markusevangelium ... jesus zum predigen oder heilen?

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14 Antworten

Wenn man sich nicht nur auf ein Evangelium fixiert, wird deutlich, dass Jesus nicht nur zu dem Zweck auf die Welt gekommen war, um zu predigen oder zu heilen. Der Zweck war eigentlich, den Menschen die Möglichkeit der Rückkehr zu Gott zu bringen. Dafür war es sowohl notwendig, den Menschen christliche Werte zu predigen, ihnen als Beispiel zu dienen, was das Ausleben dieser christlichen Werte angeht, und diesen Weg, den er verheißen hat, dadurch zu ermöglichen, dass er mit seinem Sühnopfer und seiner Auferstehung die Gerechtigkeit Gottes erfüllte und den Tod für alle überwand.

Die Möglichkeit der Rückkehr in Gottes Herrlichkeit den Menschen zu bringen, war Gottes Auftrag an ihn. Alles andere war nur ein Teil dieses Auftrages. Wenn Du das Neue Testament der Bibel aufmerksam liest, sollte Dir dies auch klar werden.

Die ganze Welt heute weiß, daß sie furchtbare Probleme hat, und mit allen Kräften suchen die Menschen nach Lösungen. Doch es gibt nur eine Stelle, wo die Lösungen gefunden werden können, und das ist das Wort des lebendigen Gottes. Dies hat einen guten Grund. Als die Apostel Petrus und Johannes vor ihren jüdischen Verfolgern standen, sagten sie über Jesus Christus: »Und in keinem ändern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.« postelgeschichte 4,12. In dem Wort Gottes finden wir das ergreifende Zeugnis eines Mannes, der die errettende Kraft des Wortes persönlich kannte und der deshalb erklärte: »Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christo nicht.« Römer 1,16 (Luther-Übersetzung von 1912). Mit gutem Grund schämte er sich des Evangeliums von Jesus Christus nicht, und diesen Grund nannte er freudig und ohne zu zögern: »Denn es ist Gottes Kraft . . .« (Schlachter-Übersetzung.) Diese selbe Kraft, durch die die Welten ins Leben gerufen wurden, ist das Evangelium. Dieselbe Kraft, die damals dazu benutzt wurde, die Schöpfung ins Dasein zu bringen, steht heute zu unserer Erlösung bereit. Denn das durch Paulus gesprochene Wort sagt: »Es ist Kraft zur Rettung.« (Schlachter-Übersetzung.) Der Text erklärt nicht ausdrücklich, wovon uns das Evangelium erretten soll. Doch ist das überhaupt nötig? Die Bibel hat dies bereits klargemacht. Als der Engel des Herrn zu Josef kam — dem Ehemann von Maria, der Mutter Jesu —, um ihm die bevorstehende Geburt anzukündigen, sagte er: »Und sie wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden.« Matthäus 1,21. In der Bibel muß Schriftstelle mit Schriftstelle verglichen werden. Wahrheiten, die schon einmal dargelegt wurden, brauchen nicht an anderer Stelle mit denselben Worten wiederholt zu werden. Wenn Jesus also gekommen ist, um sein Volk von ihren Sünden zu retten, und wenn Paulus uns sagt, daß das Evangelium die Kraft Gottes zur Rettung ist, dann ist klar, daß es um die Errettung von Sünde geht. http://www.truthfortheendtime.com/Mp3_Books/German/Der%20Weg%20zu%20Christus.html

Lieber pferdebox95,

Gottes Auftrag an Jesus war in erster Linie das er sich Sündenfrei für die Menschheit Opfern sollte--Bevor er diesen Auftrag erfüllte,musste er natürlich Predigen,denn nur wer sein Opfer annimmt wird gerettet werden!!

Die Heilungen die er vornimmt,sind eigentlich nur Beweise dafür das er von Gott Gesand wurde,und selbst der Tod keine Gewalt über ihn hat.Ausserdem zeigt er uns seine Güte gegenüber den Menschen-das ist allerdings zweitrangig gegenüber dem Predigen,denn er verspricht ja gerade damit das die Leiden ein für allemal ein Ende haben werden.Also, was ist schon eine vorübergehende Heilung gegenüber der Ewigen?

Und wer hat es mehr nötig als die Sünder diese rettende Botschaft zu hören?

Oweh, lies bitte nochmal nach!

Und als die Schriftgelehrten unter den Pharisäern sahen, dass er mit den Sündern und Zöllnern aß, sprachen sie zu seinen Jüngern: Isst er mit den Zöllnern und Sündern? Als das Jesus hörte, sprach er zu ihnen: Die Starken bedürfen keines Arztes, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, die Sünder zu rufen und nicht die Gerechten. (Mk 2, 16f)

Zöllner waren damals Unterschicht, Abschaum. Daher in einer Reihe mit Sündern genannt.

Jesus heilt da gar niemanden! Die Heilung von Kranken ist hier nur ein Gleichnis dafür, Sünder wieder auf den rechten Weg zu bringen. Und zwar im Kontrast zu Gesunden (=Gerechten, rechtschaffenen Menschen) zu sehen, die keine Heilung (=Rettung, Hilfe um ihr Leben auf die Reihe zu bekommen) brauchen.

Da gibt es zwei Moeglichkeitgen:

  1. Du fragst Markus, denn der hat ja beides geschrieben. Duerfte allerdings etwas schwer werden, da Markus schon lange tot ist.

  2. Du fragst jemanden aus der Kirche. Die werden dir erklaeren, dass es mal so und mal so zu verstehen ist, je nachdem, was gerade fuer die Kirche gut ist.

Was ich damit sagen will ... die Kirche (und das ist bei allen Religionen so) interpretiert die Sachen so, wie es fuer die Kirche eben am besten ist. So sind dann Dinge entstanden im laufe der Jahrhunderte, die mit dem wirklichen Glauben nichts mehr zu tun haben.

Nadelwald75 18.10.2013, 14:16

HAllo, Franticek,

und was ist der richtige Glaube?

Deine Fragestellung ist schon interessant, aber du scheinst nicht so richtig informiert zu sein über Kirche und Religionen. Sachinfos wären günstiger als Wertungen.

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pferdebox, es steht ganz klar in der Bibel, was Jesu Auftrag war. Jesus sagt selbst: "Dazu bin ich geboren worden und dazu bin ich in die Welt gekommen, daß ich für die Wahrheit Zeugnis ablege". Joh. 18:37

Fragt sich, was die Wahrheit ist. In Lukas 1:32 sagt der Engel Gabriel zu Maria, Jesu Mutter, als er ihr verkündete, daß sie einen Sohn haben würde: "....dieser wird groß sein und wird Sohn des Höchsten genannt werden und Jehova Gott wird ihm den Thron Davids, seines Vaters geben und er wird FÜR IMMER über das Haus Jakob regieren und sein Königreich wird keine Ende haben". Für diese Wahrheit legte Jesus Zeugnis ab.

Jesus sollte allen Menschen sagen, daß die Herrschaft des Gottes dieser Welt, Satans, des Teufels (2. Kor. 4:4) zu der von Jehova vorherbestimmten Zeit enden und durch das Königreich Gottes, in dem Recht und Gerechtigkeit herrschen werden, abgelöst werden wird.

Die Wunder, die Jesus wirkte, bewiesen, daß er von seinem Vater mit übernatürlichen Kraften ausgestattet worden war und bildeten eine Vorschau auf das, was Jesus tun würde, wenn er vom Himmel, dem geistigen Bereich aus, über die gereinigte Erde herrschen würde. Alle Menschen, gerade auch ehemalige Sünder, die bereuen und sich ändern, haben die Möglichkeit, im Reich Gottes ewig zu leben, sofern sie das Loskaufsopfer Jesu annehmen.

Jesus wurde auf die Erde gesandt, um als sündenloser, vollkommener Mensch so wie es Adam ursprünglich war, an dessen Stelle zu sterben und damit der als Adams Nachkommen unvollkommen gewordenen Menschheit zu ermöglichen, wieder in einen gerechten Stand vor ihrem Schöpfer zu kommen, sofern sie anerkennen, daß sie sündig sind und dieses Loskaufsopfer benötigen.

Hallo, pferdebox95,

Was ist Gottes Auftrag an Jesus?

Wenn man genau nach dem Text geht:

Mk1, 14/15 "....... ging Jesus wieder nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!"

Das ist der Auftrag.

Du kannst das ganze Markusevangelium mit seinen Wundern, Gleichnissen und Lehren unter diesem Gesichtspunkt lesen: Was ist das denn - Reich Gottes? Was ist das - das Evangelium (wörtl. Übersetzung: eu = gut, euangelion = Botschaft) ? (Luther übersetzt: Frohe Botschaft)?

Das Problem ist, jeder der Evangelienphantasten schreibt so, als sei ee rselsbst dabei gewesen.

Keiner der heisis hat dern Herrn J. v. N. auch nur gesehen.

Und nun schreibst jeder seinernein eigenen Sums uund Du willst das auseinanderklabustern.

Mertke auf:

Die Bibel ist eine Aneinandertreihung von Texten, die mit Wirklichkeit und Wahrheit undgefähr soviel zu tun haben wie ein Bär, der vom F-22 fliegen träumt - gar nichts!

Zudem, keiner der Verfasser der Bibel hat irgendwas selbst gesehen. Alle schreiben nunr ihen Schmus daher - ohne jedliche Belege und in einer Art und Weise, die man als Betrug bezeichnen muß, als Augenzeuge, obwohl niemand auch nur annährend irgendwas gesehen hat.

Das macht dieses Werk - nebenbei gesagt, mit Koran und Tora verhält sich das nicht anders, zu einem Märchenbuch.

Gottes Auftrag an ihn?

Gott? Ja klar doch.

Sein Auftrag? Suczh Dir was raus was auch immer Du willst. Du kannst alles irgendwie begründen und das das Gegenteil. Also nimm halt was was Du Dir wünschst - nichts in dieser Beziehung hat was mit Klarheit zu tun, Jeder intepretiert da was rein was auch immer er meint, was er will. Von der Sklaverei über Masseenmord ´bis hin zu Wohltaten. Alles drin.

Das ist ja das Schöne an dem Märchebuch, jeder findet irgend etwas darin, was ihn bestätigt. Der Rest - vor allem die Vernunfst - klammert man einfach aus. Fertig.

Markus 1, 38-39:

"Und er spricht zu ihnen: Laßt uns in die umliegenden Orte gehen, damit ich auch dort verkündige; denn dazu bin ich gekommen! Und er verkündigte in ihren Synagogen in ganz Galiläa und trieb die Dämonen aus".

Wo steht hier, daß er nicht alle heilen will? Wieviele Menschen er heilte oder nicht steht weder hier noch sonst wo. Stattdessen steht in Johannes 21,25:

"Es sind aber noch viele andere Dinge, die Jesus getan hat; und wenn sie eines nach dem anderen beschrieben würden, so glaube ich, die Welt würde die Bücher gar nicht fassen, die zu schreiben wären. Amen".

Jesus ist gekommen um zu suchen und zu retten was verloren ist (Lukas 19,10). Seine Mission war am Kreuz für die Sünden der Menschen zu sterben und wieder von den Toten aufzuerstehen. Dadurch hat Gott sich mit sich selbst versöhnt und die Gläubigen gerechtfertigt. Die Botschaft des Evangeliums (Predigt) dreht sich um dieses Ereignis. Das verkündete Jesus und das tun bis heute auch diejenigen, die durch den Glauben Kinder Gottes wurden und Jesus nachfolgen. Alles Gute.

Nadelwald75 18.10.2013, 14:25

....Wo steht hier, dass er nicht alle heilen will? .... schreibst du.

Jesus hat zweifellos geheilt. Davon bin ich überzeugt. Nur gerade in der Stelle, die der Frager andeutet, ist der Kranke bildhaft gemeint. Vergleiche die Antwort von ArchEnema.

Die Frage bezieht sich auch nur auf den Markustext.

Ansonsten: einverstanden mit deinem Kommentar. Ich wollte nur einiges präzisieren.

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Gottes Auftrag an Jesus war,die Torah zu lehren und aufzufüllen,die dunklen Stellen zu erleuchten und zu füllen, und sie den Menschen nahe zu bringen.Er hat den Juden die Botschaft Gottes gebracht,Damals gab es noch keine Christen, Die Kraft seines Glaubens hat ihn zu dem gemacht, wer er war ! denn er wurde am falschen Ort gebohren ,sprach den falschen Dialekt ,hatte den falschen Beruf,umgab sich mit den falschen Menschen , setzte sich für die falschen Dinge ein,und hatte die falschen Anhänger,alles war falsch an diesem Mann.Wie konnte denn Jesus der so lange erwartete Messias sein.Die Juden erwarteten einen Herscher der die Römer aus ihrem Land vertrieb, und und das Volk wieder vereinte.Das alles tat Jesus nicht, Er sagte sogar mein Reich ist nicht von dieser Weld. Welch eine Enttäuschung, muste das für die Wartende Elite der Juden gewesen sein.Gott hatt aber andere Pläne, . Einer der kleinsten, wurde einer der größten. Wer der größte sein will, vor Gott , der wird einer der kleinsten sein vor Gott.

Nadelwald75 18.10.2013, 14:19

....Einer der kleinsten, wurde einer der größten....

Das ist z.B. die Tendenz bei dem Evangelisten Lukas.

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Nach Papias hat Markus v.a. aufgeschrieben, was er von Petrus (dessen "Sekretär" er war) gehört hatte.

Empfänger: Man nimmt an dass das Markusev. für röm. Leser bestimmt war. Die intressierten sich nicht für relig. Traditionen und Propheten, sondern für Tatsachen und prakt. Vernunft.

Ziel: Im Gegensatz zu Matthäus versucht Markus nicht, die Erfüllung von Prophezeiungen über Jesu zu beweisen. Sein Ziel war wohl eher Tatsachen über ihn und sein Wirken festzuhalten. Im Mittelpunkt steht nicht Jesus der Lehrer (nur 4 Gleichnisse) sondern Jesus der in göttl. Vollmacht handelt und über der Macht des Bösen, den Dämonen, Krankheiten, Naturgewalten und Tod steht (18 Wunderberichte). Viel Raum nimmt auch die Passionsgeschichte ein (Kap 11-16) die mit 10,45 eingeleitet wird:

Der Menschensohn ist nicht gekommen um sich dienen zu lassen sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele

Hallo pferdebox95,

Wenn wir Deine Texte im Zusammenhang lesen, wird eigentlich deutlich, dass bei Jesus Heilen und Predigen immer Hand in Hand gingen.

Markus 1:32-42 (alle Texte Schlachter 2000)

32 Am Abend, als die Sonne untergegangen war, brachte man alle Kranken und Besessenen zu Jesus.6 33 Die ganze Stadt war vor der Haustür versammelt, 34 und er heilte viele, die an allen möglichen Krankheiten litten, und trieb viele Dämonen aus. Und er verbot den Dämonen zu reden; denn sie wussten, wer er war.

35 In aller Frühe, als es noch dunkel war, stand er auf und ging an einen einsamen Ort, um zu beten. 36 Simon und seine Begleiter eilten ihm nach, 37 und als sie ihn fanden, sagten sie zu ihm: Alle suchen dich. 38 Er antwortete: Lasst uns anderswohin gehen, in die benachbarten Dörfer, damit ich auch dort predige; denn dazu bin ich gekommen. 39 Und er zog durch ganz Galiläa, predigte in den Synagogen und trieb die Dämonen aus.

40 Ein Aussätziger kam zu Jesus und bat ihn um Hilfe; er fiel vor ihm auf die Knie und sagte: Wenn du willst, kannst du machen, dass ich rein werde.7 41 Jesus hatte Mitleid mit ihm; er streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte: Ich will es - werde rein! 42 Im gleichen Augenblick verschwand der Aussatz und der Mann war rein.

Es wird deutlich, dass Jesus das Predigen für wichtiger ansah, als das Heilen. Durch seine Wunderheilungen unterstützte er jedoch sein Predigtwerk. Schon in Kapitel 1:14,15 wird das klar:

14 Nachdem aber Johannes gefangengenommen worden war, kam Jesus nach Galiläa und verkündigte das Evangelium vom Reich Gottes5 15 und sprach: Die Zeit6 ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe. Tut Buße7 und glaubt an das Evangelium!

Unter der Herrschaft des Reiches Gottes - Jesus war ja von Gott zum künftigen König gesalbt worden - würden alle Krankheiten beseitigt werden, auch die Dämonen hätten keinen schlechten Einfluss mehr und keine Macht mehr. Jesus verkündete also die ganz große zukünftige Lösung und bewies den Zuhörern und Zuschauern durch die Wunder, die er wirkte, wie vertauenswürdig sein Predigen war. Die Heilungen und die anderen Wunder dienten zudem noch als Beglaubigung Jesu, dafür, dass er im Auftrag seines Vaters handelte.

22 Ihr Männer von Israel, hört diese Worte: Jesus, der Nazarener5, einen Mann, der von Gott euch gegenüber beglaubigt wurde durch Kräfte und Wunder und Zeichen, die Gott durch ihn in eurer Mitte wirkte, wie ihr auch selbst wißt,

Dann zitierst Du:

dann in mk 2 13-17 isst er mit sündern und zöllnern und sagt, dass er gekommen ist um den kranken zuhelfen

Wenn wir den Text sorgfältig betrachten, fällt uns auf, dass Jesus hier davon spricht, geistig, im Glauben kranken Menschen helfen zu wollen

13 Da ging er wieder an den See hinaus, und die ganze Menge kam zu ihm, und er lehrte sie. 14 Und als er vorüberging, sah er Levi, den Sohn des Alphäus, an der Zollstätte sitzen. Und er sprach zu ihm: Folge mir nach! Und er stand auf und folgte ihm. 15 Und es geschah, als er in dessen Haus zu Tisch saß, daß auch viele Zöllner und Sünder sich mit Jesus und seinen Jüngern zu Tisch setzten, denn es waren viele, die ihm nachfolgten. 16 Und als die Schriftgelehrten und die Pharisäer sahen, daß er mit den Zöllnern und Sündern aß, sprachen sie zu seinen Jüngern: Warum ißt und trinkt er mit den Zöllnern und Sündern? 17 Als Jesus es hörte, sprach er zu ihnen: Nicht die Starken brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu berufen, sondern Sünder zur Buße.

Nadelwald75 18.10.2013, 14:31

Hallo kdd1945,

dazu darf ich noch ergänzen:

Was an Wundern Jesu beschrieben wird - das sollen keine Zauberkunststücke sein, mit denen er Menschen überzeugen oder seine Macht beweisen will. Es sollen Zeichen des kommenden Gottesreiches sein.

In dem Sinn gehen Heilen und Predigen nicht nur Hand in Hand, sondern Heilen ist eine Art seiner Predigt: Was hält er von Krankheiten? - Nichts! - Das sagt er aber nicht, er zeigt es: Er heilt.

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Er hat halt seine Meinung geändert, als ihm der zigste Aussätzige die Füße geküsst hat. Jesus hatte nämlich, und das wissen nur die Wenigsten, ein weiches Herz...

Gott hatte sich sowieso, wie immer, nicht klar ausgedrückt. Da war noch genug Interpretationsspielraum, um dann doch mit dem Heilen zu beginnen.

Was aber genau Gottes Auftrag war, ist umstritten. So umstritten, dass sich in der Folge tausende verschiedene Glaubensrichtungen entwickelten, die alle glaubten, nur sie wüssten es genau. Ums Heilen gings den wenigsten, ums Geldverdienen vielen, obwohl von Geldverdienen eigentlich im Evangelium nirgendwo die Rede war.

Nadelwald75 18.10.2013, 14:40

Ich kann dich ja schon in manchem verstehen, auch wenn es ein wenig pauschalisierend ausgerdückt und damit automatisch auch "ungenau", um mich mal ganz höflich auszudrücken, wird.

Weißt du, wo Gott sich nicht klar ausgedrückt hat?

Was weißt du darüber, worin die Streitpunkte über Gottes Auftrag bestehen?

Stichworte Heilen und Geldverdienen: Kannst du das belegen?

(Übrigens zum weichen Herz: Jesus hat nach dem Schrifttext geweint, als sein freund Lazarus gestorben ist.)

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frank1968 18.10.2013, 14:47
@Nadelwald75

:-) Oh ja, das weiß aber nicht nur ich, sondern alle, die sich ein wenig mit der Geschichte der Religion beschäftigt haben.....

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Nadelwald75 18.10.2013, 16:49
@frank1968

Da liegst du jetzt genau richtig, wenn du schreibst

."......alle, die sich ein wenig mit der Geschichte der Religion beschäftigt haben....".

Da liegt eben das Problem.

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frank1968 19.10.2013, 16:10
@Nadelwald75

Ok, dann deutlicher: Diejenigen, die sich wirklich auskennen, müssen schon sehr nett sein, wenn sie dir antworten ohne die Hände über dem Kopf zusammenzuschlagen. Sei also froh, dass ich nicht wirklich auf das eingehe, was du suggerierst.

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Man soll an Gott glauben, sich selber lieben und anderen vergeben. Das hat er verkündigt. Heilen und Wunscherfüllung sind dann -wenn man obiges befolgt- Nice-to-Haves.

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