Marihuana bei Depressionen (med. Zwecke)?

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4 Antworten

Cannabis ist vor allem gegen chronische Schmerzen zugelassen, bei welchen herkömmliche Schmerzmittel versagt haben. Eine Zulassung bei Depressionen ist der Ausnahmefall.

Cannabis kann sowohl gegen Depressionen wirken, als diese auch verschlimmern. Desshalb ist die Substanz höchst umstritten.

Damit man ein Ausnahmefall wird, bzw. Cannabis verschrieben bekommt müssen etliche Therapien versagt haben. Konkret eine längere und intensive Psychotherapie (Psychotherapie brauchen u.a. bis zu 2 Jahren bis sie wirkt), diverse Versuche medikamentöser Behandlungen aller Medikamentenklassen und ggf. auch eine Elekro-Krampf-Therapie (EKT).

Ich glaube dir wenn du sagst, dass es nicht ums "einfach kiffen" geht. In einer Depression versucht man alles, was einem helfen könnte. Doch das Risiko einzugehen ist fraglich (meiner Meinung nach).

Du wirst nicht darum herumkommen deinen Arzt darauf anzusprechen. Er müsste dir ja das Zeug verschreiben. Du kannst also auch hingehen und sagen, dass es dir nicht ums "einfach kiffen" geht, sondern du dir eine reale Besserung deiner Symptomatik erhoffst.

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Kommentar von Psyte
17.06.2017, 11:49

Was heisst etliche Therapien? also bei mir geht das ganze seit ca 5 Jahren. Bin jetzt seit über zwei Jahren in Gesprächstherapie (vorher war Ich das auch habe aber abgebrochen), und nehme seit ca 1 Jahr verschiedene Antidepressiva die bislang eben kaum wirkung zeigten (venlafaxin, escitalopram, etc.). Vorallem werden die antidepressiva einfach nacheinander getestet, deshalb versteh Ich nicht was daran nicht gefährlich sein soll aber an Gras schon (wenn es schon zugelassen wurde)?

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Kommentar von Joaura
17.06.2017, 12:18

Grad wirkt in erster Linie stimmunsverstärkend, deswegen schrecken Ärzte da zurück wenn man Depressionen hat. Wenn du aber ganz seriös dem Arzt erklärst, dass du einige mal sicher Konsumiert hast und es bei dir eher stimmunsgsaufhellend und/oder beruhigend wirkt, wird er es dir vielleicht verschreiben. Kommt natürlich auch drauf an wie konservativ dein Arzt ist und wie gut zu dich mit ihm verstehst. Aber eine Übernahme von der Krankenkasse wird schon schwieriger.

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Kommentar von Psyte
17.06.2017, 16:38

wenn sie verstärkt werden dann kann man ja sofort wieder aufhören .. ist bei anderen medikamenten auch so

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Kommentar von Psyte
17.06.2017, 16:39

ich hab leider noch nie gras probiert, deshalb weiss icu nicht ob es gut wirkt

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Das muss der Arzt an sich selber entscheiden, kann gut sein das er davon nix hält, und deswegen auch nix verschreiben will. Würde mal offen mit ihm reden und fragen ob er es für sinnvoll hält, es zu testen.

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Nur das entscheidet immer der Arzt. Denn bei vielen ist es so, dass sie nur kiffen wollen, und sich das auch noch von der KK zahlen lassen wollen.

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Kommentar von Psyte
17.06.2017, 10:54

Ja aber viele Ärzte wissen z.B. gar nichts von dem neuen Gesetz. Es ist derzeit auch so dass Ich meinem Psychiater bei der antidepressiva wahl (wenn ich was neues ausprobiere) immer etwas vorschlage und mich dazu erkundige und dass findet er auch gut, da man antidepressiva sowieso meist einfach audprobiert bis eins wirkt ..

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Das entscheidet der Arzt und bei Marihuana bei depressionen kommt ja auch schon mal vor.

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