Winkel zum untergehenden Phobos bestimmt. Man braucht lediglich die Richtung zum Deneb und dem Mond. Wenn man jetzt diese Richtung vom Mond in die Karte einträgt, ergeben sich viele Schnittpunkte zwischen Mondrichtung und Breitengraden. Da man seinen Breitengrad kennt, nimmt man eben den Schnittpunkt an diesem Grad und hat seine genaue Position.

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