Marmorheizung oder andere Infrarotheizung mit Photovoltaikanlage? Wer hat Erfahrungen?

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Antwort @Tigerfell:

 

Hallo, auch wenn Sie so begeistert sind - so muss ich doch einiges korrigieren was nicht ganz korrekt ist:

1. Der Emissionsfaktor bei Marmorheizungen ist auch gut. Die Fähigkeit Wärmewellen abzugeben ist also in keinster weise viel geringer. Marmorheizungen sind auch Infrarotheizungen. Man muss dazu erst verstehen, was Infrarotheizungen eigentlich sind! Einziger Nachteil ist in der Tat die lange Aufheizzeit und der etwas höhere Stromverbrauch

2. Auf eine "höchste Wirksamkeit" können Sie leider nicht achten, weil es hierfür von niemandem verlässliche Aussagen gibt. Die Wirksamkeit hängt nach der physikalischen Boltzmann-Formel ab von a) Oberflächentemperatur b) Oberflächengröße c) Emissionsfaktor - vergleichbare Messergebnise hierzu gibt es bisher nicht, daher behauptet natürlich jeder Hersteller dass seine Systeme die besten sind. Mit dem eben genannten Wissen kann man aber selbst ermitteln, wer effektiv ist.

3) Auf die "Elektrosmogfreiheit" können Sie auch kaum achten - hier gilt das in (2) gesagte. Wer aber verstanden hat wie Infrarotheizungen gebaut sind, versteht dass von diesen - egel von welchem Hersteller - kein größerer Elektrosmog ausgeht als von einer normalen Glühbirne.

4) Dass die Oberflächentemperatur unter 90 °C bleiben soll ist schon wie in (2) genannt nicht richtig. Fläche x Temperatur x Emissionsfaktor bestimmen die Wirksamkeit. Eine Infrarotheizung 60x100 cm mit 95 °C hat eine höhere Wirksamkeit als bei gleicher Größe mit nur 85 °C. Die meisten Hersteller begrenzen Ihre Oberflächentemperatur auf max. 100°C - da verbrennt man sich noch lange nicht. Es gibt in Deutschland DIN-Normen (Nummer weis ich gerade nicht), welche genau regeln wie heiß eine berührbare Oberfläche sein darf, bevor man ein Schutzgitter o.ä. installieren muss. Diese Temperatur liegt jedoch jenseit von 110-115°C. Wenn Sie live einmal eine Infrarotheizung mit z.B. 96 °C Oberflächentemperatur angefasst haben, werden Sie merken, dass man sich da noch nicht verbrennt.

 

5) Photovoltaikanlagen sind in der Tat eine gut Ergänzung. Man darf aber nicht vergessen, dass gute Anlagen auch 15.000-20.000 EUR kosten können. Zumindest im reinen Kostenvergleich zu anderen Heizungen verliert man dadurch dann den Preisvorsprung. Um Neubauten z.B. KFW55- oder Passivhäuser mit Infrarotheizungen beheizen zu dürfen braucht man eine Photovoltaikanlage zwingend um die ENEV einzuhalten. Für alle anderern Objekte wird sich aus rein wirtschaftlichen Gründen eine Photovoltaikanlage erst in 10-15 Jahren rechnen - wenn sich diese nämlich selbst amortisiert hat und man dann den erzeugten Strom komplett für sich selbst verbuchen kann.

Weitere Infos finden Sie unter www.infra-heizung.de - Ihr kompetenter Partner in Sachen Infrarotheizung.

Hallo,

von der Wirkung sind beide Heizungen - Marmor oder nicht - gleich. Lediglich der Stromverbrauch ist bei Marmorheizungen etwas höher. Das liegt daran, dass es etwas mehr Energie benötigt um die massiven Marmorplatten auf Temperatur zu bringen.

Vergleich: Marmorplatte 120x60 cm = 1000-1200 Watt / andere = 700-800 Watt

Eine Photovoltaikanlage rechnet sich eigentlich immer, aber man braucht etwas Liquidität. Die Anlage bezahlt sich eigentlich selbst aber man muss sie finanziert bekommen - das können schnell mal 20.000 EUR werden.

Wenn  Sie weitere Infos brauchen - wir machen das schon jahrelang: www.infra-heizung.de

Hallo, am besten eine PV Anlage mit entsprechendem Eigenverbrauch in Kombination mit einer grossflächigen elektrischen Niedertemperatur Infrarot Deckenheizung. Allerdings keine einzelnen Panels sondern komplett unsichtbar unter der Decke. Das beste und wirtschaftlichste sind niedrige Temperaturen auf großer Fläche. (max. 40° Oberflächentemp.) Auch sehr einfach zu installieren: Lattung an die Decke (z. Abstand 60cm), 2cm Isolierung dazwischen, Heizfolie antackern, anschließen, Regips drüber (am besten mit Graphitanteil). Einzelne Zonen können auch geschaffen werden. Einzelne Infrarotpanels mit Temperaturen von teils bis zu 120° und dann noch über dem Kopf an der Decke sind absolut nicht empfehlenswert.

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