Mann in Frauenkleidern in öffentlichen Räumlichkeiten unerwünscht?

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9 Antworten

Sollte unter das Grundrecht auf freie Persönlichkeitsentfaltung fallen.

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Die Begründung, es sei unerwünscht, wenn Jungs in Frauenkleidern in die Schule kommen, dürfte nicht haltbar sein. Da könnte er ja auch verlangen, dass Mädchen keinesfalls in männlicher Kleidung erscheinen dürfen - also keine Hosen tragen dürfen, sondern nur Röcke. Wo sind wir denn bitte???

Eine Störung des Unterrichts kann ich auch nicht bemerken. Dass erstmal alle lachen und das Aufsehen verursacht, ist klar. Aber das dürfte nach kurzer Zeit und kurzer Erläuterung ("Ich habe eine Wette verloren.") vorbei sein. Eine Störung des Unterrichts kann also auch nicht als Begründung herhalten.

Wenn der Direktor verlangt, dass er sich anders anzieht, möge er dies bitte stichhaltig unter Verweis auf Schulordnung oder Gesetze begründen. Die Aussage, Frauenkleider bei Jungs seien "unerwünscht" reicht nicht, solange das nicht irgendwo in der Schulordnung steht.

Im übrigen gehört Kleidung zur grundgesetzlich geschützten "freien Entfaltung der Persönlichkeit". Solange sie nicht gegen die guten Sitten verstößt - und das ist hier nicht zu erkennen - und keine gut begründete und wasserdichte Kleiderordnung besteht, ist gegen Frauenkleider aus meiner Sicht nichts einzuwenden.

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arbeiten und mein bester Freund kam dann auch zum Direktor! Selbst der sagte dass es "unerwünscht" ist Männer in Frauenkleidern an der Schule zu haben und er solle bitte nach Hause gehen und sich umziehen.

Das ging natürlich wie ein Lauffeuer durch die Klassen und am nächsten Tag gingen 9 Leute(!) mit geschlechtsuntypischen Klamotten zur Schule um dagegen zu protestieren.

Steht es dem Direktor frei, über soetwas zu entscheiden? Das ist doch persönliches Recht unserer Meinung nach..!

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Der Lehrer hätte zumindest einmal fragen können, was der Aufzug soll und ob Dein Freund jetzt unter die Transvestiten und Crossdresser gegangen ist oder einfach nur aus Versehen die Klamotten seiner Mutter erwischt hat, anstatt ihn sofort mit fadenscheiniger intoleranter Begründung des Unterrichts zu verweisen.

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Ich, Mann, würde den Lehrer und den Direktor mit einem KILT konforntiern. das ist eine Schottische "National-Kleidung" Lustig, das wäre sogar "MINI".

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habe so'n verkleidungsquatsch auch schon gemacht, aber nicht in der schule.

ist eigentlich klar, dass der lehrer sich veralbert fühlt und das nicht duldet.

seht zu, diese sache zu beenden und woanders zu starten, z.b. in einem café für omas.

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Kleidung ist ansichtssache.

  • In anderen Kulturen tragen auch Männer Röcke.
  • Frauen tragen schon lange "Männersachen".

Alles im allen:

Der Lehrer kann Schüler vom Untericht ausschließen, wenn sie den Unterricht stören, auch wenn es nicht direkt vom Schüler ausgeht. Ob nun der Lehre sich gestört fühlte, oder es zuviel gelächter gab: Die Kleidungswahl deines Freundes störte den Unterricht, also durfte er ihn vom Unterricht ausschließen. Das gleiche würde auch für Schüler gelten, welche in einem Clownskostüm o.ä. zum Unterricht erscheinen würden.

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ihr hättet den lehrer einweihen können, der hätte dann bestimmt nix gesagt.

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Ansichtssache!Wo ist deine Frage?

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motley 22.05.2010, 00:25

ging nicht alles rein. musste den 2. teil als antwort reinsetzen.

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