Marshall Plan und SBZ

3 Antworten

Weil das die. Westbindung in Gang brachte. Dadurch war absehbar, das der Westen Deutschlands sich wirtschaftlich besser entwickeln würde. Während die Sowjets noch eifrig für Reparationen demontierten und die Wirtschaft der DDR belasteten, förderten die USA die westwirtschaft.

Der Marshallplan war als Instrument des Kalten Krieges gedacht, die Wirtschaften der Länder zu fördern, die nicht im sowjetischen Einflussbereich lagen. Zu diesem Zweck waren die Hilfen des Marshallplanes an Bedingungen geknüpft, die sowohl für die Sowjetunion als auch für die Länder in ihrem Einflussbereich unannehmbar waren. Selbst die USA rechneten nie mit einer Annahme des Angebots und erhoben deshalb auch nie statistische Daten für den sowjetischen Einflussbereich, wie in den anderen Ländern.

Die USA behielten die Kontrolle über die Ausgabe und Verwendung der Gelder, was für die Sowjetunion und auch für die SBZ und spätere DDR eine Aufgabe der Selbstbestimmung im wirtschaftlichen Bereich bedeutet hätte. Der Marshallplan war ein Instrument zur Wiederrichtung und Konsolidierung einer kapitalistischen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung unter Führung der USA. Dass die USA damit auch den für sie wichtigen Markt in Europa wieder aufbaute, auf dem sie ihre Waren loswerden konnte, sei nur am Rande erwähnt.

das geschah ja KEINESWEGS uneigennützig: die westmächte unterstützten die konservative regierung adenauer mit dem hintergrund der eigenen kommunismusneurose, die sich im westen breit machte. wichtig war dabei die uneingeschränkte sympathie der westdeutschen bevölkerung, die durch den marshallplan und die (private) care-paket aktion quasi erkauft wurde. OHNE diesen hintergrund hätte der nato (den westmächten) die bundesrepublik als "pufferzone" für den damals erwarteten militärischen konflikt zwischen kapitalismus und kommunismus gefehlt.

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