Manteltarifvertrag Chemie - Weitere Abfindung - wie mache ich diese geltend?

2 Antworten

Ein Aufhebungsvertrag ist zu aller erst ein Angebot des Arbeitgebers welches du annehmen kannst, nicht annehmen kannst oder eben weiter verhandeln ist. Eine betriebsbedingte Kündigung ist in der Regel für ein Arbeitgeber extrem schwer darstellbar, daher auch in der Regel die Bereitschaft sich in Verhandlungen über die Aufhebung zu begeben.

Insoweit ist erst mal die Frage, was hier überhaupt die Basis für den Aufhebungsvertrag darstellt. Gibt es einen Sozialplan? Grundsätzlich musst du einfach dem Arbeitgeber mitteilen, dass du nicht bereit bist den Aufhebungsvertrag in der jetzigen Form zu unterzeichnen. Erfahrungsgemäß setzt sich der Arbeitgeber dann mit dir in Verbindung und fragt nach. In diesem Rahmen solltest du dann auf die tatsächliche Kündigungsfrist aufmerksam machen. Und noch mal: auch dies ist nur ein Verhandlungsansatz, auch eine längere Beendigungsfrist ist verhandelbar.

Daneben solltest du auch darauf achten, dass in dem Aufhebungsvertrag, sofern du einen solchen überhaupt möchtest, auch die Geldleistungen bis zum Beendigungsdatum geregelt werden, hiervon muss auch gegebenenfalls die variable Vergütung erfasst sein. In dem Aufhebungsvertrag sollte eine Aussage zu der Benotung eines Zeugnisses getroffen werden. Direktversicherungen und betriebliche Altersversorgung in sind zu berücksichtigen. Alles was in dem Aufhebungsvertrag nicht geregelt ist, verfällt im Zweifel. Um hier deine eigene Rechtsposition aber auch den Verhandlungsspielraum beurteilen zu können solltest du dich zu einer Rechtsberatung begeben.

Anbei ein kleiner Link mit weiteren Ideen

http://www.kanzlei-mudter.de/aufhebungsvereinbarung.html

Danke Robert Mudter für die Antwort. Die Kündigung ist ja schon durch. (War betriebsbedingt weil der Fuhrpark abgebaut wurde). Mir ging es nur darum, wie ich die im Tarifvertrag verankerte "weitere Abfindung" beantragen kann. Heute hat sich aber endlich die Personalleiterin gemeldet. Ich muste meinen Bewilligungsbescheid einreichen (Kopie) und dann wird das wohl berechnet.

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Dafür hat der DGB doch seine Leute überall in den Betrieben : Betriebsrat !

Teilhabe am Arbeitsleben, Kündigung?

Ich bin z.Z. im Krankenstand. Ich habe einen Bescheid für die Teilhabe am Arbeitsleben. In zwei Wochen nehme ich an einem Orientierungslehrgang der RV Teil. Wann und wie trenne ich mich von meinem alten AG? Bin seit 20 Jahren im Betrieb. Bekomme ich eine Abfindung? Kündigung?
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Vorab eine Kurzerfassung zu meinem Fall: - bin seit 2002 im Betrieb, seit 2008 als Abteilungsleiter beschäftigt (Leitung der gesamten Instandhaltung, tätig auch bei verschiedenen Invest, -Projekten). - meine Personalakte ist sauber; zum Jahresende immer eine Leistungsprämie bekommen. - seit Oktober 2015 neuer Betriebsleiter in der Firma - Februar 2016 Aussage vom Chef: „Wir müssen sparen und wir glauben, dass deine Arbeitsstelle falsch besetzt ist. Wir wollen mit Dir nicht mehr arbeiten, deinen Arbeitsvertrag werden wir auflösen.“ - März 2016 einen Aufhebungsvertrag bekommen. Abfindung mit Faktor 0,5 berechnet – keine Einigung. - April 2016 eine Verhandlungsrunde, von AG Faktor 0,55 vorgeschlagen – keine Einigung. - Mai 2016 betriebsbedingte Kündigung ausgesprochen mit 9 Monaten Kündigungsfrist (wie im Arbeitsvertrag). Grund: Reorganisation-/ Umstrukturierung im Betrieb somit Verfall meines Arbeitsplatzes. Meine Aufgaben sind auf andere Mitarbeiter verteilt. - Widerspruch von BTR. Grund: laut Betriebsvereinbarung, die betriebsbedingte Kündigungen sind z.Z. ausgeschlossen. Die BTR sieht mich auch nicht als leitenden Angestellten. Außerdem hat sich festgestellt dass meine Kündigung nicht von berechtigten Person unterschrieben ist. - Zweite Verhandlungsrunde, AG bietet weiter Faktor 0,55; AN fordert Faktor 0,8 – keine Einigung - 07.06.2016 Ultimatum vom Chef: wenn ich keine Kündigungsschutzklage ausspreche, bietet er Faktor 0,6, meine Arbeit soll ich bis Februar 2017 weiter leisten. Ausnahme – im Fall, dass ich einen neuen Job bekomme, bietet er s.g. Turboklausur mit 50%. Wenn ich aber das Angebot nicht akzeptieren werde und die Kündigungsschutzklage ausspreche, dann ist es die Chefsache mich anderweitig loszuwerden. Er hat mir darüber Auskunft gegeben, dass meine Arbeit unter die Lupe genommen wird, streng überwacht und bei jedem möglichen Anlass eine Abmahnung ausgeschrieben wird. Er will persönlich dafür sorgen, dass ich nach den Strapazen leer ausgehe. Inzwischen fühle ich mich schon mit meinen Aufgaben „gelähmt“, bin von wichtigen Informationen ferngehalten und andere Mitarbeiter sind auch schon gegen mich sensibilisiert - was leider schlecht nachweisbar ist. Es ist mir auch klar, dass mein Abschied von diesem Arbeitsplatz sicher ist Ich persönlich kann mir auch aufgrund des enormen Vertrauensbruchs, eine weitere Beschäftigung nicht vorstellen. Also muss ich kurzfristig eine wichtige Entscheidung treffen. Ihr könnt mir bei der Entscheidung helfen. Danke.

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Hallo, ich werde jetzt nach über 40 Jahren Betriebszugehörigkeit, aus dem Betrieb wegen EM Rente unbegrenzt, bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze ausscheiden. Kann ich beim Arbeitgeber wegen einer Abfindung nachfragen? Bin seit März 2011 krank und erhielt von Nov. 2011 bis Sept. 2014 eine befr. EM Rente. Diese wurde jetzt in unbefristete umgewandelt. Wieviel Urlaub kann ich geltend machen? Hatte einen Urlaubsanspruch von 30 Tagen.

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Ich werde mich bestimmt auch noch bei der Rechtschutzversicherung schlau machen. Aber es wär toll, wenn vielleicht schon der eine oder andere Tipp kommt. Einen Klage die wir dann auch noch bezahlen müssten, können wir uns leider nicht leisten.

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