Mantel und Anorak für Hunde- übertrieben oder sinnvoll?

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27 Antworten

nach der lektüre all diese beiträge kann man nicht wirklich schlauer geworden sein. das einzige was einem jetzt klar sein dürfte ist, dass es einen pro und einen contra block gibt. da die meisten einfach ihre eigene meinung wiedergeben, möchte ich die disskussion nun mit ein paar weiteren, etwas "wissenschaftlicheren" argumenten unterfüttern. diesselbe diskussion gibt es bereits im reitsport mit den pferdedecken, wobei auch hier viele meinen, jedes pferd gehört abgehärtet, egal ob kaltblut oder araber. und genau wie man dort zwischen den verschiedenen rassen unterscheiden muss, ist dies auch bzgl. der hunde notwendig. man darf nicht von dem hund ausgehen. nehmen wir als bsp. meinen zwergpinscher, der gegen einen schäferhund echt alt aussieht: kahler bauch, keine unterwolle und dann praktisch null unterfett gegen unterfett satt und einen dichten pelz all over. das ist wie nackter mensch gegen angezogener mensch. und das meinen auch tierärzte in ganz europa, die zu diesem thema befragt wurden. meiner meinung nach, kann man es sich eigentlich auch denken. aber es gibt sie wohl überall, die abhärter, die ich gerne mal nackt in der arktis sehen möchte...vll wächst ihnen ja dann dichteres fell! wo ich dem contrablock aber etwas entgegenkommen möchte, ist das aussehen des mantels. dabei sollte man sich nicht vom eigenen modeempfinden leiten lassen, sondern wert auf die funktionalität legen. es gibt hundemäntel, die für den hundesport geschaffen sind und den hund in keinster weise in seinen bewegungen beeinträchtigen...natürlich dann nicht in pink erhältlich, sondern in treckingfarben.

Hach ja... immer wieder ein schönes Thema. Ich denke unter dem folgenden Link wurde das Thema recht gut erläutert:

http://www.all-for-friends.de/index.php?option=com_content&view=article&id=63:hunde-mantel&catid=18:wissen&Itemid=38

Fakt ist: "Damals" als es noch keine Hundemäntel gab, wurden Hunde vorrangig ausserhalb von Hütten, Zelten und später Häusern gehalten. Sprich das Fell passte sich den Temperaturen an. Inzwischen befinden sich die meisten Hunde hauptsächlich in der Wohnung und da sind es das ganze Jahr 20 Grad und wärmer. Entsprechend wird das Fell auch nicht mehr so dick nachgeschoben wie bei einem Hund der draußen lebt.

Meine wirklich robusten, gesunden Kurzhaar-Russels gehen zu jeder Jahreszeit mehrere Stunden am Tag mit in den Stall. Wenn sie länger still liegen müssen, nass und/oder kalt sind, oder einmal nicht toben dürfen zittern sie und ihnen ist das frieren deutlich anzusehen. Beide bekommen -bei mehreren Stunden im Stall!- bei Kälte unter 5 Grad einen leichten, zweckmäßigen wasser- und winddichten Mantel an. Rücken nicht mehr nass, kein bibbern mehr und die beiden Kröten fahren damit prächtig.

Für normale Gassi-Runden brauchen beide definitiv keinen Mantel und -solange sie sich bewegen- auch nicht bei Schnee oder Frost. Zur EM bzw. WM gabs mal aus Spaß ein Deutschland-Trikot... aber das war auch eher was zum Thema: Deutschland zeigt Flagge ;o)

Soviel von mir und meinen Hundemänteln :o)

Ich habe eine Hunderasse die kein Fell und auch keine Unterwolle hat so sind sie eigendlich Robust aber bei diesem Schnee der jetzt höher liegt als die Körpergröße meiner Hunde ist es ein MUSS einen Scheeanzug zu tragen so das sie auch im Schnee spielen und toben können.Ohne würden sie in 5 Minuten voller Schneekuge im Haarkleid sein das sie keinen Meter mer vor oder zurück kommen.Ich denke das es wirklich Rasseabhängig ist und jeder Hundebesitzer es selbst endscheiden sollte ob sein Hund ein Mantel braucht oder nicht. MEINE MEINUNG

Ich denke, der Hinweis auf die Bewegung ist entscheidend! Ich habe einen Bordercollie/Labrador-Mix, der ein etwa so dickes Fell hat, wie ein Schäferhund. Wenn ich aber bei Minusgraden zum Pferd fahre und er ca.30 Min auf dem Gehweg neben dem Reitplatz oder auf der eisigen Stallgasse rumsitzt/liegt, bekommt er auch seine Decke an. Allerdings erst, seitdem er im letzten Winter eine fiese Blasenentzündung hatte. Wenn ich ausreite oder sonst mit ihm in Bewegung bin, lass ich die Decke auch weg.

nun ja für einige hunderassen ist es sinnvoller nen mantel tragen zu lassen , denn es könnte gesundheitlich im winter für einige schlecht zu vertragen sein . . . .es kommt auf die verhätschelung und um die felllänge an ein nackthund muss immer warm angezogen sein, ein husky hält es locker ohne aus .. . .

liebe grüße melanie

Es kommt auf die Hunderasse an und wie empfindlich jeder Hund ist. Meine Schafspudelhündin, 4 Jahre ist unheilbar krank und deshalb ist es mir egal was andere denken oder wie es aussieht, wenn es stark schneit oder regnet ziehe ich ihr auch einen gefütterten, wasserdichten Mantel an.

Es gibt diverse Hunderassen, die nicht für unsere nasskalten Winter gezüchtet wurden, aber dennoch dazu verurteilt sind, hier leben zu müssen. Manch Zweibeiner glaubt, so ein schickes Tierchen durch den hiesigen Schneematsch schleppen zu müssen. Sollen die armen Tiere noch mehr leiden? Solche Hunde wollen warm eingepackt werden. Bei meiner Labradordame würde ein Mantel jedoch ziemlich albern aussehen. Reicht schon, wenn sie einmal im Jahr eine Nikolausmütze aufgesetzt bekommt ;)

Hunde leben heute im Haus so wie wir Menschen auch. Das alte Bild vom Hund der draußen in Hof und Garten lebt ist für den modernen Stadthund nicht mehr gültig. Dementsprechend frieren auch Hunde. Natürlich brauchen die einen Hundemantel. Stellt Euch doch einfach vor, man würd Euch nackt vom Sofa direkt auf die Straße schicken. Darum ist Hundebekleidung absolut sinnvoll. Und wenn es schon Hundeanziehsachen sein dürfen, dann bitte auch modisch und mit Stil. Wichtig ist dabei auch die Funktion. Es gibt z.B. nur wenig schöne Stücke, bei denen der Bauch gut bedeckt ist. Tolle Hundemode könnt Ihr im Internet bei http://www.doggydolly-shop.de finden. Unsere 3 Hunde tragen übrigens auch Designer Hundemäntel von Doggydolly. Die beiden alten (11 und 17 Jahre) haben dichtes Feld und frieren definitiv im Winter. Auch unser junger Hund mit 10 Monaten zittert, wenn Sie raus geht, weil Sie ein sehr kurzes Fell hat. Und alle unsere Hunde ziehen Ihre Hundebekleidung definitiv sehr gerne an. Nicht zuletzt weil es auch Aufmerksamkeit gibt weil die 3 wirklich süß aussehen in Ihren Hundemänteln.

Hunde , die Kleidung brauchen , sind nicht's für unser Klima . Man sollte sich vor der Anschaffung des Hundes richtig informieren .Ein normal , gesunder Hund , egal wie groß er ist, braucht bei richtiger Bewegung kein Mäntelchen . Leider sind es oft Beitzer von kleinen Hunden , die langsam gehen und dadurch dem Hund einen richtigen Auslauf verwähren.

Wenn dein Hund draußen friert ist es sinnvoll ansonsten halte ich es für Unsinn. Man kann damit bestimmt auch Schäden beim Hund verursachen wenn er ohne Annorak nicht mehr ins Kalte gehen will/kann

also hunde mit langem fell sollten damit klarkommen. bei hunden ohne oder mit nur sehr kurzen würde ich vll doch mal n jäckchen anziehn wenns wirklich kalt is. denen solls ja auch gut gehn^^

Wir haben 3 kleine alte Hunde. Alle kommen aus schlechter Haltung und sind nicht gesund. Eine ist z.B. komplett nackt unterm Bauch und hat nur noch sehr spärliches Fell. Er ist für sein Mäntelchen sehr dankbar.

Leute die ihren Hunden sowas anziehen, weils gerade in ist, am besten noch mit Glitzersteinchen, verstehe ich aber auch nicht

also ich hab einen mini hund und der friert und zittert immer draußen,deshalb hat er einen pulli aus wolle..in dem fühlt er sich auch wohl und freirt nur ncoh ein wenig an den pfoten..aber man muss es ja ciht übertreiben :)

Ein "normaler" Hund braucht das nicht. Es gibt aber (Qual-)Zuchten mit wenig oder gar keinem Fell, extremer Kleinwuchs usw da ist es notwendig. Schei.e aussehen tut es trotzdem.

Qual-Züchtungen, kannte ich als Wort noch nicht, finde ich bei gewissen Rassen aber mehr als nur zutreffend. Wir haben eine normale Mischung (Jack the Russle mit Spitz) da ziehen wir ihm nur bei klirrender Kälte etwas an. LG Westi.

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@Westi

Also mag sein das es Hunde gibt bei denen man etwas nachhelfen muss, aber ich meine das es dafür sone Überzieher gibt! Kein Hund braucht einen Anorak oder sowas! Das gefällt vllt dem Halter aber nicht dem Hund! Bis auf die Ausnahmen stimmeich dir zu, sie haben ein Fell und das reicht.... ;) Mir tun solche Tiere einfach nur leid!!!

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meistens Quatsch! Ich habe einen Windhundmix und die Dame bekommt auch keine warme Jacke an. die Hunde kommen alle mit unseren Temperaturen klar solange sie sich bewegen. Klar sollte man die Lieben bei Frost nicht lange irgendwo draussen hinsetzen, aber sonst ist Kälte zwar nicht immer beliebt, aber sonst kein Problem. Und zu den Nackthunden: Ich finde die nicht schön aber die gibt es schon seit 4000 Jahren und dort wo sie herkommen ist es saukalt. Selbst die brauchen keine Jacke. Das ist nur ne Macke von uns Menschen, die denken alle die kein Fell haben (wir eingeschlossen) müßten im Winter frieren. Ausnahmen sehe ich nur für alte und kranke Hunde. Aber den Rest bitte nicht vermenschlichen und zu Weicheiern machen. Sonst freut sich nur euer Tierarzt...

Ein normaler, gesunder Hund braucht sie natürlich nicht. Aber es gibt Ausnahmen:

  • Frisch geschoren (Pudel)

  • Alter Hund, womöglich kurzhaarige Rasse

  • Kranker Hund (ich hatte mal einen leberkranken Foxl, der hat extrem unter der Kälte gelitten)

  • extreme Kälte bei sehr kurzem Fell ohne jegliche Unterwolle (Windhunde oder gar Nackthunde - über Qualzucht wollen wir hier lieber nicht sprechen...)

Das alles natürlich nur bei Minustemperaturen.

Volle Zustimmung. Selbst unser muskelbepackter Windhund bekam nur in echten Ausnahmefällen einen Schutzmantel ... und ausschließlich bei Minusgraden. Wenn sich ein Hund seinem Wesen gemäß bewegen kann, friert er nicht.

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für hunde mit kurzem fell, wie z.B. Windhunde, is sowas eig scho sinnvoll

DH. Man kann eben nicht alle Hunde über einen Kamm scheren. Und mir ist lieber, andere lachen über mich, als dass mein Hund was an den Nieren kriegt. Meine alten Jack Russels haben in ihren letzten Jahren bei Frost auch Mäntel gekriegt. Damit haben sie sich viel flotter bewegt, ohne Mantel zitterten sie nur und liefen ganz steif. Die beiden sind über 13 und 14 Jahre geworden.

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Mein Hund Peppone hat mir klar gemacht, daß er den Mantel lächerlich findet.

Ich habe den Mantel wegen Peppones kurzen Fells in einem strengen Winter vor ein paar Jahren gekauft.

Als er das Ding anhatte, rannte er nicht, wie sonst immer, sondern ging wie ein uralter Hund, der gleich umfällt. Kaum war es wieder ausgezogen, war die Freude groß und er sauste wieder los. Bewegung hält warm - los von der Leine!

Als ich ihm das Teil kürzlich noch mal zeigte, lachte er (siehe unten):

Bilduntertitel eingeben... - (Tiere, Hund, Haustiere)

Da die Hunde, wenn überhaupt, eher den Schutz von unten bräuchten finde ich es einen absoluten Quatsch! Vermenschlichung von Tieren. Mir kommt es vor, wie Kinderersatz!

Diese Mäntel haben ja meist auch einen Bauchlatz. Und von oben schützen sie die Nieren. Wie gesagt, die wenigsten Hunde brauchen es, aber die, die sowas brauchen, sind wirklich dankbar dafür!

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eine rmacht was vor und die modische mensch, der immer IN sein viel..trabt nach....da Hunde ja auch nur Menschen auf vier Beinen sind...man könnte den Spaß mit Adventskalendern für tiere weitertreiben...

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