Marketing spannend

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3 Antworten

Also ich hab meinen Schülern meist eine Aufgabe gegeben, ein bestimmtes Produkt auszuwählen (oder sich selbst etwas auszudenken, je nachdem, wie viel Zeit wir hatten), dann haben sie sich selbst die wichtigsten Punkte überlegen müssen (also Wer ist das Zielpublikum, wo wird das Produkt platziert, welchen Preis können sie verlangen ...., nicht nur die 4 Ps, auch eine SWOT-Analyse, AIDA....).

Und dann, wenn sie dachten,. sie hätten eine Strategie (und z.B. verschiedene Modelle aufgestellt hatten), mussten sie Marktforschung betreiben, also losgehen und Leute vollquatschen. Das war echt interessant, wie oft das Ergebnis ihrer Umfragen dann gezeigt hat, dass ihre ursprünglichen Überlegumngen alle für die Katz waren, weil sie Zielpublikum und Produktplatzierung z.B. gar nicht aufeinander abgestimmt hatten, oder die falsche Zielgruppe für das Produkt im AUge hatten).Damit waren sie etwa eine Woche lang beschäftigt (täglicher Unterricht), hatten jede Menge praktische Aktivitäten (Bilder sammeln, basteln, rumlaufen, Leute fragen) und haben nebenbei auch noch verstanden, weshalb Firmen solche Unsummen in die richtige Marktforschung stecken.

Das kam eigentlich immer gut an (abgesehen von ein paar Nasen, die es "doof" finden, fremde Leute anzusprechen, aber irgendjemand schießt in einer Klasse immer quer, allen kann man es nie rechtmachen).

Wenn DU also die Klasse mit einbeziehst (ich nehme an, Du musst eine Präsentation vor der Klasse machen?), dann haben sie sicher Spaß an der Sache und können sich in die Überlegungen einfühlen.Bitte doch einfach um Mitarbeit, gemeinsames Brainstorming (z.B. wie und wo kann etwas vertrieben werden, das sich speziell an alte Leute richtet (anklickbare Internet-Ads mit lustigen interaktiven Spielideen kommen da sicher nicht infrage), ein Produkt für Jugendliche und ein Luxusprodukt....

Interessant wird so etwas immer dann, wenn man sich selbst und die eigenen Ideen mit einbringen kann. Und das muss nicht eine Woche dauern, das kann man auch in 20 Minuten (oder wie lange Du auch immer Zeit hast) anbringen.

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Hallo,

Ich würde vorschlagen, einen Fallbeispiel durchzugehen und die Theorie aus der Praxis abzuleiten. Marketing ist in erster Linie Praxis und Nutzen.

Du könntest das Beispiel von "Nimm2" heranziehen.

Am Ende muss Deinen Mitschülerinnen und Mitschülern deutlich werden, dass Marketing nicht nur "bunte Farben" bedeutet und weit über die Werbung hinausgeht.

Hoffe, ich konnte helfen.

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sehr gut lässt sich das an der zigarettenwerbung darstellen, besonders auch die promotion aktivitäten......!

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